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ABWÄRTS Kriminalroman von Stanley, Kristina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.04.2017
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)

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ABWÄRTS

'Sehr spannend, bis zum Ende nicht zu durchschauen.' [Lesermeinung] 'In dem Buch findet man alles. Romantik, Mord und Mystery, Das alles verquickt durch einen wunderbaren, bildhaften Schreibstil. Ein super Thriller, der bestens geeignet ist, im Garten auf der Hollywoodschaukel gelesen zu werden. Schliesslich eignen sich eisige Morde bestens bei den ansteigenden Temperaturen.' [Lesermeinung] 'Eine lebendige, nervenaufreibende Geschichte voller Geheimnisse, Eifersucht und Verrat ...' [Barbara Fradkin - preisgekrönte Autorin der Inspector Green Mysteries] Inhalt: Kaum dass Kalin Thompson zur Sicherheitschefin des Stone Mountain Resorts befördert wird, bekommt sie es auch schon mit ihrem ersten Mordfall zu tun: ein vielversprechender Nachwuchs-Abfahrtsläufer mit Olympia-Ambitionen wird tot aufgefunden. Eigentlich ein Fall für die Polizei, doch Kalins Chef will, dass sie ihre eigenen Untersuchungen anstellt. Trotz der Abgeschiedenheit des Stone Mountain Resorts scheint es mehr Verdächtige mit einem Motiv zu geben als Tore beim Riesenslalom, und ihre Nachforschungen stoßen nicht überall auf Begeisterung. Offenbar scheint jemand ein ganz besonderes Interesse daran zu haben, dass die Identität des Mörders nicht gelüftet wird ... Kristina Stanley ist die Autorin der Romanreihe Stone Mountain Mystery. Ihre Bücher machten Verbände von Krimischriftstellern in Kanada und England auf sie aufmerksam. Crime Writers Canada nominierte ihr Debüt für den Unhanged Arthur Award. Die Crime Writers Association nominierte ihr Zweitwerk für den Debut Dagger. Kristina hat auch Beiträge für die Zeitschrift Ellery Queen Mystery geschrieben. Vor ihrer literarischen Tätigkeit war sie Leiterin der Sicherheits-, Personal- und Gästeservice-Abteilung eines Skiressorts mitten in den Bergen von British Columbia. Der Job und der damit verbundene Lebenswandel bezauberten sie so sehr, dass sie beschloss, Mystery-Romane über den Alltag in einem abgeschiedenen Urlaubsort zu schreiben. Während der Arbeit an ihren ersten vier Büchern verbrachte sie mehrere Jahre an Bord eines Segelschiffs in US-amerikanischen Gewässern und vor den Bahamas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 492
    Erscheinungsdatum: 28.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958352353
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 2109 kBytes
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ABWÄRTS

Kapitel 2

Vier Tage zuvor - 24. November

Kalin entdeckte Tom Bennett, den Sicherheitsleiter des Ressorts Stone Mountain, gemeinsam mit seiner Ehefrau Ginny an einem Tisch im Mountain Chalet Restaurant in der Nähe des Kamins. Sie hatte noch ein paar Minuten Zeit, bis Ben eintreffen würde, also ging sie hinüber und sagte kurz Hallo.

"Gab es heute zufällig Sicherheitsprobleme beim Training?"

Ginny antwortete anstelle ihres Mannes: "Heute ist unser Jahrestag. Unsere Hochzeit ist fünfunddreißig Jahre her, also hat sich Tom den Abend freigenommen."

"Glückwunsch." Kalin schüttelte seine Hand. Sie war schweißnass und deshalb glitschig. "Dann lasse ich Sie beide mal lieber allein."

Tom hielt ihre Hand jedoch weiterhin fest und zog sie zurück.

"Ginny ..." Als er sie losließ, sackte er zur Seite. Kalin lehnte sich hastig über den Tisch. Sie berührte den Stoff seines Sweaters noch mit den Fingerspitzen, bekam den Ärmel aber nicht mehr zu fassen. Sein Kopf knallte kurz darauf auf den Schieferfliesenboden.

Kalin lief um den Tisch herum und stieß neben Tom mit Ginny zusammen. Sie kniete sofort nieder, um am Hals seinen Puls zu fühlen, spürte aber leider nichts.

"Holen Sie sofort den Defibrillator", rief Kalin dem Barkeeper zu, der sie nur begriffsstutzig anstarrte.

Während ihr Herz zu rasen anfing, zeigte sie auf eine doppelte Schwingtür, wobei sie hoffte, der Kerl bemerke ihre zitternde Hand nicht. "Den Defibrillator! Er hängt an einer Wand in der Küche." Sie behielt ihn im Auge, bis er sich umdrehte und loslief.

Nicht weit von ihnen Dreien entfernt verharrte ein Kellner. Kalin räusperte sich, um ruhig weiterzusprechen. "Rufen Sie sofort einen Notarzt und dann den Sicherheitsdienst. Moment, nein - keinen Sicherheitsdienst, lieber die Skipatrouille."

"Deren Nummer kenne ich leider nicht."

Kalin warf ihm daraufhin ihr Handy zu. "Zuerst den Notarzt. Bens Nummer ist die Letzte, die ich heute gewählt habe. Rufen Sie ihn danach an. Er ist sowieso schon hierher unterwegs."

Ginny beugte sich nun so tief über Tom, dass ihre Lesebrille von der Brust baumelte und rüttelte an seinen Schultern. "Tom, Tom. Sag doch etwas."

Kalin hielt die Hände der Frau fest. "Er braucht eine Herzmassage. Würden Sie bitte Platz machen, ja?" Kostbare Sekunden vergingen, in denen Ginny sich zu fassen versuchte. Kalin blies dem Sicherheitsleiter zwei Mal Luft in den Mund, wobei sie den strengen Geruch von gerade verzehrtem Knoblauch verdrängte, und begann danach, auf sein Brustbein zu pressen, was man für gewöhnlich dreißig Mal hintereinander tat.

Während dieses Wiederbelebungsversuchs legte einer der Kellner behutsam ein Geschirrtuch auf Toms blutende Stirn. Nachdem sie den Vorgang noch zwei Mal wiederholt hatte, war ihr Kreuz feucht vor Schweiß. Aus dem Augenwinkel sah sie, dass Ginny ebenfalls neben ihr kauerte und sich hin und her wiegte, während sie "Nein, nein, nein", vor sich hinsagte. Achte nicht auf sie, drück einfach weiter.

Sie seufzte, als Ben eine flache Hand zwischen ihre Schulterblätter legte. Nach einem weiteren dreißigsten Mal hörte sie auf zu drücken und beugte sich zur Seite, damit ihr Freund den Mann erreichen konnte. Sie stützte die Hände auf ihre Oberschenkel, ließ den Kopf hängen und brauchte einen Moment, um sich wieder zu beruhigen. Dann ballte sie die Fäuste und stand auf. Weil Staub von den Schieferfliesen an den Knien ihrer Jeans hängen geblieben war, klopfte sie ihn geistesabwesend ab und hinterließ dabei Schweißabdrücke auf dem Stoff.

Ben ließ seine Wintermütze und die Skihandschuhe achtlos auf den Boden fallen und kniete sich neben den Bewusstlosen hin. Er zerschnitt Toms Sweater, der im Zopfmuster gewoben war, und das weiße T-Shirt darunter, um an seinen Oberkörper gelangen zu können, wo er das Brusthaar an zwei Stellen wegrasierte. Dann machte er je eine Elektrode daran fest u

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