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Italian Basics von Schinharl, Cornelia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.08.2012
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Italian Basics

Nach Basic cooking und Basic baking kommt jetzt la dolce vita: Italienische Lieblingsrezepte für die Urlaubsstimmung zu Hause. Ferienlektüre inclusive: witzige Stories über die Basic-Zutaten wie Pasta, Reis, Olivenöl und Käse, Vino und Espresso. Mehr als eine Rezeptsammlung, mehr als Länderküche - der pure Genuss, die Anleitung zum Glücklichsein! Ganz viel Spaß beim Kochen für große und kleine Feste, dem schnellen Mittagessen oder dem Bar-Snack zwischendurch. Cornelia Schinharl interessierte sich schon immer für kulinarische Themen. Nach einer fundierten Ausbildung bei einer bekannten Food-Journalistin machte sie sich 1985 als Redakteurin und Autorin selbständig. Seither sind zahlreiche Kochbücher von ihr erschienen. Als Italienfan ist sie seit einigen Jahren vor allem in der Toskana unterwegs, auf der Suche nach neuen Rezepten und Geschichten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 168
    Erscheinungsdatum: 17.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833830235
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 19898 kBytes
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Italian Basics

Antipasti

Senza problema? Wir müssen nur umblättern? Na bravo!

[vor den Teigen]

Nichts gegen Nudeln. Wir lieben sie genauso heiß und hungrig wie es all die anderen Italien-Fans auf der Welt tun. Deswegen verstehen wir sogar, wenn jemand ganz unitalienisch nach dem Motto "Ein Teller Pasta – und dann basta!" lebt. Aber: Bloß einen Gang lang dolce vita machen, das ist eher bitter. Vielleicht nicht doch ein Kleinigkeit dazu? Davor? "ante paste" also?

Und schon sind wir wieder da, wo wir bei jedem Lieblingsitaliener-Besuch zum ersten Mal auf die Bremse gehen. Vor der Antipasti-Vitrine. Wie schön bunt es da drinnen ist: eingelegte Paprika, überbackene Tomaten, Spargelfritatta. Und marinierte Sardellen, ja sogar Entenbrust in Balsamico. Die Schüssel Salat dazwischen – picco bello. Die Flasche Olivenöl dazu – extra vergine. Das Brot obendrauf – selbst gebacken. Da hätten wir jetzt am liebsten von allem was. Senza problema? Wir müssen nur umblättern? Na bravo!

Tante Ilses Pappagallo-Rezept

Italienischer Salat

Ich hatte mal einen Japaner, der wollte was Besonderes von mir gekocht haben. Ich hab' ihm Salat gemacht. Ab da fraß er mir aus der Hand. Warum? Es war italienischer Salat. Und der ist wie Sushi: schnell gemacht und noch schneller schlecht gemacht. Weil für beides braucht's nur wenige Zutaten und Handgriffe, aber die müssen gut sein. Und hinter beidem stecken ewige Tradition und jahrelange Übung. Beim guten Italiener ist der Salat deswegen immer Chefsache. Bei Tante Ilse auch.

Zuerst schau ich auf die richtige Mischung: Vor allem Knackiges der Marke Lattuga (Kopfsalat) wie Romana , Lollo oder Schnittsalat (lattughino). Dazu gerne Wild-würziges wie Rucola oder Löwenzahn. Und immer ein bisschen Bitteres wie Radicchio , Endivie oder Frisée . Die Außenblätter kommen bei den Köpfen weg (so wie die Stiele beim Rucola), dann schneid' ich den Strunk raus und zupf alles in Stücke, die man ohne Maulsperre essen kann. Ins Sieb damit, kurz kaltes Wasser drüber und in der Salatschleuder oder im Küchentuch trockenschleudern.

Echte Profis gehen jetzt mit dem Salat an den Tisch, schütten Essig in den Salatbestecklöffel, lösen Salz und Pfeffer mit der Gabel darin auf und mischen das unter den Salat. Dann kommt Öl drüber, mischen, fertig. Klingt leicht, ist schwer in perfekter Vollendung. Ich kann es besser so: in der Salatschüssel meinen besten Essig (für 4 Leute reichen je nach Säure 2–3 EL) mit 1 Prise Salz, ein wenig Pfeffer verrühren, bis alles gelöst ist. Nach und nach Olivenöl drunterschlagen – mindestens so gut wie der Essig und mindestens doppelt so viel. Sonst nix. Salat drauf, durchgemischt und auf den Tisch. Echt pappagallo. Und das lieben nicht nur Japaner an mir.

Unsere liebste Antipasti-Zutat

Der Zucchino

Das ist er

- der beliebteste Spross aus der Familie Kürbis

- viel mehr als nur grün und lang.

So gibt's ihn auch in gelb oder lindgrün sowie birnenförmig oder rund

- günstig und schnell gemacht

- im Geschmack oft unterschätzt

Das hat er

- in der Einzahl ein "o" am Ende, erst ab zwei Stück heißt es "die Zucchini"

- im Frühjahr große leuchtend gelbe Blüten, die gefüllt gegart oder in Teig gehüllt fritiert werden. Hängt noch ein klei

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