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Blutfrost Thriller von Rayne, Sarah (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Blutfrost

Denn sie lassen dich nicht los - gefangen im Haus der Angst: Der eiskalte Psychothriller »Blutfrost« von Sarah Rayne jetzt als eBook bei dotbooks. Wenn in den Schatten der Vergangenheit das Böse lauert ... Als der Journalist Harry Fitzglen auf einer Ausstellung der schönen Simone begegnet, fühlt er sich auf unheimliche Weise zu ihr hingezogen. Unbedingt will er erfahren, welche Geheimnisse sich hinter ihrem dunklen, rastlosen Blick verbergen - umso mehr, als ihm Gerüchte über das rätselhafte Verschwinden ihrer Zwillingsschwester zu Ohren kommen. Die Suche nach der Wahrheit führt Harry zu den uralten Ruinen eines walisischen Waisenhauses, wo vor langer Zeit schon ein anderes Zwillingspaar ein grausames Schicksal erlitt. Dabei übersieht Harry die Gefahr, die er mit seinen Nachforschungen heraufbeschworen hat ... »Hypnotisierend!« Bookseller Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der packende Thriller »Blutfrost« mit Gänsehaut-Garantie von Sarah Rayne. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Sarah Rayne ist das Pseudonym von Bridget Wood, einer erfolgreichen britischen Autorin von Horror- und Fantasyromanen. Unter den Namen Sarah Rayne schreibt sie eiskalte Psychothriller, denen ihre Leidenschaft für alte Gebäude, deren Atmosphäre und Geschichte deutlich anzumerken ist. Bei dotbooks erscheinen folgende Thriller von Sarah Rayne: »Blutfrost« »Rachestunde« »Todeskammer«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 536
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961484256
    Verlag: dotbooks GmbH
    Originaltitel: A Dark Dividing
    Größe: 1472 kBytes
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Blutfrost

Kapitel 1

Einen Artikel über die Eröffnung einer neuen Kunstgalerie in Bloomsbury zu schreiben war das Allerletzte. Genau die Art von Auftrag, die Harry Fitzglen am allerwenigsten mochte.

In Gesellschaft einer Schar schnatternder frustrierter Schnepfen, die in Geld schwammen und sich nicht ausgefüllt fühlten, viel zu kalten Wein und Schmirgelpapier-Häppchen zu vertilgen? Nein danke! Harry stellte mit einer gewissen Schärfe fest, dass die Teilnahme an derartigen Veranstaltungen der kunstbeflissenen Schickeria Frauensache sei. Diese bissige Schlussfolgerung befriedigte ihn in einem solchen Maße, dass er sie nochmals mit lauterer Stimme wiederholte, um sich zu vergewissern, dass keiner in der Redaktion sie überhören konnte.

»Sei doch mal ehrlich, in deinem tiefsten Innern bist du nichts weiter als ein unverbesserlicher, altmodischer Romantiker«, bemerkte einer der Redakteure, woraufhin Harry ein Nachschlagewerk nach ihm warf und schnurstracks in das Büro seines Chefredakteurs marschierte, um darauf hinzuweisen, dass er dem Redaktionsstab des Bellman nicht beigetreten sei, um über Protzpartys in Bloomsbury zu berichten.

»Die Eröffnung ist erst nächsten Monat«, antwortete Clifford Markovitch ungerührt, den Einspruch ignorierend. »Am Zweiundzwanzigsten. Von sechs bis acht, wie üblich. Die Galerie heißt 'Thorne's' und ist Angelica Thornes neueste Marotte.«

»Oh Gott, auch das noch!« Harry verlangte zu wissen, wie Angelica Thorne an das Kapital herangekommen war, um eine Nobelgalerie in Bloomsbury zu eröffnen.

»Keine Ahnung, aber das ist eine der Fragen, denen du auf den Grund gehen sollst«, meinte Markovitch.

»Wahrscheinlich handelt es sich um Schweigegeld von irgendeinem Ex Lover.«

»Wenn er Parlamentsmitglied aus der ersten Riege ist, gleich ob Regierung oder Opposition, mit Frau und Kindern in den Home Counties, will heißen in sicherer Entfernung, interessiert uns sein Name«, erwiderte Markovitch schlagfertig. »Die Sache ist die, dass sich Angelica ein neues Image als Stilikone und Kunstmäzenin zugelegt hat und die Eröffnung der Galerie allein deshalb ein paar Zeilen wert ist. Ich brauche -«

»Namen«, unterbrach ihn Harry mürrisch. »Die Namen von Prominenten. Je höher der Promi-Faktor, desto höher die Auflage.«

»Du kennst sie ja, unsere goldene Regel.«

»Klar. Ein ehernes Gesetz, in deine Bürotür gemeißelt wie die Willkommen-in-der-Hölle-Inschrift aus Dantes Göttlicher Komödie.«

»Harry, manchmal frage ich mich, ob du bei uns am richtigen Platz bist«, sagte Markovitch zweifelnd.

»Geht mir genauso. Bringen wir es also hinter uns. Ich nehme an, dass bei der Eröffnung dieser Galerie alles anwesend sein wird, was Rang und Namen hat. Angelica Thorne kennt den halben Debrett, oder besser gesagt, sie dürfte in den Betten so einiger der Blaublütigen aufgewacht sein, die in diesem Adelsregister verzeichnet sind.«

»Ja, aber Finger weg von jeder Anspielung, die als Rufmordkampagne ausgelegt werden könnte«, warf Markovitch rasch ein. »Klatsch ja, aber keine Verleumdung. Und vergiss nicht, einen Blick auf die Exponate zu werfen, wenn du schon mal dort bist. Avantgarde-Bilder zum einen und futuristische Fotografie zum anderen, wie es scheint. Der Fotografie-Bereich gehört übrigens in das Metier der Geschäftspartnerin.«

»Falls sich herausstellen sollte, dass die beiden in Formaldehyd eingelegte verstümmelte Schafe zur Schau stellen, kannst du den Artikel selber schreiben.«

»Bist du Angelica Thorne überhaupt schon mal persönlich begegnet? Nein? Hätte ich mir denken können. Verstümmelte Schafe und Angelica Thorne sind Worte, die niemand im selben Atemzug nennen würde, der Angelica kennt.« Markovitch überlegte kurz, dann beugte er sich plötzlich über den Schreibtisch und fuhr mit völlig veränderter Stimme fort: »Was mich interessiert, Harry, ist Angelicas Geschäftspartnerin. Laut PR-Broschü

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