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Arne Claasen und die vergessenen Toten: Der erste Fall Kriminalroman von Hansen, Ole (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook
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Arne Claasen und die vergessenen Toten: Der erste Fall

Wenn der Jäger zum Gejagten wird: Der Hamburg-Krimi »Arne Claasen und die vergessenen Toten« von Bestseller-Autor Ole Hansen als eBook bei dotbooks. Er war der beste Agent des BND, doch jetzt ist er gezwungen, im Kellerarchiv der Hamburger Polizei ungelöste Fälle aufzuarbeiten ... Arne Claasen und sein Team wurden bei einem Einsatz gegen eine Terrorzelle von einem Verräter in den eigenen Reihen ans Messer geliefert - nur Claasen hat schwerverletzt überlebt und musste zu seinem eigenen Schutz eine neue Identität als Kriminaldirektor annehmen. Doch während er in der Hansestadt die Abteilung für »Cold Cases« aufbaut, geht Claasen eins nicht aus dem Kopf: Wer ist der Mann, der seine Kameraden auf dem Gewissen hat? Der Verräter konnte nie identifiziert werden und hat keine einzige Spur hinterlassen - bis zu dem Tag, als Claasen ein schicksalhafter Anruf erreicht ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der fesselnde Hamburg-Krimi »Arne Claasen und die vergessenen Toten« - nach den Erfolgsserien um die charismatischen Ermittler Jeremias Voss und Marten Hendriksen jetzt die neue Krimi-Reihe von Bestsellerautor Ole Hansen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Ole Hansen, geboren in Wedel, ist das Pseudonym des Autors Dr. Dr. (COU) Herbert W. Rhein. Er trat nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker in die Bundeswehr ein. Dort diente er 30 Jahre als Luftwaffenoffizier und arbeitete unter anderem als Lehrer und Vertreter des Verteidigungsministers in den USA. Neben seiner Tätigkeit als Soldat studierte er Chinesisch, Arabisch und das Schreiben. Nachdem er aus dem aktiven Dienst als Oberstleutnant ausschied, widmete er sich ganz seiner Tätigkeit als Autor. Dabei faszinierte ihn vor allem die Forensik - ein Themengebiet, in dem er durch intensive Studien zum ausgewiesenen Experten wurde. Heute wohnt der Autor in Oldenburg an der Ostsee. Von Ole Hansen sind bei dotbooks bereits die folgenden eBooks erschienen: Die Jeremias-Voss-Reihe: »Jeremias Voss und die Tote vom Fischmarkt. Der erste Fall« »Jeremias Voss und der tote Hengst. Der zweite Fall« »Jeremias Voss und die Spur ins Nichts. Der dritte Fall« »Jeremias Voss und die unschuldige Hure. Der vierte Fall« »Jeremias Voss und der Wettlauf mit dem Tod. Der fünfte Fall« »Jeremias Voss und der Tote in der Wand. Der sechste Fall« »Jeremias Voss und der Mörder im Schatten. Der siebte Fall« »Jeremias Voss und die schwarze Spur. Der achte Fall« »Jeremias Voss und die Leichen im Eiskeller. Der neunte Fall« »Jeremias Voss und der Tote im Fleet. Der zehnte Fall« Die Marten-Hendriksen-Reihe: »Hendriksen und der mörderische Zufall. Der erste Fall« »Hendriksen und der Tote aus der Elbe. Der zweite Fall« »Hendriksen und der falsche Mönch. Der dritte Fall« »Hendriksen und der Tote auf hoher See. Der vierte Fall« »Hendriksen und der falsche Erbe. Der fünfte Fall« Aus der Arne Claasen-Reihe sind bisher erschienen: »Arne Claasen und die vergessenen Toten« Weitere Bände sind in Vorbereitung. Unter seinem Klarnamen Herbert Rhein veröffentlichte der Autor bei dotbooks auch die folgenden eBooks: »Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen.« »Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf Verbrecherjagd.«

Produktinformationen

    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 286
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966554046
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2250 kBytes
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Arne Claasen und die vergessenen Toten: Der erste Fall

Kapitel 1

Der Mann war von Kopf bis Fuß in Schwarz gekleidet. In seinem Ledergürtel steckte eine schwarze Gesichtsmaske, und ein Nachtglas mit zehnfacher Vergrößerung hing an einem Lederriemen um seinen Hals. Immer wieder hob er es an die Augen und suchte das Meer westlich der Hallig ab. Ein Nachtsichtgerät lag griffbereit vor ihm auf der Fensterbank. Im Zimmer war es dunkel, und der Mann verschmolz mit der Umgebung.

Seit einer Stunde starrte er bereits durch das geöffnete Giebelfenster in die pechschwarze Nacht, nur das Wetterleuchten am Horizont durchdrang die Finsternis. Das Aufleuchten der Blitze reichte aus, um mit dem Nachtglas die Konturen von Booten auf der Nordsee auszumachen.

Er sah auf die Leuchtziffern seiner Uhr. Kurz vor Mitternacht. Der Fischkutter, nach dem er Ausschau hielt, war seit einer halben Stunde überfällig.

Eine weitere Viertelstunde verging. Er überlegte gerade, ob er die Beobachtung abbrechen sollte, als im Licht eines Blitzes die Silhouette eines Kutters zu sehen war. Wie letztes Mal führte er keine Positionslichter.

»Also doch«, murmelte er.

Er setzte das Nachtsichtgerät auf, schwang sich aus dem Fenster und streckte sich nach rechts, bis er den Blitzableiter greifen konnte. Was vor einem Jahr noch ein Kinderspiel gewesen wäre, verursachte ihm jetzt heftige Schmerzen. Er biss die Zähne zusammen und hangelte sich am Blitzableiter zu Boden. Dass dies bei einem aufziehenden Gewitter Selbstmord gleichkommen konnte, interessierte ihn nicht. Wie früher konzentrierte er sich nur auf das Ziel, und das war herauszufinden, warum der Kutter ohne Licht vor der Hallig lag.

Noch vor einem Jahr war er einer der Topagenten des BND gewesen. Dann hatten er und sein Team eine islamistische Terrorzelle entdeckt, und im kleinen Kreis war beschlossen worden, die Zelle auszuheben. Das Auskundschaften und die Vorbereitungen waren unter strengster Geheimhaltung abgelaufen. Nur er selbst und sein Team sowie sein Chef kannten das Datum, an dem zugeschlagen werden sollte. Selbst dem Einsatzteam wurde der Termin erst Stunden vor dem Zugriff bekanntgegeben. Das Zielobjekt lag in einer verlassenen Bauernkate in Ostfriesland, die nur über eine schmale Schotterstraße zu erreichen war. Punkt zwei Uhr nachts, zu einer Zeit, in der die Menschen am tiefsten schlafen, begann der Einsatz. Eine mit einer Wärmebildkamera ausgerüstete Drohne überwachte das Objekt. Das Einsatzteam bestand aus zwei Gruppen, sie näherten sich über die Wiesen aus zwei unterschiedlichen Richtungen und überwanden mit Hilfe von klappbaren Aluminiumleitern die Entwässerungsgräben. 300 Meter vor dem Zielobjekt schwärmte die erste Gruppe aus und bildete einen Kreis um den Bauernhof. Ihre Aufgabe war es, entwichene Terroristen festzunehmen.

Sobald das Team seine Position erreicht hatte, meldete der Führer der Gruppe es an den Befehlshabenden. Das war für das zweite Team das Zeichen zum Zuschlagen. Die Tür wurde mit einem Rammbock aufgestoßen, und unter seiner Führung drangen die kampferprobten Männer in das Gebäude ein, wobei sie gleichzeitig riefen: »Polizei! Auf den Boden! Hände über den Kopf!«

Im gleichen Moment musste jemand eine Bombe gezündet haben. Das Einzige, was der Befehlshabende noch wahrnahm, war eine Stichflamme.

Als er wieder zu sich kam, lag er in einem Bett. Auf dem Kalender an der Wand sah er, dass seit dem Einsatz zwei Wochen vergangen waren. Später erzählte ihm der Arzt, dass, hätte er keinen Helm und keine Schutzweste getragen, er jetzt tot wäre. So hatten die Splitter »nur« seine Beine und Arme getroffen, außerdem hatte die Druckwelle innere Verletzungen verursacht.

Fast ein Jahr hatte er im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz und danach in verschiedenen Reha-Einrichtungen gelegen. Anschließend hatte ihn sein Arbeitgeber in einem sicheren Haus auf der Hallig Runhold untergebracht. Hier sollte er in aller Abgeschiedenheit seine Gesundheit, Kraft, Flexibilität

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