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Bayerisches Killer- und Nutten-Büchl Rauschgift in Beziehungskisten von Saner, Louis (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.06.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Bayerisches Killer- und Nutten-Büchl

Rauschgift in Beziehungskisten. Der zweite Fall für Inspektor Lux Thomas eskaliert. Kriminalinspektor Lux Thomas befindet sich im Grad höchster Anspannung, denn sein Sonderdezernat ermittelt im Fall des linksalternativen "Kultodroms" gegen die Zeit. Mehrfache Morde, terroristische Anschläge und eine tödliche Droge scheinen mit den Besitzern, den Betreibern und den Besuchern des Jugendzentrums aufs Engste verknüpft zu sein. Während seiner explosiven Ermittlungen muss Lux Thomas feststellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Zu allem Überfluss verlangt der neue Polizeipräsident Fantl auch noch schnelle Ergebnisse und droht, Lux Thomas den Fall zu entziehen. Doch der denkt gar nicht daran, sich aus den Ermittlungen herauszuhalten. Denn längst ist der nervenaufreibend spannende Fall zu einer persönlichen Angelegenheit geworden. Louis Saner, geboren 1942, lebt seither im gleichen Quartier, in Kleinhüningen, dem Hafen-, Industrie- und Arbeiterviertel Basels. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er 45 Jahre lang als Laborant in der Chemieindustrie. Dass es ihm in Kleinhüningen nicht zu eng wurde, liegt auch an zahlreichen Ausbrüchen: Seine Reisen führten ihn in die ganze Welt. Bereits 1960 begann er nebenberuflich mit dem Verfassen von Romanen. Die Reihe um den bayerischen Inspektor Lux Thomas, dessen Kriminalfälle oft politische Brisanz erhalten, wurde über die Jahre mehrfach neu überarbeitet und erscheint nun erstmals in dieser besonderen Edition.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 340
    Erscheinungsdatum: 14.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738680133
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 496 kBytes
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Bayerisches Killer- und Nutten-Büchl

D ass es nebst Interpol und anderen internationalen Suchdiensten auf der Polizei auch das segensreiche Internet gab, war eine erfreuliche Tatsache. Dass es höchste Dienststellen gab, die trotz eindringlichster Bitte nach Fahndung im Fall von Großverbrechen den lieben Gott einen guten Mann sein ließen, war eine traurige Tatsache.

Die Gründe dafür waren mannigfaltig: Weil es nicht ihr Territorium betraf, oder weil sie sich als eigenständig dokumentieren wollten, und weil sie sich arrogant als Übermenschen fühlten. Dass in solchen Dingen die Amerikaner frisch-fröhlich mitmixten, schien manchen auch schon mehr als ein Wahrnehmungsphänomen zu sein. Zumindest, dass sie sich viel Zeit nahmen. Immerhin "hornte" es nach geraumen Zeit auf dem Zentral-Computer des Sonderdezernates Gruppe Thomas. Und was der mitzuteilen hatte, leitete einen Tag höchster Dramatik ein.

In der Sache di Matteo , begann der kurze Bericht.

Nach Rücksprache mit Washington wurden wir ermächtigt, Folgendes herauszugeben: Übereinstimmung von Fingerabdrücken. Wir haben diejenigen des angeblichen Xaver Bruckner in unseren Archiven in einer ad acta gelegten Sache gefunden. Vor einigen Jahren wurden sie auf gestohlenem Nato-Material sichergestellt, das wieder aufgetaucht ist. Hierbei handelt es sich um Material, das für die Herstellung von Sprengsätzen geeignet ist. Da nichts weiter nachgewiesen werden und somit die Sache auf Zufall beruhen konnte, wurde sie ohne weitere Bearbeitung nach einiger Zeit archiviert. Nach unseren Angaben, die aber wohl die alleinig richtigen sind, heißt der Mann nicht Xaver Bruckner, sondern Sebastian Rosskopf.

Unterschrieben war die Herrlichkeit mit Major John Fitzpatrick, Leiter der internen Polizeidienste, Nato-Truppen Bayern . Das war offensichtlich Barberis Nachfolger.

"Ja zum Kuckuck, wie deppert hat sich denn dieser Barberis benommen oder wie arrogant?"

Larrys Riesenfaust krachte auf den Schreibtisch, als der die Depesche las. "Dessen verblichener Alter galt doch als Gitarren-Joes Bombenbastler. Und der hat ihn nicht einer Erwähnung für notwendig befunden. Ja, da kommt doch gleich der Eiermann!"

"Ja, so kann man das gut und gerne nennen", pflichtete ihm Lux bei. "Der Herr Sohn der Immobilienfirma Marindhol und Rosskopf als Chefbuchhalter des Kultodroms. Also so kommt da einiges an Indizien zusammen in Sachen Hauskauf mit politischem Hintergrund in Mira und Josefin. Jetzt haben wir auch mehr Druckmittel, um ihn endlich festnehmen zu können. Wenn wir ihn denn erst haben."

"Um das Rauschgift ist es sehr ruhig geworden in der letzten Zeit", seufzte Kathrin entgeistert. "Mit Ruhm bekleckert haben wir uns in dieser Aufklärung wirklich nicht."

Dass das mit der Festnahme Bruckners ganz gewaltig klemmen würde, sollte sich sehr bald erweisen. Zunächst aber geschah noch viel Schlimmeres. Paul Fantl hatte zu einer Konferenz aufgerufen, zu der selbst die Gruppe Thomas und, nebst dem obligaten Major Barberis, sogar Alberto Rossi aufgeboten wurde. Das war mehr als ein starkes Indiz dafür, dass er schwamm, und nicht nur das. Er machte sich Sorgen um den Verbleib der zehn Agenten, die je hälftig in Mira und Josefin eingesetzt gewesen waren, wo noch immer geschossen wurde. Und er war nicht der Einzige.

Es war bald klar, dass niemand Angaben darüber besaß. Womit die Konferenz eigentlich schon ins Leere gelaufen wäre. Ja, wäre da nicht eine Nachricht eines Polizeihubschraubers hereingekommen, der eben das Gelände des Kultodroms überflogen hatte: "Auf dem Gras der ehemaligen Sportplätze, rund um das als Naturschutzgebiet gesperrte Biotop, entsteht eine ganze Zeltstadt", wurde berichtet. "Zugleich machen sich ganze Brigaden daran, dicke Stacheldrahtverhaue um das ganze Kultodrom-Gebiet zu ziehen."

"Sofort Generaleinsatz zur Aushebung des ganzen Besetzerhaufens!", tobte Fantl los.

"Mit welcher Rechtsgrundlage?", hielt ihn Rossi zurück

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