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Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge Ein Idyll zum Sterben von Marchmont, Helena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2020
  • Verlag: beTHRILLED
eBook (ePUB)
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Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge

Folge 8: Thomas Cox, Teilnehmer eines Survival Camps in der Nähe von Bunburry, stürzt mitten in der Nacht von einem Felsen und stirbt. Die Polizei geht von einem Unfall aus und ermittelt nicht weiter. Doch Neil Walker, der das Camp im Wald geleitet hat, ist sich sicher, dass bei diesem Sturz jemand nachgeholfen hat: Er hatte alles abgesichert, damit den unerfahrenen Großstädtern nichts passieren kann. Deshalb bittet er das Bunburry-Trio Liz, Marge und Alfie um Hilfe. Für die Ermittlungen muss Alfie undercover am Survival Training teilnehmen, dabei ist er alles andere als ein Outdoor-Fan ... Über die Serie: Frische Luft, herrliche Natur und weit weg von London! Das denkt sich Alfie McAlister, als er das Cottage seiner Tante in den Cotswolds erbt. Und packt kurzerhand die Gelegenheit beim Schopfe, um der Hauptstadt für einige Zeit den Rücken zu kehren. Kaum im malerischen Bunburry angekommen, trifft er auf Liz und Marge, zwei alte Ladys, die es faustdick hinter den Ohren haben und ihn direkt in ihr großes Herz schließen. Doch schon bald stellt Alfie fest: Auch wenn es hier verführerisch nach dem besten Fudge der Cotswolds duftet - Verbrechen gibt selbst in der schönsten Idylle. Gemeinsam mit Liz und Marge entdeckt Alfie seinen Spaß am Ermitteln und als Team lösen die drei jeden Fall! eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung! Helena Marchmont ist das Pseudonym von Olga Wojtas. Die schottische Schriftstellerin hat 2015 den Scottish Book Trust New Writers Award gewonnen und bereits über 30 Kurzgeschichten veröffentlicht. Auf Englisch ist ihr erster Roman 'Miss Blaine's Prefect and the Golden Samovar' erschienen, der zweite ist in Arbeit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 143
    Erscheinungsdatum: 28.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732579228
    Verlag: beTHRILLED
    Größe: 3830 kBytes
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Bunburry - Nur das Schaf war Zeuge

1 Alfies Besuch

Der laute Halleluja-Refrain hallte durch Windermere Cottage. Alfie zuckte beim plötzlichen Lärm der Klingel zusammen. Er war schon den ganzen Tag angespannt und konnte sich auf nichts konzentrieren, während er auf seinen Gast wartete.

Er hatte versucht, einige Hafer-Rosinen-Kekse zu backen, doch obwohl er ein recht anständiger Koch war, hatte ihm Backen noch nie gelegen. Es war also keine Überraschung gewesen, dass die Kekse hart und verkohlt aus dem Ofen gekommen waren. Zwar hatte er sofort das Küchenfenster aufgerissen, dennoch folgte ihm der Gestank, als er zur Tür ging.

Eine Frau mittleren Alters mit einer Ledermappe im Arm stand auf der Schwelle. Sie hatte mausgraues Haar, unscheinbare Züge und trug einen schlichten Rock und eine Jacke. Die Art Frau, die niemandem auf der Straße oder im Supermarkt auffallen würde. Was für eine Privatdetektivin von Vorteil sein dürfte , dachte Alfie.

"Guten Tag! Ich bin Lorna Fielding", sagte sie. Ihre Stimme war so unauffällig wie der Rest von ihr, ohne ausgeprägten Akzent. Sie hielt ihm ihren Ausweis hin. "Ich möchte zu Alfie McAlister."

"Der bin ich", antwortete er. "Kommen Sie doch bitte herein."

Ebenso gut hätte sie ihm ihre Monatskarte zeigen können, denn er hatte keine Ahnung, wie ihr Ausweis aussehen müsste. Ohnedies wusste er bereits, dass sie eine offizielle Zulassung hatte. Sein bester Freund Oscar hatte sie ihm wärmstens empfohlen und ihre Effizienz und Diskretion gelobt. Ob Oscar sie selbst schon einmal engagiert hatte oder diese Informationen aus seinem Netzwerk von untadeligen Freunden stammten?

Alfie führte sie ins Wohnzimmer und hatte sogleich das Bedürfnis, sich zu entschuldigen.

"Leider ist es ein bisschen geschmacklos", sagte er und zeigte zu der psychedelischen Tapete mit pinken, violetten, schwarzen und weißen Wirbeln. "Die Wahl meiner verstorbenen Tante, die mir dieses Cottage hinterlassen hat. Die Klingel hatte sie auch ausgesucht."

"Offensichtlich eine Frau, die wusste, was ihr gefällt", konstatierte Lorna Fielding.

Alfie verzog das Gesicht. Er würde Lorna Fielding sagen müssen, dass die Dinge, die Tante Augusta gefielen, seinen Vater mit eingeschlossen hatten.

"Setzen Sie sich", bat er sie. "Kann ich Ihnen etwas anbieten? Tee? Kaffee? Und verzeihen Sie den Brandgeruch. Ich habe Kekse gebacken, und die sind misslungen."

Er erwartete, dass sie ihn als unbrauchbaren Mann abtun würde.

Stattdessen sagte sie: "Ich finde, Keksebacken hat eine Menge mit Avocados gemein. Man wartet und wartet, bis sie genau richtig sind, dann dreht man sich einmal kurz um, und schon sind sie total hinüber."

Alfie lachte. "Danke für Ihr Verständnis. Apropos Avocados - meine Tante hat obendrein ein avocadogrünes Bad. Ich nehme mir dauernd vor, das Haus zu renovieren, doch mich schreckt das damit einhergehende Chaos ab. Verzeihung ... Also, Tee oder Kaffee?"

"Tee wäre sehr nett."

Sie setzte sich auf das große schwarze Ledersofa und legte ihre Mappe neben sich.

Alfie war gleichzeitig voller Hoffnung und voller Sorge, als er in der Küche den Tee kochte. Lorna Fielding genoss einen hervorragenden Ruf, und vielleicht würde sie helfen können. Oder hätte er die Dinge einfach so lassen sollen, wie sie waren - ähnlich der Einrichtung hier im Windermere Cottage?

Er brachte den Tee ins Wohnzimmer, und seine Besucherin sah interessiert zu den Tassen im skandinavischen Design, die er hinstellte.

"Auch von Ihrer verstorbenen Tante? Sie hatte einen guten Geschmack. Die sind jetzt Sammlerstücke."

Alfie schenkte den Tee vorsichtiger ein als sonst und beschloss, das Geschirr künftig respektvoller zu behandeln.

"Eine Freundin meiner Tante sagt immer, der Tee ist sehr trocken - ohne etwas dazu", sagte er. "Und da die selbst gebackenen Kekse ausfallen ... Kann ich Ihnen vielleicht etwas Karamell

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