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Blutiger Albtraum in Paris - Ein David Murphy Roman #2 von Wallon, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Blutiger Albtraum in Paris - Ein David Murphy Roman #2

Die Präsenz der dunklen Mächte in der Millionenstadt Paris wird immer deutlicher. Die Vorzeichen sind für David Murphy unübersehbar. Zusammen mit seinem Ordensbruder Luc Dumont und der Journalisten Nadine Dubarry versucht er, die dramatischen Entwicklungen aufzuhalten, denn sonst wird Paris in einem Chaos versinken. Der Magier Aleister Crowley, der von den Mächten der Finsternis aus dem Reich der Toten zurückgeholt wurde, hat es auf Murphy abgesehen. Zweimal ist es Murphy gelungen, sich dem Zugriff Crowleys zu entziehen. Aber nun beginnt der letzte Kampf - und wer ihn gewinnen wird, ist völlig ungewiss ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738923285
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 412 kBytes
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Blutiger Albtraum in Paris - Ein David Murphy Roman #2

Kapitel 1: Zum Töten freigegeben

Yves Dolerand blickte nun schon zum wiederholten Mal auf seine Armbanduhr und dann erneut zum Telefon auf seinem Schreibtisch. Der erwartete Anruf war längst überfällig. Er hatte schon zuhause in seinem Penthouse darauf gewartet und schließlich gegen Morgengrauen selbst die Nummer des Handys angewählt. Aber nie meldete sich jemand.

Der Abteilungsleiter des SAS kam deshalb an diesem Morgen schon eine halbe Stunde früher als sonst in sein Büro und war sichtlich schlecht gelaunt. Seine Sekretärin Monique bekam das als erste zu spüren, als er sie mit barscher Stimme anfuhr, endlich für frischen Kaffee zu sorgen. Dann schlug er die Tür seines Büros hinter sich zu und wartete ab, bis ihm Monique den Kaffee brachte.

"Die nächsten zwei, drei Stunden bin ich für niemanden zu sprechen - noch nicht einmal für den Präsidenten!", trug er bei dieser Gelegenheit seiner Sekretärin auf. "Lassen Sie sich irgend eine Ausrede einfallen, wenn jemand etwas von mir will - dafür werden Sie schließlich bezahlt. Und nun gehen Sie!"

Diese Aufforderung kam im Tonfall einem glatten Hinauswurf gleich. Monique schluckte ihren aufwallenden Ärger hinunter, weil sie einfach nicht deuten konnte, welche Laus ihrem Chef an diesem Morgen über die Leber gelaufen war. Darüber konnte sie wirklich nur vage Mutmaßungen anstellen, denn Dolerands Privatleben war tabu - und auch andere Kollegen dieser Abteilung wussten kaum etwas darüber. Dolerand trennte Arbeit und Privatleben total voneinander - und das war für Monique ein wahrer Glücksfall.

Er trank den heißen Kaffee und starrte immer wieder aufs Telefon. So verging eine Stunde, und es rührte sich nach wie vor nichts. Erneut wählte er die besagte Handynummer und legte fluchend den Hörer auf, als sich lediglich die Mailbox meldete. Schließlich hielt er es nicht mehr länger aus. Kurzentschlossen nahm er erneut den Hörer ab und wählte eine andere Nummer. Sekunden vergingen, bis die Verbindung zustande kam.

"Hallo?", erklang eine dunkle Stimme am anderen Ende der Leitung.

"Jean-Paul, hier ist Yves Dolerand", meldete sich der Abteilungsleiter. "Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie schon am frühen Morgen störe - aber es gibt da ein kleines Problem ..."

"Schon wieder?" Die Stimme am anderen Ende der Leitung lachte kurz auf. "In letzter Zeit gibt es bei Ihnen aber einige Schwierigkeiten, Yves. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum das so ist?"

"Jean-Paul, ich fürchte, es bleibt keine Zeit, um lange darüber zu diskutieren", sagte Dolerand leicht ungehalten. "Wollen Sie mir nun helfen oder nicht?"

"Sie sollten wieder einmal in Urlaub fahren, mein Freund", riet ihm Jean-Paul Meziere. "Ich glaube, Sie sollten den ganzen Stress ringsherum vergessen und für einige Wochen abtauchen - an einen idyllischen Flecken, fernab der Heimat, wo Sie keiner kennt und ..."

"Später", fiel ihm Dolerand kurzerhand ins Wort. "Hören Sie zu - es geht mir um folgendes ..."

In kurzen Sätzen berichtete er dem erfolgreichen Geschäftsmann von dem Zusammentreffen mit der neugierigen Journalistin und erwähnte auch die Fragen, die sie ihm gestellt hatte. Meziere hörte schweigend zu und unterbrach ihn nicht - auch dann nicht, als Dolerand schilderte, was er sich ausgedacht hatte, damit diese neugierige Nadine Dubarry keine weiteren unnötigen Recherchen anstellte.

"Soviel Ärger - und das schon am frühen Morgen", erklang Mezieres tadelnde und zugleich ironische Stimme. "Ich dachte, Sie arbeiten in Ihrer Abteilung nur mit Profis - warum hat man Sie dann noch nicht angerufen und Vollzug gemeldet?"

"Es sind Leute von außerhalb - ich musste vorsichtig sein", erwiderte Dolerand. "Aber dieser Anruf ist schon zu lange ausgeblieben. Im Moment stehen mir keine weiteren Leute zur Verfügung. Deshalb würde ich gerne wissen, ob Sie vielleicht ... ich meine ..."

"Natürlich

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