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How to Drink Whisky Vom Mixen und Trinken von Broom, Dave (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.08.2015
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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How to Drink Whisky

Mit diesem Titel beweist der weltweit führende Whiskyexperte Dave Broom: Whisky kann auf unzählige und vielseitige Arten genossen werden - ob klassisch mit Wasser oder gemixt mit Cola oder Grünem Tee - oder in Cocktails wie Manhattan oder Rusty Nail. Die meistern Whiskybücher erklären den Lesern, wie sie zu Experten werden. Dieses erzählt davon, wie man Whisky am besten trinkt! Es ist voller praktischer und unterhaltsamer Informationen rund um den Whisky-Genuss. Whiskyexperte Dave Broom geht auf alle nur möglichen Whisky-Stile ein und räumt mit landläufigen Mythen auf, wie Whisky dürfe nur pur getrunken werden. Mit kompakten Einführungen in die einzelnen Whiskys lässt der Autor die Leser an seinen Entdeckungen teilhaben und führt sie zu neuen Geschmackserlebnissen: Einfach einsteigen, selbst mixen und genießen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 21.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833849961
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 21630 kBytes
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How to Drink Whisky

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EINFÜHRUNG

In diesem Buch geht es darum, wie Whisky getrunken wird oder, um etwas genauer zu werden, wie Whisky im Lauf der Jahrhunderte genossen wurde. Sie bekommen Anregungen, wie Sie den Genuss steigern, wenn Sie das nächste Mal vor einer Flasche stehen. Ist doch ganz einfach, werden Sie denken: Flasche öffnen, Glas nehmen, Flüssigkeit in das Glas gießen, Arm anwinkeln und dabei nicht vergessen, den Mund zu öffnen. Ja, klar, ganz einfach. Und auch wieder nicht.

MÜDE MYTHEN

Whisky wird von jeher pur getrunken. Aber immer wenn er besonders beliebt war, fand er auch Eingang in Mischgetränke und Longdrinks - als Toddy, Julep, Sling, Punsch, Cocktail oder Highball. Im Moment feiert Whisky jeder Kategorie wieder beispielhafte Erfolge. Und das Besondere: Die meisten Neueinsteiger bevorzugen ihn im Verbund mit anderen Getränken. Nur in den Traditionsmärkten hält sich hartnäckig der im Grunde gar nicht so alte Glaube, dass Whisky solo - und mit einer Grimasse - zu genießen sei.

Diese irrige Vorstellung gehört zu einer Handvoll weiterer Mythen im Whiskykanon, die vorschreiben, wie, wann, von wem und ab welchem Lebensalter er zu trinken sei. Sie können samt und sonders in die Tonne getreten werden, denn sie sind bei näherer Betrachtung alle negativ. Keine dieser angeblichen Regeln empfiehlt Whisky, sondern gibt nur Gründe vor, warum man ihn nicht trinken sollte. Keine besonders clevere Verkaufsstrategie, wie ich finde.

In aller Welt entdecken Menschen neue Möglichkeiten, Whisky zu genießen..

Moment, werden Sie vielleicht sagen, ich dachte, Whisky sei in? Ist er auch, aber nur in den Ländern, in denen man von den erwähnten Mythen nichts weiß. Wenn man die Verkaufsmengen von Whisky und Wodka vergleicht, wird man außerdem feststellen, dass noch viele dort draußen darauf warten, zum Whisky bekehrt zu werden.

Whisky ist kein Getränk für eine Elite, er ist für jeden da. Er ist faszinierend, komplex und hat eine lange Tradition, aber letzten Endes ist er nichts weiter als ein Getränk. Solange er sich nicht der vielen Mythen entledigt, die sich um ihn ranken, wird er weiterhin ein Nischendasein führen. Also weg damit!

Mythos 1: Whisky ist altmodisch

Man kann es sich sehr gut vorstellen: Da sitzen diese älteren Herren, in feinen Zwirn gekleidet, in der Hand ein mit einer goldbraunen Spirituose gefülltes Glas, neben sich die Kristallkaraffe. Gelegentlich murmeln sie etwas von Torf und werfen dem lauten Jungvolk missbilligende Blicke zu. Mit dem Rücken zur Welt sitzen sie in ihrer Wagenburg aus Ledersesseln, bereit, die anrückenden Wilden zurückzuschlagen. Altmodisch, gestrig, überflüssig.

In den 1970er-Jahren ging es in Großbritannien, Amerika und Japan mit Scotch und Bourbon bergab. Für die nachfolgenden Generationen wurde Whisky zur unbekannten Größe. Er konnte sich nicht in die Neuzeit retten, verlor an Bedeutung. Schuld waren zu geringe Investitionen.

Wie falsch das angestaubte Bild ist, offenbart ein Blick in die Bars und Restaurants in anderen Teilen der Welt. In São Paulo oder Mexiko-Stadt ist Whisky alles andere als "Old School". Wer den Hipsters in Taipeh, Schanghai oder Moskau gegenüber Whisky als Großvater-Drink bezeichnet, wird angesehen, als hätte er nicht mehr alle Tassen im Schrank. Nicht Whisky ist altmodisch, unsere Haltung ihm gegenüber ist es.

Wer Master Blender Kirsteen Campbell gegenüber erwähnt, dass Frauen Whisky nicht genießen können, sollte vorher g

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