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Blut und Rüben Krimi von Voehl, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.11.2011
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Blut und Rüben

Der Engländer Oliver Dylan Dickens erbt eine Waldschänke im Teutoburger Wald, samt britischem Butler und lippischer Haushälterin. Die Schänke gehörte seinem Großonkel, den er nicht besonders gut kannte. Der Onkel scheint keines natürlichen Todes gestorben zu sein: Seine Leiche wurde am Ufer des Sees aufgefunden - und nun ist auch noch der Kopf verschwunden! Der Tod gibt allen Rätsel auf. Und kurz darauf taucht die nächste enthauptete Leiche auf. Gemeinsam mit dem Journalisten Moritz Morgenstern stürzt sich Dickens in die Ermittlungen. Bald stellt er fest, dass er einer bizarren Verschwörung auf der Spur ist, bei der es nicht nur um Köpfe und Rüben, sondern um Millionenbeträge geht ... Exklusiv mit einem kulinarischen 3-Gänge-Rübenmenü von dem bekannten TV-Koch Ralf Zacherl!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 25.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838704890
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1709 kBytes
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Blut und Rüben

III. VORSTELLUNG (S. 155-156)

Mag dir dies und das geschehn, lerne still darüber stehn.

(Christian Morgenstern)

Als sie aufwachte, war sie an Beinen und Armen gefesselt. Die Lederbänder schnitten tief ins Fleisch. Um sie herum war Dunkelheit. Sie konnte sich nicht erinnern, wie sie hierhergekommen war. Nur ganz langsam kamen einige Bilder zurück: Sie hatte die Tür geöffnet, weil es geklingelt hatte. Sie hatte den Postboten erwartet. Aber es war nicht der Postbote gewesen.

Sondern ein Fremder. Ein großer Mann, der sie gleich zurück in die Wohnung gestoßen hatte. Er hatte sich auf sie draufgesetzt und sie gefesselt. Als sie um Hilfe geschrien hatte, hatte er ihr irgendetwas in den Mund gestopft. Es hatte geschmeckt wie eine nasse Socke. Sie hatte nach Luft gerungen und war schließlich in Ohnmacht gefallen. Der nasse Socken war aus ihrem Mund verschwunden, aber den pelzigen Geschmack hatte sie noch immer auf der Zunge. Wie lange lag sie schon hier? Kaum hatte sie sich die Frage gestellt, da hörte sie Schritte. Und die Angst kam wieder hoch. Ihr Magen krampfte sich zusammen. Sie zog die Beine und die Arme an und krümmte sich zusammen wie in Embryohaltung.

Ein Schlüssel drehte sich im Schloss, dann wurde eine Tür geöffnet. Ein schwacher Lichtschein drang herein. Sie schloss die Augen und stellte sich schlafend. Schritte näherten sich ihr. Schwere Schritte. Jemand beugte sich zu ihr herab und überprüfte die Lederriemen. Der Mann atmete schwer. Sie vermutete, dass es derselbe war, der sie in ihrer Wohnung überwältigt hatte. Seine große schwielige Hand schob sich unter ihren Pullover. Langsam tastete er sich höher, bis er ihre volle Brust umfasste. Sein Atem wurde heftiger. Er knetete ihre Brust und versuchte, seine Finger unter ihren BH zu schieben. Es ging nicht. Er saß zu eng. Sie hielt den Atem an. Das war ein Fehler. Er spürte sofort, dass sie wach war.

"Na, Schätzchen, auch Hunger?" "Fick dich!" Hatte sie das wirklich gesagt? Mann, sie war mutiger, als sie gedacht hatte! Er lachte auf. "Macht nichts. Es reicht, dass ich Hunger habe." Er zerrte an ihrem BH. Er rollte sie auf den Bauch, setzte sich auf sie und schob ihren Pullover hoch. Ein kalter Luftzug streifte sie. Er nestelte am Verschluss ihres BHs herum. Er schien nicht sehr geübt darin zu sein. Aber schließlich hatte er es geschafft. Der BH sprang auf.

Der Mann über ihr ging in die Hocke und drehte sie wieder auf den Rücken. Dann setzte er sich auf ihren Bauch. Er wog mindestens zwei Zentner. Sie glaubte, irgendetwas in ihrem Inneren müsste gleich zerquetscht werden. Jetzt fuhr er mit beiden Händen unter ihren Pullover. Brutal knetete er ihre Brüste. Verzweifelt bäumte sie sich unter ihm auf. Er lachte. "Soll ich dir sagen, was ich vorhabe? Oder willst du es erraten? Es ist gar nicht so schwer." Eine Hand löste sich von ihrer Brust und fuhr hinunter zum Knopf ihrer Jeans. Mit einem Ruck hatte er ihn aufgerissen. Dann nestelte er am Reißverschluss herum. Sie presste die Schenkel zusammen. "Lass mich frei, dann können wir über alles reden", flehte sie. Sie schrie auf, als er in ihre Brustwarze kniff. "Wir können auch so über alles reden", antwortete er. "Du machst einfach, was ich will."

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