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40 Stunden Thriller von Lange, Kathrin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.01.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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40 Stunden

Wenn er versagt, wird Berlin brennen ... Als Faris Iskander - Ermittler einer Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen - ein Video erhält, in dem ein Mann ans Kreuz geschlagen wird, ahnt er nicht, dass dies der Beginn eines wahren Alptraums ist. Denn ihm bleiben nur 40 Stunden, um das Opfer zu finden. Versagt er, wird der Täter überall in Berlin Bomben zünden. Während Zehntausende von Menschen nichtsahnend den ökumenischen Kirchentag feiern, stellt sich Faris dem Wettlauf gegen die Zeit. Als er plötzlich eine Verbindung zu einem früheren Fall findet, muss er feststellen, dass der Täter ihm näher ist, als er es jemals für möglich gehalten hätte ... Ein atemberaubender Thriller, bei dem die Stunden zu Sekunden werden ... Kathrin Lange wurde 1969 in Goslar am Harz geboren. Obwohl sie sich beruflich der Hundestaffel der Polizei anschließen wollte, siegte am Ende ihre Liebe zu Büchern, und sie wurde zuerst Buchhändlerin und dann Schriftstellerin. Heute ist sie Mitglied bei den International Thriller Writers und schreibt sehr erfolgreich Romane für Erwachsene und Jugendliche. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem kleinen Dorf bei Hildesheim in Niedersachsen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 20.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641111243
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Faris Iskander 1
    Größe: 716 kBytes
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40 Stunden

2. Kapitel

As-samu alaikum.

Diese Worte hatte Faris zum letzten Mal vor zehn Monaten gehört, und nun katapultierten sie ihn schlagartig wieder zurück in die Vergangenheit. Auf einmal stand er nicht mehr in seinem Schlafzimmer, sondern in der Eingangshalle des Klersch-Museums. Die Blaulichter unzähliger Einsatzwagen zuckten über die Wände neben ihm. Sein Magen hatte sich verkrampft, und der Kopfhörer, den die Kollegen vom Kriminaltechnischen Institut, kurz KTI , ihm gegeben hatten, drückte hinter seinem Ohr. Vor ihm, auf der anderen Seite einer mit Ornamenten versehenen doppelflügeligen Tür, hinter der der Kidnapper sich mit seinen Geiseln verschanzt hatte, weinte ein Kind. Es war das leise, hoffnungslose Geräusch, das jemand ausstieß, der ahnte, dass er sterben würde.

" Eine Frage, Faris." Faris hörte Verzweiflung, die in der Stimme des Geiselnehmers mitklang. " Ein Mann mit dunkler Haut, ein Gürtel, zehn Kilo Sprengstoff. Was ergibt das?"

In einem vergeblichen Versuch, die innere Anspannung unter Kontrolle zu halten, ballte Faris die Rechte zur Faust. Er musste ruhig klingen, das wusste er. Langsam befeuchtete er die Lippen mit der Zunge. " Lassen Sie uns reden", sagte er. " Ich wurde in Alexandria geboren. Ich bin Muslim, wie Sie ..."

Doch der Geiselnehmer unterbrach ihn mitten im Satz. " Falsche Antwort." Der Klang der Stimme brachte etwas in Faris' Brust zum Erzittern.

" Hören Sie ...", rief er.

Aber es war zu spät.

" As-samu alaikum, Faris Iskander", sagte der Geiselnehmer.

Eine Sekunde darauf explodierte die Tür in einem Regen aus Holzsplittern, eine Feuerwalze rollte auf Faris zu und hüllte ihn ein ...

Die Erinnerung an die Detonation und die unbarmherzigen Schmerzen, die darauf gefolgt waren, ließ Faris jetzt in seinem Schlafzimmer aufkeuchen.

Der Anrufer am anderen Ende der Leitung lachte, aufgrund der Verzerrung der Stimme hörte es sich an wie ein Rasseln. " Du erinnerst dich."

Faris' Herz hämmerte. Er schloss die Augen, atmete einmal tief ein. " Hören Sie ...", begann er, und ihm wurde kalt, als er bemerkte, dass dies auch die letzten Worte gewesen waren, die er damals zu dem Bombenattentäter gesagt hatte.

" Tz, tz", machte der Anrufer abfällig. " Man könnte meinen, du hättest dazugelernt."

Faris biss die Zähne zusammen. " Wer sind Sie?"

Die Reaktion des Anrufers kam mit einer leichten Verzögerung. " Hast du keine Idee?"

Die Explosion im Museum ... Faris sah sich durch die Luft fliegen, gegen die Mauer prallen ... Er war zu schwer verletzt gewesen, um sich wieder aufzurappeln, aber bevor er das Bewusstsein verlor, hatte er einen Blick durch die Öffnung geworfen, dorthin, wo kurz zuvor noch die Tür gewesen war. Rauch hatte ihm die Sicht verwehrt, und als die Männer des Sondereinsatzkommandos die Halle stürmten, hatte ihn die Kraft verlassen. Er war zusammengebrochen. Das Letzte, was er gesehen hatte, war ein abgerissener Finger mit rot lackiertem Nagel gewesen, der direkt vor ihm auf den geschwärzten Fliesen lag und auf ihn wies, als wollte er ihn anklagen ...

Faris räusperte sich. Ruhig bleiben! Dieser unbekannte Anrufer konnte nicht der Bombenleger von damals sein. Das war unmöglich! " Die Kollegen von der Spurensicherung haben uns versichert, dass niemand eine derartige Explosion &uu

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