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19 Alfred Bekker Krimis auf 2300 Seiten von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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19 Alfred Bekker Krimis auf 2300 Seiten

19 Krimis für den Urlaub auf 2300 Seiten Neun Romane in einem Buch - 2300 Seiten Thriller Spannung von Alfred Bekker Der Umfang dieses Buchs entspricht 2300 Taschenbuchseiten. Kriminalromane der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Neun spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Mal provinziell, mal urban. Mal lokal-deutsch, mal amerikanisch. Und immer anders, als man zuerst denkt. ALFRED BEKKER ist ein Schriftsteller, der vor allem durch seine Fantasy-Romane und Jugendbücher einem großen Publikum bekannt wurde. Daneben schrieb er Krimis und historische Romane und war Mitautor zahlreicher Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton Reloaded, John Sinclair und Kommissar X. Dieses Buch enthält folgende Krimis: Alfred Bekker: Das Elbenkrieger-Profil Alfred Bekker: Ein Killer läuft Amok Alfred Bekker: Mord am East River Alfred Bekker: Stadt der Schweinehunde Alfred Bekker: Im Zeichen der Fliege Alfred Bekker: Der Hacker Alfred Bekker: Kahlgeschoren Alfred Bekker: Mörder-Chip Alfred Bekker: Erwürgt! Alfred Bekker: Die namenlose Tote Alfred Bekker: Abendessen mit Konversation Alfred Bekker: Kubinke und die Katze Alfred Bekker: Ein Fall für den Norden Alfred Bekker: Tod in Tanger Alfred Bekker: Die programmierten Todesboten Alfred Bekker: Mörderpost Alfred Bekker: Amok-Wahn Alfred Bekker: Bilder eines Mordes Alfred Bekker: Die Tour des Mörders

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 2300
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738912494
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 2092 kBytes
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19 Alfred Bekker Krimis auf 2300 Seiten

Die Tote in Telgte

Der Blick durch das Zielfernrohr zeigt den Körper einer jungen Frau. Erst auf den zweiten Blick sieht man, dass es eine Frau ist, denn ihr Schädel ist vollkommen kahl. Sie lehnt mit dem Rücken gegen das Wagenrad eines Anhängers. Ihr Blick ist starr und tot, die Augen weit aufgerissen, die Züge eine Maske puren Entsetzens. Das Fadenkreuz ist genau auf den Hals ausgerichtet, wo noch immer Blut austritt und dann von der Kleidung aufgesogen wird.

Ein Mann kommt herbei. Er trägt die Gewandung eines mittelalterlichen Händlers. Das Trinkhorn entfällt ihm vor Schreck. Met spritzt heraus. Er ruft laut und versucht dabei, den Sound der Mittelalter-Rockband mit der nervtötenden Leier zu übertönen. Seine Stimme klingt heiser. Es dauert nicht lange und andere kommen herbei. Ein kleiner Menschenauflauf bildet sich.

"Notarzt!", ruft jemand.

Nein, für den ist es zu spät.

Viel zu spät.

Das Entsetzen breitet sich aus wie eine ansteckende Krankheit. Nur eine einzige Seele empfindet jetzt so etwas wie Zufriedenheit. Nein, eher Genugtuung. Und auch das nur für einen sehr kurzen, raren Moment, der rasch verfliegt. Ein paar Herzschläge - länger dauert es nicht.

Schließlich senkt sich der Blick durch das Zielfernrohr, obwohl es kaum möglich ist, sich aus dem Bann der Ereignisse zu befreien.

Eine Hand greift in die weiten Taschen des Gewandes und fühlt nach den Büscheln mit Haaren, die sich darin befinden. Dichtes, dickes Haar ist es. Erinnert schon fast mehr an die Mähne eines Pferdes als an das Haar einer Frau. Es fühlt sich auf jeden Fall gut an.

Ein Gedanke drängt sich auf.

Jetzt gehört es mir!

*

"Danke, dass Sie so freundlich waren, mich mitzunehmen", sagte Anna van der Pütten. Sie war 31, Kriminalpsychologin, hatte dunkelbraunes, schulterlanges Haar, das sie mit ein paar Nadeln zu einer Frisur aufgesteckt hatte, die ihr im Moment reichlich ramponiert vorkam. Es hatte alles etwas schnell gehen müssen, und zu allem Überfluss war ihr Wagen gerade heute in der Werkstatt. Aber auf so etwas nahmen Mörder leider keine Rücksicht. Und Serienkiller schienen in dieser Hinsicht besonders rücksichtslos zu sein. Ein halbes Jahr Pause ohne Mord und dann zielsicher einen Tag heraussuchen, an dem es einem schlecht passte. Fast konnte man dahinter böse Absicht vermuten. Oder doch eher eine Projektion meinerseits!, überlegte Anna, die gerade damit beschäftigt war, den Inhalt ihrer Handtasche zu ordnen. Nicht, dass es nötig gewesen wäre, dort für Ordnung zu sorgen. Vielmehr war das eine Art Ritual für sie, dass der Konzentration diente. Geordnete Tasche, geordneter Geist. Ein kleiner Trick, um umzuswitchen und kurzfristig alles vergessen zu können, was bis vor ein paar Minuten noch wichtig erschienen war und jetzt nichts als geistigen Ballast darstellte, den man so schnell wie möglich loswerden musste, um sich auf die nächste Anforderung zu sammeln. In Anna van der Püttens Beruf war dies ein immer wiederkehrendes Problem. Man hatte sich in einem Gespräch mit einem Patienten sehr stark auf dessen jeweilige Problematik eingelassen, war tief in die traumatisierenden Erlebnisse eines Menschen, der überfallen worden war, eingestiegen und musste sich dann blitzschnell auf einen potenziellen Selbstmörder einstellen, der mutwillig als Geisterfahrer auf der A1 unterwegs gewesen war, um dabei den Tod zu finden, und bei dem festgestellt werden sollte, inwiefern die Gefahr von Selbst- oder Fremdgefährdung noch anhielt.

Am Steuer des Volvo saß Kriminalhauptkommissar Sven Haller von der Kripo Münster. Eine gute Viertelstunde war es her, da das Telefon in seinem Büro im Polizeipräsidium am Friesenring geklingelt und er die Nachricht erhalten hatte, dass es ein neues Opfer des 'Barbiers' gab.

Ein halbes Jahr war Ruhe gewesen. Und jetzt hatte jener geheimnisvolle Serienmörder, der bereits zuvor vier Frauen ermordet hatte, wied

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