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Aachener Gangster Der dritte Fall für Britta Sander von Davis, Ingrid (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2018
  • Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 05.11.2018 per Download lieferbar

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Aachener Gangster

Leg dich nicht mit Sander an!

In der Gerüchteküche brodelt es: Zieht sich Fritz Schniedewitz wirklich zurück und verkauft seine Aachener Detektei an den Meistbietenden? Während Britta Sander und ihre Kollegen versuchen, dieses höchst persönliche Rätsel zu lösen, tritt der geheimnisvolle Kunst- und Antiquitätenhändler Tom Hartwig mit einem Auftrag an sie heran. Einer seiner engsten Mitarbeiter wurde bestialisch ermordet, und Hartwig - ein Mann mit dunkler Vergangenheit - will keine Polizei.

Britta schlägt alle Warnungen in den Wind und übernimmt den Fall, von dessen wahrer Natur ihr Partner, Kriminaloberkommissar Körber, keinesfalls erfahren darf. Auf der Suche nach dem brutalen Mörder wird sie immer tiefer in die gefährliche Welt des charismatischen Tom Hartwig hineingezogen, bis schließlich ihr eigenes Leben in höchster Gefahr ist.

Ingrid Davis (Jahrgang 1969) ist gebürtige Aachenerin und begann bereits im Alter von zehn Jahren mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, Novellen und Gedichten. Ihr Weg führte sie nach dem Studium Englischer Literatur und Geschichte jedoch zunächst nicht in die Schriftstellerei, sondern ins Marketing und Projektmanagement. Hauptberuflich ist sie auch heute noch als Marketingmanagerin tätig und lebt mit ihrem Partner in Aachen. Neben dem Krimischreiben verbringt sie ihre Freizeit gerne mit Reisen, Kino, Literatur und Strategiespielen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 05.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954414482
    Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH
    Serie: KBV Krimi .421
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Aachener Gangster

MONTAG, 6. MÄRZ

10:35 Uhr

B ritta, hast du schon gehört?" Meine Kollegin Silke betrat, ein bisschen blass um die Nase, unser gemeinsames Büro in der Detektei. Ich saß entspannt auf meinem Bürostuhl, die Füße gemütlich auf meinem Schreibtisch geparkt, und ließ den Stapel Abrechnungen, den ich gerade durchblätterte, erstaunt sinken. Sammy lag zusammengerollt in seinem Körbchen in der Ecke und schnuffelte vor sich hin. So wie seine Pfoten zuckten, jagte er im Traum wahrscheinlich Kaninchen durch den Wald.

Denk dran, ihm endlich ein größeres Körbchen zu kaufen, Sander. Aus dem hier ist er wirklich fast rausgewachsen .

"Was denn gehört?", fragte ich neugierig. Vielleicht war endlich mal wieder was Interessantes passiert. Seit unserem letzten großen Fall, den wir vor Weihnachten gelöst hatten, war leider das alltägliche Einerlei eingekehrt. Entlaufene Haustiere, untreues Ehevolk und misstrauische Arbeitgeber. Draußen war es richtig kalt, und Aachen machte seinem Ruf als Regenloch seit Tagen mal wieder alle Ehre. Mir war gerade sehr nach ein bisschen Aufregung - oder einem Ausflug auf die Bahamas.

Silke spinkste noch einmal auf den Flur und machte dann die Bürotür zu. "Steffi hat mir eben unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt, dass der kleine Fritz die Detektei verkaufen will."

"Wirklich?", fragte ich erfreut, warf die Abrechnungen auf meinen Schreibtisch und reckte beide Fäuste in die Luft. "YES! Endlich!"

"Meinst du wirklich?", fragte Silke unsicher und setzte sich an ihren Schreibtisch, der meinem direkt gegenüberstand.

"Ja sicher, darauf ..."

Es klopfte leise, und die Tür öffnete sich. Eric und Marc, unsere Kollegen von zwei Türen weiter. "Habt ihr schon gehört?", flüsterte Eric.

Ich winkte ihnen hereinzukommen und die Tür zuzumachen. "Lass mich raten, ihr habt unter dem Siegel der Verschwiegenheit gehört, dass die Firma verkauft werden soll." Detektei Schniedewitz & Schniedewitz, besonders bekannt für Diskretion .

"Woher weißt du?", fragte Eric erstaunt, und ich wies wortlos auf Silke.

"Großartig, oder?", strahlte Marc. "Ich kann's noch gar nicht glauben. Endlich werden wir mal den Ballast da oben los und kriegen einen Profi als Chef."

"Oder Chefin. Mein Reden", grinste ich.

Eric blickte eher besorgt aus der Wäsche. "Ich will ja nicht unken, aber woher wollt ihr denn wissen, dass wir einen Profi als Chef bekommen? Vielleicht verkauft er die Firma an irgendwelche Investoren, die uns dann einen milchgesichtigen BWLer hier reinsetzen, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat."

"Genau", sagte Silke. "Der kleine Fritz hat zwar keine Ahnung, aber wenigstens überlässt er Joanna die Leitung der Detektei und mischt sich nicht weiter ein. Na gut, abgesehen von seiner morgendlichen Zehn-Uhr-Runde."

Bei Fritz Schniedewitzens morgendlichem Rundgang hieß es für alle Anwesenden, so schnell wie möglich auf den nächsten Baum zu kommen, um wohlgemeinten und von Fachwissen völlig unbehelligten Ratschlägen des Inhabers und Geschäftsführers zu entkommen.

"Hmpfm", brummte ich. Das hatte ich tatsächlich noch nicht bedacht. Keine Ahnung war okay, aber wenn sich jemand ohne Ahnung anfing einzumischen, konnte das sehr schnell sehr unlustig werden. "Wissen wir denn, an wen verkauft werden soll?"

Die drei anderen schüttelten einhellig die Köpfe. "Nein, leider nicht. Wir müssen Augen und Ohren offen halten."

"Das sollte ja in einem Stall voller Detektive nicht so schwer sein, Herr Lautenschläger", spöttelte ich in Erics Richtung.

"Klugscheißerin", grinste der, als es an der Tür klingelt

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