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Die Intervalldiät Effizient und gesund abnehmen - mit nur 2 Tagen Diät pro Woche. Mit 125 Rezepten von Despeghel, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.12.2018
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Die Intervalldiät

Wer möchte nicht mit Genuss essen und dabei ganz nebenbei überschüssige Pfunde verlieren? Dies gelingt ohne Verzicht oder dauerhafte Ernährungsumstellung am einfachsten mit der Intervalldiät, auch bekannt als intermittierendes Fasten. Sie ist keine Diät im herkömmlichen Sinn und auch kein neuartiger Trend. Das Fasten ist so alt wie die Menschheit, denn in der Steinzeit mussten wir uns nach der Natur richten, Nahrungsmittel waren nicht immer verfügbar. Wissenschaftliche Studien bestätigen die zahlreichen Vorteile des Kurzzeitfastens. Sie nehmen nicht nur blitzschnell ab, sondern werden dabei auch leistungsfähiger, vitaler, gesünder und genießen ein gesteigertes Wohlbefinden. Zudem wirkt sich dieses Ernährungskonzept positiv auf Krankheiten wie Krebs, Demenz oder Alzheimer aus. Das Konzept der Intervalldiät ist einfach: An fünf Tagen in der Woche können Sie normal essen, an zwei Tagen fasten Sie. Mit den in diesem Buch enthaltenen 125 leckeren Rezepten und einem zehnminütigen Workout pro Tag gelingt Ihnen die Intervalldiät ganz leicht und schneller Erfolg ist Ihnen garantiert. Dr. Dr. Michael Despeghel ist Sportwissenschaftler und Spezialist für gesunde Lebensführung sowie Lehrbeauftragter am Institut für Sportmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist ein erfahrener Referent zu Gesundheits-, Präventions- und Fitnessthemen und durch mehrere Bestseller bekannt. Seine Vorträge und Seminare wurden von mehr als 600000 Zuhörern besucht, seine über 30 Bücher insgesamt mehr als 300000-mal verkauft. Bei riva sind bisher von ihm erschienen Was können wir noch essen?, 2 Tage Diät sind genug, So senken Sie Ihr biologisches Alter und Der 28-Tage-Plan gegen Entzündungen. Doris Muliar, gebürtige Österreicherin, ist Journalistin für Hörfunk, Fernsehen und Verlage. Seit Mitte der 90er-Jahre schreibt sie Bücher mit dem Schwerpunkt gesunde Ernährung und entwickelt die Rezepte dafür. Im riva Verlag hat sie bereits an den beiden Bestsellern Low-Carb (mit Dr. Nicolai Worm) und 2 Tage Diät sind genug: Das Rezeptbuch sowie Der 28-Tage-Plan gegen Entzündungen (beide mit Dr. Dr. Michael Despeghel) mitgewirkt sowie zahlreiche Bücher und Kalender zum Kochen mit dem Thermomix® herausgebracht, darunter der Bestseller Abnehmen mit dem Thermomix®.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 27.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745304251
    Verlag: riva Verlag
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Die Intervalldiät

Kapitel 2

Das Ziel: Auf Dauer schlank sein und gesünder leben!

Wie oft haben Sie in Ihrem Leben schon versucht, etwas an sich zu verändern, weil eine bestimmte Verhaltensweise Sie genervt hat oder Ihnen nicht guttat? Also das Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben, zwei Kilo abzunehmen, weniger zu arbeiten und mehr Zeit für Ihre Partnerin oder Ihren Partner und die Familie zu haben et cetera? Wie oft ist es Ihnen denn tatsächlich gelungen, Ihr gewohntes Verhalten zu verändern? Und wie oft mussten Sie es bei dem bloßen Vorhaben belassen? Einfach mal eben sein Leben verändern - so einfach geht das nicht.

Vielleicht tröstet es Sie, dass Sie mit dieser Erfahrung nicht allein sind. Veränderungen fallen fast allen Menschen schwer. Warum ist das so? Wir haben doch ein konkretes Ziel vor Augen und verfügen über ein enormes Faktenwissen aus Fernsehen, Zeitungen und Magazinen. Wir wissen, dass Rauchen Krebs verursacht, und uns ist klar, dass wir immer dicker werden, wenn wir mehr essen, als wir brauchen, und uns zu wenig bewegen. Wissen allein scheint jedoch nicht auszureichen, um zu handeln. Sonst wäre die Menschheit ganz sicher gesünder. Keiner würde mehr rauchen oder Abend für Abend untätig auf dem Sofa herumhängen. Wissen motiviert zwar, das ist keine Frage. Doch wo ist der Haken? Warum wird aus guten Vorsätzen nicht sofort ein positiver Lebensstil? An welcher Schraube müssen wir drehen?
Warum Veränderungen so schwerfallen

Verhaltensforscher wissen, dass der Mensch für seine geistig-seelische Unbeweglichkeit gar nichts kann. Unfähigkeit oder ein Mangel an Disziplin sind auch nicht die Gründe dafür, dass es mit dem Abnehmen nicht klappt oder der Bauchumfang ungewollte Ausmaße annimmt. Vielmehr liegt es daran, dass der Mensch von seinem biologischen Bauplan her nicht auf Veränderungen programmiert ist. Sprich: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Im Laufe der Evolution machte das auch Sinn. Das half ihm beim Überleben. Regeln und Gewohnheiten schaffen Sicherheit.

Neue Situationen und neue Verhaltensweisen machen dem Menschen Angst. Studien zeigen, dass wir das Positive an einer Veränderung oder an einem gesünderen Lebensstil nicht spontan erkennen können. Im Gegenteil: Wir empfinden allein die Vorstellung, etwa morgens regelmäßig durch den Wald zu laufen, als einen Angriff auf unser wohl eingerichtetes Leben, auch wenn uns unsere behäbige Lebensweise schon lange nicht mehr guttut.

Fazit: Zwar ist unser Organismus ein hoch kompliziertes Wunderwerk der Natur, doch bezogen auf unser Verhalten sind wir noch recht urtümlich strukturiert. Diese Ur-Codes, die bereits das Verhalten der ersten Menschen prägten, sind schuld daran, dass wir nur schwer aus unserer Haut können.
Bedürfnisse und innere Motive

Zu den primären Bedürfnissen des Menschen gehören Sauerstoff, Nahrung, Schlaf, das Vermeiden von Schmerzen, sexuelle Befriedigung, Bewegung ... Sie motivieren uns zu bestimmten Verhaltensweisen und helfen seit Urzeiten, uns am Leben zu erhalten. Trotzdem ist es möglich, diese Bedürfnisse - obwohl (über-)lebensnotwendig - teilweise auszublenden oder zu unterdrücken. Jeder kann eine Weile ohne Schlaf auskommen. Auch ein paar Tage ohne Essen übersteht man problemlos. Keinen Sex zu haben ist zwar freudlos, doch man kann ohne ihn leben.

Hinsichtlich der Entwicklung von Verhaltensweisen sind aber unsere sekundären Bedürfnisse entscheidend. Dazu gehören beispielsweise Sicherheit oder Zuwendung. Unser Sicherheitsbedürfnis zählt zu den ursprünglichsten Motivationen für Verhalten überhaupt. Wir müssen uns zwar heute nicht mehr vor wilden Tieren und brandschatzenden Horden schützen, dennoch ist die Angst vor einer Lebensbedrohung tief in unserem Erbprogramm verankert. Sicherheit hält uns am Leben, Unsicherheit bedroht uns.

Sicherheit bieten beispielsweise ein gefahrloser Rückzugsort und eine

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