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Begraben liegt mein Herz Psychothriller von Bonanno, Monika (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Begraben liegt mein Herz

Wer bedrängt, beobachtet und bedroht Sabrinas Familie? Steht es auf ihrer Stirn geschrieben, dass sie ein potenzielles Opfer ist? Ihr Ehemann Thomas ist Polizist, hat das Stalking etwas mit seinem Beruf zu tun? Wer wütet mörderisch in ihrem Umfeld? Wie nah liegen Liebe, Hass und Wut beieinander? - Es beginnt in der Vorweihnachtszeit in einem Reihenhaus am Stadtrand von Frankfurt am Main. Stress und Hektik säen in Sabrina Zweifel an ihre Ehe und dem Leben im Großen und Ganzen. Besorgt verfällt sie ins Grübeln, nach und nach verliert sie den Überblick. Ihre ganze Lebenssituation wirkt auf sie diffus, deshalb erkennt die Mutter von drei Kindern auch nicht die Gefahr, die über ihnen schwebt. Ihr Mann Thomas tut die Ereignisse zunächst als belanglos ab, obwohl er als Polizist aufmerksamer sein sollte. Sein cholerisches Verhalten ist eher bedrohlich als hilfreich. Sabrina leidet an Alpträumen, ahnt Fürchterliches, doch sie verdrängt die Gedanken und lenkt sich mit dem Alltäglichen ab, bis die Bedrohungen immer massiver werden. - Hin und wieder kann sich der Leser bei der Lektüre auch einmal entspannt zurücklegen, doch möglicherweise gehören auch die nicht so aufregenden Begebenheiten zu dem Fall. Neugierige Spürnasen können es vermuten. - Weitere Informationen auf der Website: Bonanno wurde 1959 in Frankfurt am Main geboren. Von klein auf liebte sie Bücher. In jungen Mädchenjahren las sie stundenlang und konnte sich in den Geschichten verlieren. Bücher: 'Mobbingalarm!', 'Kinderbuchtriologie: Die Abenteuerreisen des Frankfurter Braunbären Bruno', 'Begraben liegt mein Herz', 'FANTASIEREISEN 6 geführte Traumreisen zur Entspannung und Energiefindung. Nach Elementen und Farben' - Website: https://autorin-monika-bonanno.jimdo.com/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 169
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738035117
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 828 kBytes
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Begraben liegt mein Herz

Kapitel 1 - Anfang Dezember 2003

Es regnete schon den ganzen Tag. In einer Frankfurter Vorstadt saß Sabrina in dem frisch renovieren Reihenhaus am Fenster und streichelte mechanisch den Kater Pascha, der auf ihrem Schoß lag. Sabrina nahm ihn hoch, schaute in seine grünbraunen Augen, dann küsste sie ihn liebevoll auf das Näschen, dankbar schnurrte der Kater und legte seine Pfote auf ihren Arm. Sie fühlte sich so müde und kraftlos, feine Tränen liefen über ihre Wangen, als sie an das letzte Gespräch mit ihrem Mann dachte. Er hatte sie angebrüllt. "Verdammt, ständig machen die Kinder hier alles kaputt, ich habe es echt dick. Ich kann es nicht mehr ertragen, wie ihr alle euch benehmt, dumm, tollpatschig und achtlos. Es wird hier nichts mehr angeschafft, auch alle anderen Ideen könnt ihr euch in Zukunft aus dem Kopf schlagen! Die Kinder sind schließlich keine Babys mehr, ich verlange, dass sie ordentlicher werden, sorge gefälligst dafür!" Sabrina konnte diese Aussagen nicht mehr hören, verzweifelt hatte sie ihren Mann angeschrien: "Lass uns doch in Ruhe, du hättest ja keine Familie gründen müssen, wenn du glaubst als Single glücklicher zu sein."

Ihr Sohn Christian war dreizehn, Kerstin zwei Jahre jünger und das Nesthäkchen Eva sieben Jahre alt. Die Art, wie ihr Mann Thomas sie immer beschuldigte und für alles verantwortlich machte, wie er wegen jeder Kleinigkeit aus der Haut fuhr, machte sie nervlich total fertig. Sabrina wischte sich die Tränen mit einem Papiertaschentuch fort.

Sie schaute aus dem Fenster in den Garten. Die Bäume waren blattlos und sorgfältig zurückgeschnitten, die Rosen gegen den Frost mit Zweigen bedeckt, sie hatte das Laub beseitigt und die Erde umgegraben. Alles sah sehr ordentlich, aber auch so kalt und unfreundlich aus.

"Ach, es könnte schon wieder Frühling werden. Ich hasse den Winter mit seinen ekligen dunklen Tagen", flüsterte Sabrina dem Kater ins Ohr. Sie war einfach völlig platt, die Belastungen in der Vorweihnachtszeit häuften sich und stressten die dreifache Mutter immens. So viele zusätzliche Termine mussten in den normalen Wochenablauf einfügt werden. Von Montag bis Freitag arbeitete Sabrina täglich fünf Stunden als Buchhalterin in einer großen Werbeagentur. Thomas wollte und konnte ihr nicht helfen, in seinem Job bei der Polizei war er täglich zehn Stunden im Einsatz, danach so kaputt und frustriert, dass er abends müde auf das Sofa fiel.

Von nebenan hörte man lautes Geschrei und Gepolter. Sabrina schoss erschrocken von ihrem Stuhl hoch. Pascha machte einen Satz, landete auf dem Boden und miaute empört. Die drei Kinder lagen im Wohnzimmer zwischen der Ledercouch und dem Schrank, sie rauften und schrien. Christians Fuß stieß dabei so heftig gegen den Glastisch, dass dieser verdächtig klirrte. Auf dem Boden lagen die Teile eines Brettspieles verstreut.

"Wollt ihr wohl sofort aufhören", schrie Sabrina wütend und Christian brüllte zurück: "Die Kerstin kann nicht verlieren." "Aber", kam es von Kerstin, "der Christian hat sowieso geschummelt." "Stimmt ja gar nicht", mischte sich Eva ein, "die Kerstin bescheißt." Kerstin stemmte ihre Hände in die Hüften, unflätig rief sie aus: "Fick dich!" Sabrina eilte mit hochrotem Kopf zu ihrer Tochter, zog sie hoch und schaute ihr mit ärgerlichem Blick in ihre braunen Augen. Ihre Stimme überschlug sich, als sie brüllte: "Jetzt reicht es, benimm dich gefälligst und pass auf, was du sagst. Ich will hier solche Worte nicht hören, verstanden? Verschwindet alle auf eure Zimmer, aber sofort!"

Sabrina ging ins Bad, sie drehte den Hahn auf, um warmes Wasser in die Wanne zu füllen, ließ einen duftigen Badezusatz in das Wasser tröpfeln, dann zog sie sich aus. Kritisch prüfend stand sie vor dem großen Spiegel, sie hatte schon wieder ein Pfund zugenommen, aber besaß noch eine tolle Figur, eine schmal

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