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Beginn der Traurigkeit Krimi Thriller. von Wolff, Carl R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.04.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Beginn der Traurigkeit

Die metallene Stimme der hölzernen Wanduhr schlug exakt vier Mal, zerriss dabei die bleierne Ruhe wie ein dünnes Blatt Papier. Der letzte Schlag verhallte, stumm eroberte sich die Stille ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zurück. Goldfarbene Glitzerstreifen durchzogen das anmutig jungfräulich schneeweiße Wanddekor und funkelten im hellen Mondlicht. Letzte Wolkenfetzen zogen sich zurück und präsentierten einen wundervollen Sternenhimmel. So friedlich... so erhaben, als wachten die Götter persönlich über diesen wundervollen Moment... Der grausame Sturm war längst vorüber. Der alte bequem gepolsterte Schaukelstuhl stand am geöffneten Fenster, seinem vertrauten Lieblingsplatz und lauschte dem Rauschen des Meeres. Immer noch einsam und allein wippte er im Takt der Zeit, geölte Buche knarzte auf matt schimmerndem Eichenparkett, verlor dabei langsam an Kraft und stand bald regungslos da. Des Erdtrabanten bleiches Licht ergoss sich über die scheinbar schlafende, nackte Gestalt darauf, sie rührte sich nicht. Weit aufgerissene Augen starrten flehenden Blickes zur bleichen Nachtsonne empor, bettelten um Gnade. Der offene Mund mit den gespenstisch blass-bläulich schimmernden Lippen schrie jammernd und weinerlich stumm um Hilfe. Jedoch... jede rettende Hand würde längst zu spät kommen.

Der Autor Carl R. Wolff lebt im wunderschönen Norddeich, direkt an der Nordsee gelegen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 280
    Erscheinungsdatum: 22.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741218521
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 471kBytes
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Beginn der Traurigkeit

Kapitel 2
Das süße Nichtstun

01 Juni 10:25 Uhr Helgoland

Einfach wundervoll...

dieses süße Nichtstun...

Diese grenzenlose Ferne...

Wundervolle Wolkenstrukturen, es schien als würden sie von innen heraus leuchten... dann wieder als Kontrast tief graue Dunsthaufen, die schwer und träge am Himmel vorüber zogen.

Die Augen nun fest geschlossen, um doch besser die Bilder zu sehen die in ihrem Hirn herumgeisterte, vor sich hinzudämmern, und zu träumen. Zu fühlen wie sich der Brustkorb bei jedem Atemzug hob und wieder senkte, sich die Lungen mit der salzigen, warmen Seeluft füllte.

Die harte, hölzerne Bank auf der Bettina saß, die spürte sie nicht, ein Gefühl des Schwebens, ja... irgendwie schwerelos...

Ein Traum den sie immer wieder träumte drängelte sich in den Vordergrund, der Vorspann lief bereits und der "Hauptfilm" konnte beginnen...

XXX

Der mannshohe Spiegel in dem sie blickte, schuf eine perfekte Kopie ihres makellosen, nackten und sehr gut gebauten Körpers. Ein weit entferntes helles Licht ließ nur ihre Erscheinung erstrahlen, der Raum an sich blieb im verborgenem. Sie fuhr sich immer wieder sanft mit beiden Händen durch ihr langes goldblondes Haar, ließ es zwischen ihren Finger gleiten und nickte zufrieden mit dem Kopf. Sie lächelte, ein paar kleine, zarte Fältchen an den Augen, aufregende Grübchen an den Mundwinkeln, dass machte ihr Gesicht nur noch Attraktiver wie sie fand.

Sie berauschte, erregte sich an den Anblick der schlanken weißen Gestalt vor ihr, ihrer seidigen Weichheit, dem aufsteigenden Duft ihrer Weiblichkeit, Licht und Schatten schufen Lustvolle Rundungen.

Ihr Zeigefinger glitt zitternd aus ihrem Augenwinkel über den Wangenknochen abwärts bis an ihr Kinn, weiter hinunter ihren Hals entlang, zwischen ihren Brüsten berührte den Bauchnabel und weiter abwärts... noch viel weiter abwärts...

Eine schattenhafte Bewegung in der Finsternis.

Aus dem dunkel des Raumes tauchten muskulöse, schwarz behaarte Arme auf und umschlangen ihre langen zarthäutigen Beine. Große, grobe, warme Hände umfassten ihre festen Waden, fuhren langsam tastend zu den Oberschenkel bis zur Hüfte hinauf, berührten den Rippenbogen, glitten weiter aufwärts und ruhten nun regungslos auf ihren weichen Brüsten.

Seidige Lippen berührten ihren Nacken, ihre Schultern, heißer Atem strich streichelnd über ihre Haut. Sie erschauderte und stöhnte wohlig. Eine muskelbepackte männliche Gestalt baute sich da hinter ihrem Rücken zu voller Größe auf, überragte sie dabei um über einen Kopf.

Doch dabei blieb es nicht.

Wie von unsichtbaren Fäden gezogen hoben sich ihre Arme weit und hoch über ihren Kopf, legten sich wie magnetisch geladen ihre Handballen aneinander, aus dem Nichts erschien eine gelblich-weiß leuchtende Kordel die sich um ihre Handgelenke wickelte und etwas zog an ihnen so das sich ihr Körper weiter straffte, sie dabei zwang sich auf ihren Zehenspitzen zu stellen und ihre Schenkel ein wenig zu öffnen...

Ihre Erregungskurve schoss weiter in die Höhe als Sie spürte, wie sich nun etwas heißes, hartes, fleischiges zwischen ihren Beinen zu schlängeln versuchte, sie so furchtbar sanft an ihrer intimsten Stelle berührte und dort pochend verweilte.

Eine glühende Woge heißer Lust ließ ihr Blut verdampfen und sie sehnte sich nach den nächsten Sekunden, weiter, weiter, nur nicht aufhören... bitte...

Ein noch ferneres, unnatürlicheres warmes Licht schenkte nun der schwarzen Silhouette der Gestalt hinter ihr ein Gesicht. Es kam näher und näher.

Ein kantiges, markantes, nicht fremdes Gesicht...

Ihre Augen wurden groß. Der Mann der ihre Brüste hielt war ein guter Bekannter...

Raphael Carvallo...

XXX

Bettina zuckte kurz zusammen, ihr Herz überschlug sich, sie riss die Augen auf... sah das schäumende Meer, die Realität, die Wirklichkeit und be

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