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Meine Ayurveda-Familienküche Gemeinsam isst man glücklicher von Mehl, Volker (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.09.2014
  • Verlag: Trias
eBook (PDF)
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Meine Ayurveda-Familienküche

Meine Ayurveda-Familienküche. Bei Ayurveda denken Sie an komplizierte Doshas, exotische Lebensmittel oder lange Kocharien? Vergessen Sie es. Denn Ayurveda-Starkoch Volker Mehl kocht undogmatisch, heimisch und ganz nach dem Motto 'Alles ist Ayurveda - und Ayurveda ist Glück'. Seine Mission: Essen soll glücklich machen. Und zwar die ganze Familie. Glauben Sie nicht? Probieren Sie es aus - und stellen Sie fest, dass warmer Frühstücksbrei und trubeliges Familienleben sehr gut zusammenpassen, dass auch Nudeln mit Tomatensauce ayurvedisch sein können und welche verblüffenden Erklärungen Ihnen Ayurveda für das Verhalten und die Essvorlieben Ihrer lieben Kleinen liefern kann! Ayurveda à la Mehl: das heißt 90 Rezepte vom Apfel-Milchreis-Puffer bis zum Spezial-Burger. Unkompliziert zubereitet, garantiert familientauglich - und mit Glücksgarantie. Volker Mehl hat über einige Umwege 2006 mit einer Ausbildung zum Ayurveda-Gesundheitsberater seine persönliche und berufliche Bestimmung gefunden. Heute betreibt er eine eigene Kochschule in Heppenheim und 'Amrita', ein Zentrum für integrative Ayurveda-Medizin in Bensheim. Durch seine Kochkurse und -bücher hat Volker Mehl sich einen exzellenten Ruf als inspirierender Ayurveda-Koch erworben. www.volker-mehl.de

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 188
    Erscheinungsdatum: 17.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830469063
    Verlag: Trias
    Größe: 12617 kBytes
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Meine Ayurveda-Familienküche

3 Wie man Kindern Appetit macht

Ich weiß natürlich, es gibt kaum ein Thema, das emotional so aufgeladen ist wie die Erziehung der eigenen Kinder. Und wahrscheinlich quatschen Ihnen schon genug Leute ungefragt rein, Aus diesem Grund will ich auch gar keinen Ratgeber zum Thema "Ich weiß aber, wie es geht!" schreiben. Mir geht es vor allem darum, dass Sie sich keine Sorgen machen, wenn der Nachwuchs mal wieder keinen Bock auf Gemüse hat und andauernd Pommes mit Mayo oder Nudeln ohne alles will und davon scheinbar nicht müde wird.

Kinder sind ganz besondere Wesen, die ein ausgeprägtes Gefühl dafür haben, was sie wollen und was nicht. Das liegt einerseits daran, dass sie noch nicht die vielen schlauen Ratgeber gelesen haben wie unsereins. Andererseits liegt es aber auch daran, dass Kinder von der sogenannten Kapha-Energie dominiert werden. Vata und Pitta haben sie zwar auch, aber in wesentlich kleineren Anteilen.

Kapha-Energie heißt, Ihre Kinder wollen gehegt und gepflegt werden und dabei so wenig wie möglich extreme Abwechslung haben. Was insbesondere fürs Essen gilt. Da braucht es schon ein paar Tricks, um sie von ihren eingefahrenen Pfaden abzubringen und Neues schmackhaft zu machen. Wichtig ist, dass Sie als Eltern selbst gut essen. Also, regelmäßig etwas kleines Warmes, möglichst Selbstgekochtes. Kinder lernen übers Imitieren und da ist es das Beste, Sie gehen mit gutem Beispiel voran. Lassen Sie die Kinder in der Küche mitmachen: Zutaten anfassen, daran riechen, selbst schnippeln, kosten, umrühren, zugucken. Die Küche kann für Kids immer wieder ein großer Abenteuerspielplatz sein. Verzichten Sie auf zu exotische Zutaten und Gewürze! Das überfordert die zarten Geschmacksnerven der Kleinen und der Protest beim Essen ist vorprogrammiert. Salz und ein bisschen Pfeffer tun es für den Anfang. Sie selbst können ja später am Tisch mit Chili, Kreuzkümmel, Koriander oder worauf Sie sonst noch Lust haben nachwürzen.

Kochen Sie das, was Ihre Kinder mögen. Meist sind das Gemüse mit süßem Geschmack wie Karotten, Kartoffeln, Kürbis. Experimentieren Sie: Manchmal lassen sich ungeliebte Gemüse unbemerkt in ein Püree mischen oder in Pancakes unterbringen.

Letztere sind übrigens ein super Kinderessen, weil man Pancakes mit den Händen essen kann. Kinder sind sinnliche Wesen, deren Spaß beim Essen schon mit dem Anfassen anfängt. Lassen Sie sich die Kinder am Tisch selbst nehmen, und wenn es nur ein Fingerhut voll ist. Hauptsache, sie probieren. Irgendwann werden sie schon auf den Geschmack kommen.
3.1 Warum Kinder so auf Süßes stehen

Die Kombination der Elemente Wasser und Erde bildet die ayurvedische Geschmacksrichtung süß. Da Kapha sich aus Wasser und Erde zusammensetzt, ist es logisch, dass Kinder eine besondere Affinität zu diesem Geschmack haben.

In der Natur signalisiert der Geschmack süß nicht nur "ungiftig", sondern auch "das hier nährt und sättigt". Auch Muttermilch, das Erste, was ein Mensch zum Stillen seines Lebensdurstes bekommt, ist süß. Also verankert sich im Gedächtnis "Das Süße verleiht Lebenskraft". Da alle Kohlenhydrate, egal ob in Nudeln, Weißbrot oder Kartoffeln, einen süßen Geschmack haben, erklärt sich die zeitweise sehr ausdauernde Kondition von Kindern bei eben jenen Lebensmitteln.

Und natürlich auf Süßkram jeglicher Art. Schokolade, Gummibärchen, Zuckerwatte. Wenn Sie wüssten, was ich als Kind alles in mich reingestopft habe! Dass ich mit zwölf nicht Diabetes Typ 2 gekriegt habe, grenzt eigentlich an ein Wunder. Einer meiner Tante

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