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Brennende Angst - Ein Fall für Engel und Sander 6 Kriminalroman von Lautenschläger, Angela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Brennende Angst - Ein Fall für Engel und Sander 6

Wenn Richter zu Tätern werden ... Der packende Hamburg-Krimi »Brennende Angst« von Bestseller-Autorin Angela Lautenschläger jetzt als eBook bei dotbooks. Welche Abgründe verbergen sich hinter der Maske der Gerechtigkeit? Nach einem aufreibenden Fall wollen sich Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander eine wohlverdiente Auszeit an der Ostsee gönnen ... Doch dann findet Friedelinde am Strand von St. Peter Ording eine Tasche voller Geldscheine - die Spur führt geradewegs zurück nach Hamburg. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Skandal, der gerade die ganze Stadt erschüttert? Der Justizsenator, den Sander und Friedelinde persönlich kennen, soll sich mit schmutzigem Geld die Hände reingewaschen haben. Sander glaubt nicht an seine Schuld - aber welchen Preis wird die Wahrheit haben? Ein neuer furioser Fall für die eigenwillige Nachlasspflegerin Friedelinde Engel und Kommissar Nicolas Sander! Jetzt als eBook kaufen und genießen: »Brennende Angst« von Angela Lautenschläger - der sechste Band der Bestseller-Serie. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Hamburg. Bei dotbooks erschienen in der »Engel und Sander«-Reihe folgende Kriminalromane: »Stille Zeugen« »Geheime Rache« »Tödlicher Nachlass« »Blindes Urteil« »Gerechte Strafe« »Brennende Angst« »Stummer Zorn«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 407
    Erscheinungsdatum: 01.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961489664
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1401 kBytes
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Brennende Angst - Ein Fall für Engel und Sander 6

Kapitel 1

»Au!«

»Kannst du mal stillhalten?«

»Ich halte still, aber du hast mich gepikst.«

»Das habe ich nur, weil du rumzappelst.«

»Ich zappele nicht, ich atme.«

Elvira seufzte und steckte die Nadel zurück in das Nadelkissen. »Tut mir leid, dann kann ich das Kleid nicht ändern.«

»Ich muss sowieso erst was trinken. Ich fühle, dass ich ohnmächtig werde«, erklärte Friedelinde und stieg vom Stuhl.

»Sorgenspüler?«, fragte Rosanna, Inhaberin des Waschsalons Magic Washroom, die das Treiben der beiden beobachtete. Sie saß mit übergeschlagenen Beinen auf dem Tresen und spielte mit dem Band ihrer Schürze.

Friedelinde beäugte skeptisch einen der leeren Barhocker vor dem Tresen. »Können wir uns an den Tisch setzen?«

Rosanna grinste und hüpfte vom Tresen. »Klar doch.«

Elvira, die am Boden gekniet hatte, erhob sich ächzend. »Du hättest das Kleid in deiner Größe kaufen sollen, dann müssten wir uns hier nicht so rumquälen.« Sie schlurfte zum nächsten Tisch und ließ sich auf einen Stuhl fallen.

»Ich hab es in meiner Größe gekauft«, stellte Friedelinde fest und spielte mit einem kleinen Salzfass in Form einer Waschmaschine.

»Aha?« Elvira hob eine Augenbraue.

Früher war Elvira Inhaberin des Waschsalons gewesen, aber sie lebte jetzt mit dem Gemüsehändler Spiro zusammen. Rosanna hatte ihre sichere Existenz als Polizistin aufgegeben, den Waschsalon übernommen und um ein Bistro erweitert, in dem man auch Bücher ausleihen konnte.

»Ist aber schon eine Weile her, dass ich es gekauft habe«, fuhr Friedelinde fort. »Vermutlich taugt der Stoff nichts. Ist zu viel Sonne drangekommen oder so.«

»Ja, es gibt diese minderwertigen Stoffe«, bestätigte Rosanna und stellte drei Gläser und eine Flasche auf den Tisch.

»Genau, und ich hab eine ganz schlimme Variante davon erwischt.«

Elvira schüttelte den Kopf. Die mittlerweile 60-jährige Spanierin war beleibt und vermutlich selbstbewusst genug, um sich ihr Kleid in der passenden Größe zu kaufen.

Friedelinde fummelte mit beiden Händen an ihrem Rücken herum. »Kann mal einer den Reißverschluss öffnen? Ich kann mich sonst nicht hinsetzen.«

Elvira zog den Zipper des Reißverschlusses nach unten. »So viel Stoff ist gar nicht dran, den ich auslassen könnte.«

Friedelinde machte ein unwirsches Geräusch. »Ist gut jetzt. Ich mach mich einfach ein bisschen schmal, dann geht's schon.«

»Was ist eigentlich mit eurem Nachbarhaus?«, erkundigte sich Rosanna.

Friedelinde hob die Schultern. »Bisher nicht viel. Im Vorgarten steht ein Zu-verkaufen-Schild und hin und wieder gibt's wohl eine Besichtigung, aber ich hab das Gefühl, dass das Konzept des Maklers nicht aufgeht.«

»Welches Konzept?«

»Er meint, die Leute würden sich drum reißen, in einem Haus zu wohnen, in dem ein Mord verübt wurde und zwei Leichen in der Garage einbetoniert wurden.«

»Wer's mag«, bemerkte Rosanna versonnen.

»Ich habe eher den Eindruck, dass die Leute darauf achten, ob der Keller feucht ist oder Hausbock im Dachstuhl wohnt.«

»Vielleicht sollte er dich mit einbeziehen, der Makler, meine ich«, schlug Elvira vor. »Er könnte sagen, dass im Nachbarhaus die Frau lebt, die die Toten entdeckt hat.«

»Überhaupt finde ich, solltest du über ein neues Betätigungsfeld nachdenken.« Rosanna deutete eine Titelzeile an. »'Friedelinde Engel. Ich finde jede Leiche.'«

»Witzig.«

»Wieso? Bisher hast du noch jede Leiche gefunden«, ergänzte Elvira.

»Ja, man könnte beinahe sagen, Leichen pflastern deinen Weg«, stimmte Rosanna zu.

»Ihr seid heute wirklich zum Brüllen komisch. Kann ich noch ein Glas Wasser kriegen?«

»Wasser?«, fragte Rosanna. »Wirklich? Ohne Geschmack und Kalorien?«

»Vielleicht gar keine schlechte Idee.« Elvira musterte Friedelindes Oberteil. »Ich müsste dann nicht so viel Stoff auslassen.«

»Gibt's das, was du da an

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