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Mein Rücken-Coach Starke Übungen für mehr Lebensqualität. von Duran, Michel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.04.2015
  • Verlag: Beobachter-Edition
eBook (PDF)
34,99 €
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Mein Rücken-Coach

Kaum jemand kommt ohne Rückenprobleme durchs Leben. Die Hauptursache liegt darin, dass wir uns zu wenig bewegen. Deshalb ist es sehr wichtig, den Rücken zu stärken und ungünstigen Belastungen gezielt zu begegnen. Dieser Ratgeber zeigt, wie. Er informiert darüber, wie unser Rücken gebaut ist, wie er funktioniert und sich in den verschiedenen Lebensphasen entwickelt. Er erklärt, warum uns Rückenschmerzen nicht ängstigen sollten, was uns in einer akuten Phase hilft und wie wir vorbeugen können. Dazu bieten die Autoren eine Vielzahl leicht umsetzbarer Tipps und Übungen für Alltag, Arbeit und Sport. Sie machen Mut zur Selbsthilfe, damit wir mit weniger Schmerzen und mehr Lebensqualität durchs Leben gehen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 27.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783855699179
    Verlag: Beobachter-Edition
    Größe: 13690kBytes
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Mein Rücken-Coach

So funktioniert der Rücken

Sie wollen verstehen, woher Ihre Rückenschmerzen kommen und wie Sie sie wieder wegbringen? Dann helfen ein paar grundlegende Informationen zu Anatomie und Funktionsweise des Rückens.

Der Rücken besteht aus Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Haut, Nerven, Bändern und Bindegewebe. Das wichtigste Element des Rückens ist die Wirbelsäule. Sie sorgt als Grundgerüst für Stabilität, für Beweglichkeit und für die aufrechte Haltung.

Die Rückenmuskulatur besteht aus fünf Schichten, die in unterschiedliche Richtungen verlaufen, weil sie ganz verschiedene Aufgaben haben: Sie müssen die Wirbelsäule stabilisieren, drehen, strecken und aufrecht halten sowie die Rippen heben und senken. Die Rückenmuskulatur ist aber auch an anderen Bewegungen beteiligt, etwa an Bewegungen des Oberarms und der Schulter.
Aufbau der Wirbelsäule

Viele Menschen sind der Überzeugung, die Wirbelsäule sei ein sehr empfindliches Gebilde, das man schonen müsse. Dabei ist sie eine der stabilsten Strukturen in unserem Körper. Die Wirbelsäule ist das zentrale Halte- und Bewegungsorgan des Rückens - nicht nur beim Menschen, sondern bei allen Wirbeltieren. Sie ist nicht nur die knöcherne Mitte des Körpers, sondern sie verbindet auch die unteren und oberen Extremitäten des Skeletts miteinander. Ausserdem umhüllt und schützt die Wirbelsäule das Rückenmark, das sich im Wirbelkanal befindet.

Die Wirbelsäule trägt und stützt einen grossen Teil unseres Körpergewichts - wohl der Grund für all die Redewendungen, die mit dem Wort "Rückgrat" spielen: kein Rückgrat haben, jemandem das Rückgrat brechen, jemandem das Rückgrat stärken. Gleichzeitig sorgt die Wirbelsäule aber auch dafür, dass unser Rumpf beweglich ist.
Das doppelte S

Die menschliche Wirbelsäule bildet in ihrer Form ein doppeltes S - das hat sich im Lauf der Evolution als Anpassung an den aufrechten Gang so entwickelt. Sie besteht ursprünglich aus 33 Wirbeln plus den dazwischenliegenden Bandscheiben:

_ 7 Halswirbel (auch Cervikalwirbel; C1-7)

_ 12 Brustwirbel (auch Thorakalwirbel; Th1-12)

_ 5 Lendenwirbel (auch Lumbalwirbel; L1-5)

_ 5 Kreuzwirbel (auch Sakralwirbel; S1-5)

_ 4 Steissbeinwirbel

Die Kreuz- und die Steissbeinwirbel inklusive ihrer Bandscheiben verwachsen zwischen dem 16. und 25. Lebensjahr zum Kreuzbein (in der Fachsprache Os sacrum) und zum Steissbein (Os coccygis). Ab dann spricht man nur noch von 25 Wirbeln, da Kreuzbein und Steissbein als je eine Einheit gelten. Es gibt auch Abweichungen von diesen Zahlen, zum Beispiel Menschen mit sechs statt fünf Lendenwirbeln. Das führt normalerweise nicht zu Problemen.

Die anderen Bereiche der Wirbelsäule - die Halswirbelsäule (HWS), die Brustwirbelsäule (BWS) und die Lendenwirbelsäule (LWS) - bestehen aus sogenannten Bewegungssegmenten. Als Bewegungssegment bezeichnet man jeweils zwei aneinandergrenzende Wirbel mit der dazwischenliegenden Bandscheibe.
Bandscheiben müssen Druck aushalten

Die Bandscheibe muss man sich als Puffer vorstellen: Sie ist ein gallertartiges, also verformbares Kissen, das parallel zwischen den Wirbelkörpern liegt und verhindert, dass diese aneinanderreiben.

Bandscheiben sind nur wenig durchblutet Sie müssen regelmässig Flüssigkeit aufnehmen, damit sie elastisch bleiben; "unterernährte" Bandscheiben sind viel weniger stabil. Die Flüssigkeit und die Nährstoffe holen sich die Bandscheiben per Diffusion aus dem umliegenden Gewebe. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie immer wieder be- und entlastet, also bewegt werden.

STELLEN SIE SICH EINEN SCHWAMM VOR, den Sie in einen Teller mit Wasser legen. Liegt der Schwamm einfach da, nimmt er wenig Flüssigkeit auf. Wollen Sie, dass der Schwamm prall gefüllt wird, drücken Sie drauf - wenn Sie ihn dann loslassen und er sich wieder ausdehn

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