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Blindes Urteil - Ein Fall für Engel und Sander 4 von Lautenschläger, Angela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.01.2019
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Blindes Urteil - Ein Fall für Engel und Sander 4

Zwei Opfer und keine Spuren, die zu den Tätern führen: Der Hamburg-Krimi "Blindes Urteil" von Bestseller-Autorin Angela Lautenschläger - jetzt als eBook bei dotbooks. Als Nachlasspflegerin ist Friedelinde Engel daran gewöhnt, dem Tod ins Auge zu blicken und die dunkelsten Geheimnisse der Verstorbenen zu lüften. Doch als ihre Kollegin heimtückisch ermordet wird, bekommt sie es zum ersten Mal mit der Angst zu tun: Ausgerechnet sie soll nun die Fälle der Ermordeten übernehmen. In welche Gefahr sie ihre Nachforschungen wirklich bringen, ahnt Friedeline jedoch nicht. Auch Nicolas Sander steht vor seiner bisher größten Herausforderung: Ein Hamburger Antiquitätenhändler wird brutal erschlagen und obwohl sich unter den Angehörigen des Opfers mehr als genug Verdächtige befinden, fehlen Sander stichhaltige Beweise - bis er plötzlich auf eine erschütternde Verbindung der beiden Fälle stößt ... Hochspannung bis zur letzten Seite und zwei Ermittler zum Verlieben: Die Bestseller-Krimi-Reihe um die eigenwillige Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander geht in die vierte Runde! Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Blindes Urteil" von Bestseller-Autorin Angela Lautenschläger. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Katzen in Hamburg. Bei dotbooks erschienen bereits folgende eBooks: 'Stille Zeugen''Geheime Rache''Tödlicher Nachlass''Blindes Urteil'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 375
    Erscheinungsdatum: 04.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961484232
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1142 kBytes
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Blindes Urteil - Ein Fall für Engel und Sander 4

Kapitel 2

Da Sander das Kaffeeangebot in dem Café gegenüber bereits kannte, dauerte sein Entscheidungsprozess diesmal nur halb so lange. Er nahm einen Cappuccino. Wenn er seinen Kaffeekonsum nicht reduzierte, würde er einen Herzkasper kriegen.

"Danke." Er schenkte der freundlichen Bedienung hinter dem Tresen ein Lächeln. "Ich bin mit der Mordermittlung dort drüben befasst." Sander machte eine Kopfbewegung zur Tür.

Die junge Frau, die eben noch sein Lächeln erwidert hatte, wurde ernst. "Der arme Herr Dubelski. Das war so ein netter Mensch."

"Ist er manchmal zum Kaffeetrinken rübergekommen?"

"Ja." Sie deutete auf die hohe Vitrine am Ende des Tresens. "Er hat meistens einen Snack mitgenommen. Nur ganz selten hat er sich hierher gesetzt und mit jemandem gesprochen."

"Wissen Sie etwas über sein Privatleben? Gibt es eine Ehefrau?"

Sie schob die Unterlippe vor. "Über Privates habe ich jedenfalls nicht mit ihm gesprochen. Vielleicht einer meiner Kollegen. Wir haben uns immer über Kunden unterhalten. Was die sich so rausnehmen und wie viel man sich gefallen lassen muss und so."

"Verstehe." Sander sah zur Tür hinüber. Durch die großzügigen Fenster und die Glastür hatte man einen wunderbaren Blick auf das direkt gegenüberliegende Gebäude, in dem das Antiquitätengeschäft untergebracht war. "Haben Sie heute Morgen dort drüben etwas gesehen?"

"Nein." Sie schüttelte den Kopf. "Wir öffnen um acht, und dann ist immer gleich die Hölle los. Die Leute kaufen sich auf dem Weg zur Bahn oder zur Arbeit einen Kaffee zum Mitnehmen. Es wird erst gegen zehn wieder ruhiger, bevor gegen elf die ersten Gäste zum zweiten Frühstück eintrudeln."

Es gab noch einen weiteren Mitarbeiter, einen jungen Mann, der an der Espressomaschine stand. Aber er hatte am Morgen ebenfalls alle Hände voll zu tun gehabt und nichts gesehen. Zwei weitere Angestellte in der Küche hatten von ihrem Arbeitsplatz aus gar nichts sehen können.

"Wie würden Sie Herrn Dubelski beschreiben?", fragte Sander schließlich. Die Schlange am Tresen war lang geworden, und die Mitarbeiterin des Cafés wurde ungeduldig.

"Er war ein netter Mann, und was auch immer da drüben passiert ist, er hat es nicht verdient."

"Gut." Sander schob seine Visitenkarte über den Tresen. "Bitte legen Sie die hinter den Tresen, falls einem von Ihnen noch etwas einfällt. Tschüss."

"Tschüss." Sie wandte sich bereits dem ersten Kunden in der Schlange zu.

Sander trat auf die Straße. Links neben dem Antiquitätengeschäft gab es eine Buchhandlung, rechts einen Klamottenladen. Er würde die ganze Straße abklappern müssen, um festzustellen, ob es Aufnahmen von Überwachungskameras gab.

Sander wollte eben die Fahrbahn überqueren, um mit dem Buchladen anzufangen, als sein Handy läutete. Er zog es aus der Innentasche seiner Jacke.

"Hey", sagte er erfreut, nachdem er festgestellt hatte, dass Friedelinde die Anruferin war.

"Hey."

"Ist was passiert, dass du anrufst? Oder hattest du einfach nur Sehnsucht."

"Beides."

"Was soll das heißen?"

"Dass ich Sehnsucht nach dir habe."

"Nein, was passiert ist, will ich wissen."

"Na ja, ich kann nichts dafür, aber eine der Teilnehmerinnen ist umgebracht worden."

"Friedelinde!"

"Entschuldige, schrei mich nicht so an. Ich hab sie ja nicht ermordet."

"Habt ihr die Polizei schon gerufen?"

"Jaha. Hat die Inhaberin des Hotels gemacht, nachdem das Zimmermädchen sie gefunden hat."

"Wie heißt der Kommissar?"

"Äh, hab ich vergessen. Wie man hier oben so heißt, Harms, Harmsen oder Hansen oder so."

Sander atmete tief ein. "Ich werde wahnsinnig. Wie heißt das Opfer?"

"Sigrid."

"Mit Nachnamen, Friedelinde."

"Martens."

"Gut, du machst nichts, rühr dich nicht vom Fleck, ich ruf die Kollegen in St. Peter-Ording an."

"Ich darf mich gar nicht vom Fleck rühren.

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