text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die neue Babyernährung Breie und Fingerfood für die Kleinsten von Klug, Susanne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.10.2013
  • Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die neue Babyernährung

Jedes Baby steigt irgendwann ab dem vierten Monat nach und nach auf feste Nahrung um. Jede Mutter sucht dann sowohl nach Anleitung (Wie gehe ich vor, was ist zu beachten?) als auch nach konkreten Rezepten (Was kann ich kochen?). Der Ratgeber DIE NEUE BABYERNÄHRUNG bietet beides: Er erklärt kurz und prägnant den Ablauf der Beikosteinführung, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Babys Speiseplan und macht mit einem großen Rezeptteil Lust aufs Selberkochen von Brei und Fingerfood. Dabei sind die aktuellen Empfehlungen aus der Wissenschaft rundum entlastend für junge Eltern: Denn heute ist eher das sanfte und vorsichtige Ausprobieren von Nahrungsmitteln angesagt als feste Regeln oder Verbote, sogar beim Thema Allergieprophylaxe. Neue Wege zeigt der Ratgeber auch beim Wie des Essen-Lernens: Fingerfood gibt dem Baby die Möglichkeit, dass es sein Essen viel stärker selbst steuert, als wenn ihm Brei gefüttert wird.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 24.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833837029
    Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
    Größe: 4991 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die neue Babyernährung

Jetzt geht's los: Babys erster Brei

Der erste Schritt in Richtung Selbstständigkeit heißt: selber essen. Mit Brei und babygerechtem Fingerfood lernt Ihr Kind eine neue (Geschmacks-)Welt kennen.
Die ersten Monate – von der Milch zum ersten Löffelchen

"Unglaublich, wie groß das Kleine schon geworden ist!" Diesen Satz hören Sie sicher wöchentlich von Oma, Opa, Freunden, Nachbarn und Bekannten. Und tatsächlich werden die Bodys und Strampler von Tag zu Tag kürzer und auch enger. Kein Wunder, schließlich wächst ein Kind in den ersten Lebensmonaten rasend schnell. In nur wenigen Monaten verdoppelt es sein Geburtsgewicht. Dabei nimmt es ja erst einmal nichts anderes als Mutter- oder Säuglingsmilch zu sich. Doch die enthält alle wichtigen Nährstoffe, die ein Baby für das gesunde Wachstum braucht.
Der Bedarf verändert sich

Am Anfang trinkt ein Baby im Drei- bis Vier-Stunden-Takt. Manche wollen sogar alle zwei Stunden an die Brust oder verlangen lauthals nach dem Fläschchen. Erst um den vierten, fünften Lebensmonat herum kann das Kleine dann größere Mengen an Nahrung speichern – und damit werden auch die Abstände bis zum nächsten Stillen beziehungsweise Fläschchen größer. Die meisten Babys kommen nun mit vier bis fünf Mahlzeiten täglich aus (dazu fordern aber nicht wenige in der Nacht noch immer die Brust oder ein Fläschchen).

Je nachdem, wie offen und interessiert Ihr Baby schon für Neues ist, können Sie in diesem Alter nach und nach anfangen, die Milchmahlzeiten durch feine Breie oder spezielles Baby-Fingerfood zu ersetzen. Dadurch werden Sie dem stetig wachsenden Nährstoffbedarf gerecht, denn Milch alleine würde für die Versorgung Ihres Babys bald nicht mehr ausreichen. Ein weiteres Argument für die ersten Breiversuche: Da ab dem zweiten Lebenshalbjahr der Saugreflex allmählich nachlässt und zudem die ersten Zähnchen einschießen, ist der Zeitpunkt zur Umstellung auf Beikost günstig. Denn Babys stecken jetzt ohnehin gerne alles in den Mund, um das juckende und schmerzende Zahnfleisch zu massieren und zu beruhigen. Nicht zuletzt erleichtert die Einführung von Beikost in diesem Alter später auch den Übergang zum normalen Familienessen. Denn je mehr Kinder kennenlernen, je vielfältiger ihr Speiseplan ist, desto eher werden sie zu "offenen" und besseren Essern. Und das wünschen sich doch alle Eltern.

Essen will gelernt sein

Auf der ganzen Welt stehen Eltern vor der Herausforderung, ihren Kindern "gesunde" Nahrung näherzubringen. Gar nicht so einfach, denn alle Kinder haben eines gemeinsam: die Vorliebe für Süßes. Warum ist das nur so? Ganz einfach: Der süße Geschmack ist quasi der Sicherheitspuffer der Evolution. Der Mensch wird mit einer Vorliebe für Süßes geboren, weil der süße Geschmack ein Hinweis darauf ist, dass die Nahrung nicht giftig ist. Ganz nach dem Motto: Wenn ich Süßes esse, kann mir nichts passieren. Doch süß ist bekanntlich nicht immer gesund. Daher ist es wichtig, dass Kinder so früh wie möglich andere Geschmacksrichtungen kennenlernen, damit sie nicht ihr Leben lang nur Süßes bevorzugen (was neben der starken Einseitigkeit ja auch Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes begünstigt – von Karies ganz zu schweigen).

Allerdings reagieren Babys erst einmal nicht gerade begeistert auf Bitteres, Saures und Salziges. Kein Wunder, sie kennen ja in ihrem jungen Alter auch nichts anderes als Mutter- oder Sä

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen