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Richtig essen bei Laktoseintoleranz Abwechslungsreiche Rezeptideen für jeden Tag - Die besten Alternativen zu Milch und Käse von Kihm-Schreiber, Dagmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2009
  • Verlag: Südwest
eBook (ePUB)
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Richtig essen bei Laktoseintoleranz

Genießen ohne Milch und Käse Laktose ist Milchzucker und muss zur Aufnahme im Körper in Glukose und Galaktose gespalten werden, was durch das Enzym Laktase geschieht. In Deutschland leiden ca. 15 - 20 Prozent unter einer mehr oder weniger ausgeprägten Laktose-Intoleranz - sie können die Laktose nicht mehr vollständig verwerten. Da diese Intoleranz nicht heilbar ist, müssen die Betroffenen selbst herausfinden, wie viel Laktose sie noch vertragen können und ihre Ernährungsgewohnheiten diese Menge anpassen. Dieser Ratgeber enthält aktuelle Informationen zur Erkrankung und einen großen Rezeptteil für täglich neue abwechslungsreiche und vor allem leckere Gerichte ohne Milch- und Milchprodukte. Dagmar Kihm-Schreiber ist selbst indirekt betroffen, da ihr Sohn von Geburt an sowohl an einer Laktose-Intoleranz als auch einer Kuhmilcheiweißallergie leidet. Vor vielen Jahren hat sie eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, die bundesweit allen Betroffenen Rat und Hilfe sowie ein Forum zum Austausch bietet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 27.11.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641036010
    Verlag: Südwest
    Größe: 5723 kBytes
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Richtig essen bei Laktoseintoleranz

Wer mit Bauchschmerzen auf den Verzehr von Milch reagiert, leidet meist an einer Milchunverträglichkeit, die im medizinischen Sprachgebrauch auch Laktoseintoleranz genannt wird. Da ist der Bedarf nach fachgerechten Informationen groß. Auf den folgenden Seiten werden Ursache, Bedeutung, Ausmaß, aber auch Grenzen der Milchunverträglichkeit aufgezeigt, Wissenswertes zu den Symptomen und den Diagnostikmöglichkeiten vermittelt sowie Therapien und Strategien zum Umgang mit den Beschwerden aufgeführt.

Wenn der Mensch keine Milch verträgt

Der Mensch und das Milchvieh haben in unseren Breiten eine gemeinsame Vergangenheit. Für die Milchwirtschaft hat der Mensch seine Landschaft verändert, Wälder gerodet, um Wiesen anzulegen und Flüsse umgeleitet, um diese zu bewässern. Bis auf 3000 Meter Höhe werden in den Alpen die Ziegen und Kühe geschickt, wo sie Terrassen getreten und das Wachstum der Pflanzen verändert haben. Milch, Butter, Sahne und Käse sind über Jahrhunderte wichtigster Lieferant von tierischem Eiweiß und Fett gewesen. Zweifelsfrei hat dieses Zusammenleben dem Menschen genutzt.

Des Säuglings Nahrung
Doch dass wir uns auch nach der frühkindlichen Phase mit Milch ernähren, ist eigentlich von der Natur nicht vorgesehen. Als Folge des natürlichen Verschwindens von Milch im Speiseplan des nicht mehr gestillten jungen Menschen können etwa 4 Milliarden Erwachsene auf unserer Erde den Milchzucker - das Hauptkohlenhydrat der Milch, auch Laktose genannt -, nicht mehr normal verdauen. In vielen Ländern, hauptsächlich in Asien und Afrika, spielte die Milch traditionell früher keine Rolle und hat erst mit der Kolonialzeit, wie z. B. in Indien, Einzug gefunden. In Europa vertragen die meisten Menschen die Milch sehr gut. Dennoch haben etwa 10 bis 20 Prozent der Europäer mit der Milch und manchen Milchprodukten Probleme und verzichten auf sie aufgrund einer erlernten Vermeidungsstrategie. Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Unwohlsein sind die Haupterscheinungen dieses Phänomens, das durch das Fehlen eines Enzyms im Dünndarm zustande kommt. Die normale Kuhmilch enthält immerhin 45 bis 50 Gramm Milchzucker pro Liter Milch.
Informationen für den Alltag
Wer an einer Milchunverträglichkeit leidet, sollte auf seine Ernährung achten. Einerseits, um keine Bauchbeschwerden zu haben, andererseits um sich vor allem in Bezug auf die Versorgung mit Kalzium und Eiweiß (Protein) richtig zu ernähren. Meistens genügt es, auf den Milchzuckergehalt
einer Speise zu achten und Milchprodukte zu wählen, die keine oder nur noch minimale Milchzuckeranteile haben. Und wer dennoch trotz Milchzuckerunverträglichkeit auf manche Milchprodukte nicht verzichten möchte, kann sich durch die Einnahme des Enzyms Laktase helfen, das es in Drogerien rezeptfrei gibt.

Nicht zu verwechseln

Die Beschwerden nach dem Verzehr von Milch können verschiedene Ursachen haben. Zwei Komponenten der Milch sind dabei unabhängig voneinander zu betrachten: das Eiweiß (Protein) und die Kohlenhydrate (umgangssprachlich oft nur Zucker genannt).

Seltene Ursachen sind hier kein Thema
Auf seltene Ursachen der Milchunverträglichkeit wie den angeborenen Laktasemangel, der extrem selten ist, sowie die Allergie gegen das Eiweiß der Kuhmilch wird in diesem Ratgeber nicht eingegangen. Die Kuhmilchallergie ist schlecht nachweisbar, da es keine wirklich verlässlichen Messmethoden gibt, obwohl einige Ärzte mit den so genannten Allergietests eine Sicherheit suggerieren wollen, die aber einer medizinisch-wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Die Unverträglichkeit von Kuhmilcheiweiß ist äußerst selten und tritt meist nur bei Säuglingen auf.

Hilfe in der Not
Dass Milch einer der besten Grundlagen zur Wiederherstellung der körperlichen Gesundheit darstellt, davon zeugen Ernährungsprogramme der WHO und der UNICEF in Hungergebieten. So hilft z. B. die Milch - oft in Form von Trockenpulver

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