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Bittere Vergangenheit von Wullschleger, Erich (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.11.2013
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
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Bittere Vergangenheit

'Wer sich auf diesen Privatdetektiv Balz Kuster einlässt, wird es auch bei den kommenden Krimis wieder tun.' Oltner Tagblatt Nach einem heftigen Gewitter wird eine männliche Leiche nahe einem Flusskraftwerk ans Ufer gespült. Alles deutet auf einen Suizid hin. Doch die Witwe des Toten will davon nichts wissen und beauftragt den ehemaligen Versicherungsdetektiv Balz Kuster, die Wahrheit über den Tod ihres Mannes herauszufinden. Erste Spuren führen Kuster in die Frankfurter Waffenhändler-Szene. Doch auch die Witwe und ihr Anwalt scheinen in dunkle Geschäfte verstrickt zu sein. Eine seltsame Zeugenaussage gibt dem Fall eine neue Richtung. Kuster wird mit einer unheilvollen Geschichte konfrontiert, die weit in die Vergangenheit zurück reicht.

Erich Wullschleger, geboren 1950 im Schweizer Kanton Aargau, lebt seit vielen Jahren im solothurnischen Niederamt. Er arbeitete über 30 Jahre in einem amerikanischen Büromaschinen-Konzern. 2006 schied er freiwillig aus dem Berufsleben aus und widmete sich vermehrt seinen Hobbys, unter anderem dem Schreiben von Kriminalromanen. Der erste Fall für Detektiv Balz Kuster erschien im Herbst 2012 unter dem Titel 'Der Föhnsturm' im novum pro Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 06.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990381106
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 367 kBytes
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Bittere Vergangenheit

1

Heiß-schwül war es am Sonnabend, dem 6. August 2005. Schon an den Tagen zuvor hatten sich zum Teil heftige Gewitter über dem Mittelland entladen. Das Solothurner Niederamt war aber glücklicherweise von heftigen Unwettern verschont worden, nur am Donnerstag war ein starkes Gewitter über dem Jura niedergegangen. In Stüsslingen, dem Wohnort Felix Engs, hatte es zwar ganz kurz gehagelt, aber die Hagelkörner waren nur sehr klein gewesen und hatten keine größeren Schäden angerichtet. Das Gewitter hatte sich schnell Richtung Baselbiet verzogen, wo dann auch die Feuerwehren öfters hatten ausrücken müssen, um die vielen vollgelaufenen Keller auszupumpen.

Familie Eng wollte am Nachmittag eine kleine Grillparty veranstalten: Regelmäßig luden die Engs eine befreundete Familie aus Muhen ein. Es hatte sich über die Jahre so ergeben, dass man sich abwechslungsweise einmal in Stüsslingen bei den Engs traf und das nächste Mal in Muhen bei der Familie Hochueli. Martin Hochueli hatte 1980 zusammen mit Felix Eng die Flab RS in Emmen absolviert, aber nach der RS hatte man sich aus den Augen verloren, wie das ja meistens der Fall ist; jeder geht dann halt seinen eigenen Weg. Felix Eng hatte 1990 eine Stelle beim Flusskraftwerk Gösgen gefunden, und wie der Zufall so spielt, war sechs Jahre später auch Martin Hochueli in die Dienste des Flusskraftwerkes getreten. Seit jenen Tagen lernten sich die ehemaligen Dienstkollegen nicht nur im Beruf, sondern auch privat besser kennen. Die Engs konnten 1999 ein schmuckes Einfamilienhaus am Bürgerweg in Stüsslingen erwerben. Hier lebten sie nicht nur total auf dem Lande, man hatte vom Anwesen aus auch eine fantastische Aussicht auf die Jurakette Richtung Weissenstein. Auch südlich war die Sicht völlig offen, so konnten sie über das Gösgeramt bis hin zum Engelberg und dem Sälischlössli sehen.

Mittlerweile hatten sich westwärts wieder mächtige Kumuluswolken gebildet, die eigentlich nichts Gutes erwarten ließen. Aber auch diesmal entluden sich die Unwetter mehr südlich, und über dem Engelberg zuckten noch stundenlang Blitze. Die Grillparty aber konnte wie geplant stattfinden, nur ab und zu frischte der Wind heftig auf und ließ die Holzkohlen im Grill zu einer Höllenglut anschwellen. Felix und Martin erwarteten für den Montag viel Arbeit, denn die beiden waren beim Flusskraftwerk für die Reinigung des Rechens zuständig, der die Turbinen vor Schwemmgut schützen sollte. Nach Gewittern, und besonders wenn diese im Einzugsgebiet der Aare niedergingen, führte der Fluss eine Menge Treibholz mit, nicht selten blockierten ganze Stämme den Rechen. Schon in den vergangenen Tagen hatte es regelmäßig eine Menge Holz zu entfernen gegeben; das würde wohl am Montag auch nicht anders sein. Kurz nach 22.00 Uhr verabschiedeten sich die Familien nach dem gelungenen Grillabend, und man freute sich bereits wieder aufs nächste Mal bei den Hochuelis.

Auch an diesem Montag fuhr Felix Eng mit dem Fahrrad zur Arbeit. Er benutzte das Rad so oft wie möglich, natürlich musste das Wetter einigermaßen stabil sein. Nur im Winter gab es manchmal Zeiten, in denen er ein paar Wochen lang mit dem Auto zur Arbeit fuhr. Schon aus einiger Entfernung sah Felix, dass sich vor dem Kraftwerk eine ganze Menge Schwemmholz angesammelt hatte, was Felix unglaublich erschien. Die Gewitter der letzten Tage mussten ganz schön gewütet haben; das würde wohl den ganzen Tag dauern, bis sie alles entfernt hätten.

Mit dem Kran begannen sie die größeren Stämme aus dem Wasser zu ziehen, aber es schien, als würde die Schwemmholzmenge eher größer als kleiner. Der Fluss f&uu

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