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Happy Carb: Vegetarisch Low Carb 55 köstliche Rezepte von Frühstück bis Abendessen von Meiselbach, Bettina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.01.2020
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Happy Carb: Vegetarisch Low Carb

Schlemmerküche für Veggie-Days Sie ernähren sich Low Carb, möchten aber auf Fleisch und Fisch verzichten? Dass Low Carb auch wunderbar vegetarisch funktioniert, beweist dieses Kochbuch. 55 fleischlose und gleichzeitig kohlenhydratarme Gerichte für jeden Tag zeigen Ihnen, wie lecker Veggie-Mahlzeiten sein können. Ob Frühstück, Suppen, Ofengerichte oder kalte Köstlichkeiten - für jeden Geschmack und jede Gelegenheit ist etwas dabei. Die eiweißreichen Leckereien sind ausgewogen, bieten auch ohne Fleisch den vollen Geschmack und helfen Ihnen dabei auch noch beim Abnehmen - der Gewichtsverlust ist garantiert! Bettina Meiselbach betreibt mit 'Happy Carb' (happycarb.de) einen der meistgelesenen Low-Carb-Blogs im deutschsprachigen Raum. Unter dem Reihentitel 'Happy Carb' erschienen außerdem zahlreiche Bücher, die allesamt Bestseller wurden. Nach einem Burn-out hatte sie die Low-Carb-Ernährung für sich entdeckt, damit fast 60 Kilogramm abgenommen und ihren Diabetes-Typ-2 in die Schranken gewiesen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 20.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958141407
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 31964 kBytes
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Happy Carb: Vegetarisch Low Carb

Veggie - mehr als ein Trend

VEGGIE - MEHR ALS EIN TREND

Vegetarische Ernährung ist "in". Wenn ich der Statistik glauben darf, dann bezeichneten sich im Jahr 2018 mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland als Vegetarier oder als Personen, die weitestgehend auf Fleisch verzichten.

Ich oute mich trotzdem gleich, denn ich bin eine ausgesprochen fleischfressende Pflanze, liebe den Geschmack von Fleisch, schätze die sättigende Wirkung und die gute Verdaulichkeit, die tierisches Eiweiß auf den Teller zaubert. Sicher mit ein Grund, dass ich nach der Zeit mit über 130 Kilogramm Körpergewicht und einer anschließenden Gewichtsabnahme von fast 60 Kilogramm langfristig bei der Low-Carb-Ernährung geblieben bin. Mit Gemüse und Fleisch kann man bei mir immer punkten.

Man könnte jetzt natürlich denken, wenn die Kohlenhydrate teilweise wegfallen und Eiweiß und Fett einen größeren Anteil der Ernährung ausmachen, dass dann Fleisch automatisch in größerer Menge verzehrt werden muss als zuvor. Schließlich haftet Low Carb der Ruf der fleischreichen Ernährungsweise an.

Aber das ist ein Vorurteil und gilt sicher nicht für alle Low-Carb-Fans. Denn der kritische Blick hat mir gezeigt, dass nach der Umstellung der Ernährung auf Low Carb sich zwar meine Gemüsemenge pro Tag von etwa 200 auf circa 600 Gramm erhöht hat, gleichzeitig aber die Fleischmenge in den einzelnen Mahlzeiten deutlich zurückgegangen ist. Wurde früher die Bolognesesoße gerne mal mit 200 Gramm Hackfleisch pro Person gemacht, wandert heute etwa nur noch die Hälfte an Fleisch in den Topf. Und fürs Volumen, also um den Bauch schön voll zu bekommen, wird lieber mit reichlich buntem Gemüse gearbeitet. So wurde aus dem Fleisch mengenmäßig die Beilage, und das Gemüse wurde in allen Farben zum Hauptdarsteller in der Ernährung.

Low Carb = viel Fleisch = nicht automatisch korrekt! Gemüse, Gemüse, Gemüse ist mein Mantra, und das passt natürlich genauso gut zur fleischlosen Küche.
Für weniger Fleisch gibt es viele gute Gründe!

Es gibt viele gute Gründe, weniger Fleisch zu essen, und ich will gerne einige aufführen, an denen man heute nicht mehr vorbeikommt.

Der bewusste und reduzierte Verzehr von Fleisch schont unsere Umwelt. In Zeiten des beschleunigten Klimawandels suchen immer mehr Menschen nach einer persönlichen Antwort, was man als Individuum dazu beitragen kann, die Erderwärmung zu verringern. Die Erzeugung von Fleisch und anderen tierischen Produkten ist überdurchschnittlich klimaschädlich, denn der Ausstoß an Kohlendioxid bei der Erzeugung ist höher als bei pflanzlichen Lebensmitteln. Für viele Menschen ist heutzutage die eigene CO2-Bilanz ein Faktor, den sie bei Konsumentscheidungen mit einbeziehen, und der Verzicht auf Fleisch kann eine Konsequenz aus diesen Überlegungen sein.

Die industrielle Produktion von Fleisch braucht enorm viel Wasser und erzeugt mehr Gülle, als die Natur aufnehmen kann, gerade wenn auf engem Raum sehr viele Tiere gehalten werden. Fleisch wurde zu einem billigen Massenprodukt, und der Fleischhunger fordert seinen Tribut: Tiere, die unnatürlich auf Fleisch gezüchtet wurden, Haltungsbedingungen, Tiertransporte und Schlachtungen, die in großen Teilen vollkommen inakzeptabel sind und dazu einen Medikamenteneinsatz (Antibiotika, Hormone) erfordern, die später über das Fleisch und das Grundwasser im Menschen landen und dazu führen, dass immer häufiger Antibiotikaresistenzen entstehen und Medikamente dadurch ihren eigentlichen Job nicht mehr erledigen können.
Alles wirklich gute Gründe, den Fleischverzehr infrage zu stellen und zumindest zu reduzieren.

Natürlich gibt es neben den Gründen der Umwelt und der stark zu kritisierenden Produktionsbedingungen, die sich von der artgerechten Tierhaltung weit entkoppelt haben, noch vielfältige Gründe, die dazu führen, dass der Verzicht auf Fleisch für viele Menschen ein Thema ist.
Tier

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