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Wein - Alles was man wissen muss

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2015
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
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Wein - Alles was man wissen muss

Wein. Alles, was man wissen muss bietet alle wichtigen und nützlichen Informationen rund ums Thema! Kompetent und dabei verständlich verschafft es einen umfassenden Überblick. Von Weineinkauf und -lagerung über Etikettenkunde bis hin zum Servieren und Beurteilen von Weinen - hier werden Sie garantiert souverän im Umgang mit Wein. Dazu finden Sie über 400 gelungene Kombinationen von Speisen und Wein und erfahren, welche Faktoren Einfluss auf die Wahl des Weins haben. Und wenn Sie mehr über Herkunft und Herstellung erfahren, typische Weinregionen kennenlernen und bei Rebsorten mitreden möchten - Wein. Alles, was man wissen muss vermittelt Ihnen alles Wissenswerte! Schon während seines Studiums der mittelalterlichen Dichtung war Beat Koelliker fasziniert von der Kultur des Weins. Gemeinsam mit einigen Studienkollegen begann er diese Welt zu erforschen. Später führte ihn sein beruflicher Weg für einige Jahre nach Italien, das gelobte Land des Weins. 'Langsam begann ich etwas von Wein zu versetehen', sagt er über diese Zeit. Schließlich wurde die Passion zum Beruf: Von 1989 bis 2001 leitete er den HALLWAG Verlag und entwickelte ihn zum führenden Weinbuchverlag im deutschen Sprachraum. Aus der Erfahrung mit Weinbüchern wurde ihm klar: Man kann Wein nur verstehen, wenn man ihn auch trinkt und genießt. Die preisgekrönte 'Hallwag Weinschule' (2003) hat dieses Prinzip erstmals in die Praxis umgesetzt und wurde damit zu einem großen Erfolg. Nun folgt 'Die große Hallwag Weinschule', die den Weinländern und -regionen gewidmet ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 01.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833849763
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 36214 kBytes
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Wein - Alles was man wissen muss

ESSEN UND WEIN

WEGE ZUM TAFELGLÜCK

Was gibt es Schöneres, als seine Gäste mit einem liebevoll zubereiteten Essen zu verwöhnen?

Fließen dann zu den einzelnen Speisen auch noch die passenden Weine ins Glas, steht dem Tafelgenuss nichts mehr im Weg. Seien Sie sicher: Mit den Kombinationen, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten empfehlen, liegen Sie als Gastgeber immer richtig.

Warum schmeckt ein Wein, den man zum Essen genießt, meist ganz anders, als wenn er solo getrunken wird? Weil Wein und Essen sich gegenseitig beeinflussen. Auf der rechten Seite sind die Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichen Geschmacksrichtungen aufgeführt.
ERFOLGREICH KOMBINIEREN

Die Weine einer Landschaft passen meist zu den traditionellen regionalen Produkten und den daraus zubereiteten Gerichten. Dies gilt für beinahe alle regionaltypischen Speisen, insbesondere aber für Käse.
Harmonie der Aromen

Übereinstimmende Aromen Hier werden Speisen und Weine, die identische Aromen besitzen, geschmacklich in Gleichklang gebracht. So passen etwa Gerichte mit Paprika gut zu Weinen aus der Cabernet-Sauvignon-Traube, die oft Paprikaaromen besitzen.

Gegensätzliche Aromen Bei dieser Methode werden konträre Aromen von Wein und Speise effektvoll verknüpft, was besonders viel Fingerspitzengefühl und noch mehr Weinwissen erfordert. Ein klassisches Beispiel sind herbstlich-würzige Wildgerichte, die von fruchtigen Spätburgundern begleitet werden.
Harmonie der Geschmackseigenschaften

Zunächst muss man sich über die Haupteigenschaften des Essens und der Weine klar werden, etwa hinsichtlich ihres Gehalts an Säure, Süße, Alkohol und Tanninen. Es geht aber auch um Fettanteile, Schärfe und Garmethoden.

Die Garmethoden Stark vereinfacht könnte man alle Garmethoden in zwei Gruppen aufteilen, nämlich in Verfahren, bei denen eine sogenannte Bratenkruste entsteht, und in solche ohne Krustenbildung. Die Bratenkruste entsteht unabhängig vom Produkt beim Braten, Backen, Frittieren, Rösten, Schmoren und Grillen und passt aromatisch und geschmacklich hervorragend zu Rotwein. Je ausgeprägter die Kruste ist, desto kräftiger und tanninreicher sollte der Rotwein sein.

Beim Marinieren, Pochieren, Kochen und Dünsten bildet sich keine Bratenkruste. Deshalb passen hier überwiegend Weißweine.

Das Fett Fett ist wichtig als Geschmacksträger und für die Struktur einer Speise. Je höher der Fettgehalt ist, desto mehr Alkohol braucht der begleitende Wein. Bei der Säure verhält es sich umgekehrt: Fettreiche Speisen bedingen säurearme Weine. Meist enthalten alkoholreiche Weine ohnehin wenig Säure. Zu Gänseleber, einem Produkt mit extrem hohem Fettgehalt, passt Sauternes, ein edelsüßer Wein aus Bordeaux, oder ein trockener Grauburgunder. Beide Weine zeichnen sich durch viel Alkohol und wenig Säure aus.

Die Tannine Bei der Kombination von Wein und Essen geht es auch um die Bekömmlichkeit. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Tannine, die aus den Häuten, Kernen und Stielen der Trauben stammen. Sie sind hauptsächlich in Rotweinen zu finden und wichtig für deren Alterungsfähigkeit. Tannin spaltet das Muzin, ein für die Gleitfähigkeit des Speichels verantwortliches Eiweiß, und erzeugt dadurch ein raues Mundgefühl. Isst man aber zum Rotwein ein Stück Fleisch, verschwindet dieser unangenehme Effekt, weil das Tannin die Fleischproteine spaltet, bevor es mit dem Muzin reagieren kann. Diese Vorverdauung steigert den Wohlgeschmack von Wein und Speise und entlastet den Verdauungsapparat.

Anhand der Tabelle auf der nächsten Seite können, ausgehend von den Grundeigenschaften des Weins und des Essens, ideale Kombinationen gefunden werden. Neben den einzelnen Bestandteilen eines Gerichts ist auch dessen Gesamtausdruck wichtig.
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