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Inspiralisiert - Nudeln, Reis und Snacks aus Gemüse Die besten Low-Carb-Alternativen. Abnehmen mit dem Spiralschneider von Maffucci, Ali (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.02.2016
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Inspiralisiert - Nudeln, Reis und Snacks aus Gemüse

Die originellen Rezepte der erfolgreichen Bloggerin Ali Maffucci, die mit einem Spiralschneider Gemüse in kohlenhydratarme Nudeln, Reis, Pommes oder Tortillas verwandelt, versprechen gesunden Genuss statt Verzicht. Sie sind für alle geeignet, die einen gesünderen Lebensstil verfolgen oder Gewicht verlieren wollen, die glutenfrei essen oder sich Paläo, Raw oder Low-Carb ernähren. Ali zaubert aus mehr als 20 verschiedenen Sorten Obst und Gemüse leckere, sättigende und gesunde Mahlzeiten: von Frühstücksburritos über Zucchini-Linguine und Nachos aus Kürbis bis zu Mandelbutterriegeln. Zudem enthält das Buch Nährwerttabellen, viele praktische Tipps und Tricks und ausführliche Informationen dazu, welche Gemüse- und Obstsorten sich mit dem Spiralschneider am besten zu leckeren Low-Carb-Gerichten verarbeiten lassen. Mehr Informationen finden Sie unter: low-carb-fans.de Alissandra Maffucci, die von jedem Ali genannt wird, hat amerikanisch-italienische Wurzeln und eine große Leidenschaft für Essen und Kochen. Als sie den Spiralschneider für sich entdeckte, veränderte sich ihr Leben grundlegend. Sie nahm nicht nur mehr als 10 Kilo ab, sondern kündigte auch ihren Job, um sich voll und ganz der Kreation von leckeren und gesunden Gemüserezepten widmen zu können. Ali hat den erfolgreichen Blog Inspiralized ins Leben gerufen und lebt in der Hauptstadt der Gourmets: New York City.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 08.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959710473
    Verlag: riva
    Größe: 27331 kBytes
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Inspiralisiert - Nudeln, Reis und Snacks aus Gemüse

EINFÜHRUNG

Hätte ich jedes Mal, wenn meine Großeltern sagten: "Wir machen Diät - keine Pasta mehr, kein Wein und kein Käse", einen Dollar bekommen, hätte ich nicht zu Hause gesessen, um dieses Buch zu schreiben. Ich würde mit meinen Reichtümern auf einer Insel leben.

Das sonntägliche Abendessen bei meinen Großeltern väterlicherseits war immer ein ganz besonderes Ereignis. Meine süße Großmutter - die zur Messe stolz ihr bestes Sonntagsgewand anzog und mir den Mund mit Seife auswusch, wenn ich "pissen" statt "Pipi machen" sagte - ließ immer irgendetwas im Ofen anbrennen. Außerdem lief sie ständig mit einem Löffel durch die Küche, von dem es auf den gefliesten Küchenboden tropfte. Doch in dem ganzen Chaos schaffte es mein Großvater mit seinem großen Goldring am kleinen Finger, seiner markanten Nase und der überwältigenden Liebe zu seinem Heimatland jedes Mal, einen makellosen Fleischklops oder das perfekte Pesto zu zaubern.

Das Kochen an sich war immer die Hauptsache. Das Fest fing nicht damit an, dass alle zum Abendessen eintrafen - es begann, als der erste Schuss Olivenöl in der Pfanne landete und den Auftakt für ein wunderbares, köstliches italienisches Essen bildete. Wir wurden alle einbezogen, nicht nur durch den Duft der frisch zubereiteten, leise vor sich hin köchelnden Marinara-Sauce, sondern auch durch das Klirren der mit körperreichem Rotwein gefüllten Weingläser und die Songs von Opis bevorzugtem Frank-Sinatra-Album (wenn er sie nicht mit seinem eigenen Gesang übertönte). Der Anblick meines Großvaters, wie er meine Großmutter zu den Klängen von "That's Amore" herumwirbelte, ist unvergesslich.

Das Essen war das nächste Schauspiel. Mein Vater tat alles, um das letzte Stück Brot zu erwischen, damit er den letzten Rest Sauce auf seinem Teller aufnehmen konnte - Gnade uns Gott, wenn wir einen Tropfen übrig ließen. Der Wein floss reichlich und meine Großmutter stand immer wieder auf, um noch etwas auf den Tisch zu bringen, sei es Olivenöl, mehr Brot oder frisch geriebener Parmesan. Ganz gleich, ob sich die Unterhaltung um positive oder negative Dinge drehte, waren wir immer guter Stimmung, einfach weil wir aßen.

Wir schwelgten in Pasta, Fleisch, Wein und Käse, bis uns fast schlecht war - trotzdem ließen wir nie den Nachtisch aus. Und der bestand immer aus einer Auswahl an italienischem Gebäck von einer molto bene Bäckerei - Biscotti, Sfogliatelle und Pignoli. Ich persönlich mochte Cannoli und Sambuca am liebsten: den Geschmack der kleinen Espressobohnen in süßem Likör mit Anisaroma, dazu das dekadente, mit Ricotta gefüllte Gebäck. Wenn wir uns dann von meinen Großeltern verabschiedeten, hatten wir unser Gewicht in Kohlenhydraten zu uns genommen, doch wir waren glücklich.

Meine Großeltern brachten uns jedes Mal zur Haustür und winkten uns von dort aus zum Abschied nach, bis wir aus der Einfahrt herausgefahren waren. Jeder freute sich schon auf den nächsten Sonntag.

Als ich die Gelegenheit hatte, ein Auslandssemester zu machen, wählte ich natürlich Italien. Ich aß jeden Tag so, wie ich es von den Sonntagen bei meinen Großeltern her gewöhnt war. Ich verdrückte Pizzas, schwelgte in aromatischem Chianti, futterte mich durch Tomaten mit Mozzarella, vertilgte riesige Portionen Pasta bolognese und tunkte frisches Semolina-Brot in alles, was ich erwischen konnte. Ich hätte ebenso gut Olivenöl direkt aus der Flasche trinken können. Als ich wieder nach Hause kam, wurde ich mit den Konsequenzen meiner Völlerei konfrontiert: Der Zeiger der Waage war in die Höhe geschossen. Ich hatte während meines "Genuss-Semesters" in Europa beschämende 18 Pfund zugelegt - und seit dem Beginn meines Studiums mittlerweile 45 Pfund. Als ich diese Zahl sah, wusste ich, dass etwas passieren musste.

Ich ging nicht zu hart mit mir ins Gericht, da ich ja immerhin unter dem Abschied von La Dolce Vita litt. Dann gab mir meine Freundin Sarah ein Buch - sitzen Sie gut? -

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