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Heiße Drinks Rezeptideen mit und ohne Alkohol von Brandl, Franz (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.03.2011
  • Verlag: Südwest
eBook (PDF)
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Heiße Drinks

Von altbewährt bis neu kreiert Wenn es draußen kälter wird, freut sich jeder über ein wärmendes Getränk, das die Lebensgeister wieder weckt. Dieses Buch liefert 50 neue Rezeptideen für aromatische heiße Drinks, die für mehr Gemütlichkeit an kühlen Tagen sorgen. Neben Klassikern wie Hot Caipi oder Irish Coffee hat der bekannte Barmeister Franz Brandl auch eine Vielzahl neuer trinkbarer Köstlichkeiten mit und ohne Alkohol kreiert. Von einfach bis raffiniert bringen diese heißen Cocktails selbst die kältesten Wangen zum Glühen. Die wichtigsten Hinweise zu den Grundrezepten und Erklärungen zu den verschiedenen Zutaten ermöglichen auch dem Bar-Anfänger eine kulinarische Entdeckungsreise. Franz Brandl ist einer der ersten offiziellen deutschen Barmeister. Er eröffnete und leitete in München als Barchef der ersten Stunde 'Harry's New York Bar' und Eckart Witzigmanns Bar im weltberühmten Drei-Sterne-Restaurant 'Aubergine'. Er ist maßgeblich am Entstehen der jüngsten Cocktailära beteiligt, zugleich ist Franz Brandl Autor mehrerer sehr erfolgreicher Bücher, die mit Silber- und Goldmedaillen der 'Gastronomischen Akademie Deutschlands' ausgezeichnet wurden. Für das Buch 'Cocktails hoch 3' erhielt er den Gourmand World Cookbook Award.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 18.03.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641552046
    Verlag: Südwest
    Größe: 60605 kBytes
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Heiße Drinks

Spirituosen und Getränke (S. 13-14)

Alkoholfreier Wein

Aus dem Jahr 1908 stammt das erste deutsche Patent zur Herstellung von alkoholfreiem Wein. Schon im Altertum war bekannt, dass sich durch Erhitzen die berauschenden Substanzen im Wein lösten und verflüchtigten. Nach dieser Methode wird bis heute der Wein entalkoholisiert, allerdings ist das Verfahren inzwischen technisch verfeinert und äußerst anspruchsvoll geworden. Bei der Entalkoholisierung werden die Weine im Vakuum auf nur 28 °C erwärmt.

Bereits bei dieser geringen Erwärmung entweicht der Alkohol, wird abgekühlt und in Auffangbehältern gesammelt. Die leicht flüchtigen Aromastoffe, die ansonsten bei der Destillation den Alkohol begleiten, bleiben dabei dem entalkoholisierten Wein erhalten. Sie werden aufgefangen und in einem speziellen Verfahren, der Aroma-Rückgewinnung, dem entalkoholisierten Wein wieder zugeführt. Das gesamte Verfahren benötigt nur wenige Minuten und ist auch dadurch äußerst effektiv. Der so entstandene alkoholfreie Wein bleibt mit einem Alkoholgehalt von bis zu 0,2 % vol deutlich unter der vorgeschriebenen Obergrenze von 0,5 % vol für alkoholfreie Produkte. Alkoholfreier Wein bringt den vollen Weingeschmack in die Getränke ein, ohne den Alkoholpegel im Blut ansteigen zu lassen.

Amaretto Dieser bekannte italienische Mandellikör wird unter vielen Markennamen angeboten. Seine Hauptzutaten sind natürlicher Mandelextrakt, verschiedene Geschmacksaromen und Bourbon-Vanille. Die bedeutendste Marke ist der "Disaronno Originale", der zusätzlich einen Extrakt aus Aprikosenkernöl enthält. Arrak Der Name Arrak kommt aus dem Arabischen. Alle destillierten Getränke des Orients wurden früher so bezeichnet. Der Oberbegriff Arrak stand – trotz der sehr verschiedenen Ausgangsprodukte – für die Spirituosen vom Nahen Osten bis zu den Philippinen.

Nach Deutschland wird fast ausschließlich "Batavia-Arrak" aus Java (Indonesien) importiert. Gute Qualitäten gibt es auch an der Westküste Indiens, in Sri Lanka und Thailand. Arrak wird durch Vergärung und anschließende Destillation von Reis, Zuckerrohrmelasse und/oder Palmwein (siehe Toddy) nach verschiedenen Verfahren hergestellt.

Bei den Pflanzensäften spielt der zuckerreiche Palmwein, der durch Anzapfen von verschiedenen Palmenarten gewonnen wird, eine wichtige Rolle. Speziell beim Arrak aus Java erinnert dadurch das Endprodukt an Rum. Dieser war es auch, der den bei den Heißgetränken und in der Konditorei vielfach verwendeten Arrak verdrängte. Seit den 1960/1970er-Jahren ersetzte der Rum immer mehr den Arrak, der heute nur noch vereinzelt in Deutschland angeboten wird.

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