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Bunburry - Vorhang auf für einen Mord & Oldtimer sterben jung Ein Idyll zum Sterben von Marchmont, Helena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2019
  • Verlag: beTHRILLED
eBook (ePUB)
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Bunburry - Vorhang auf für einen Mord & Oldtimer sterben jung

'Urkomisch, unterhaltsam und sooo cosy ... Macht es euch schon mal auf dem Sofa gemütlich!' (Paolo Primi, Audible-Magazin v. 6.3.2019) Folge 1: Willkommen in Bunburry! Alfie McAlister - sympathisch, gutaussehend und Selfmade-Millionär - hat in dem malerischen Städtchen in den Cotswolds ein Cottage geerbt. Das kommt wie gerufen, will er London nach einer schlimmen persönlichen Tragödie doch so schnell wie möglich verlassen, um auf andere Gedanken zu kommen. Aber von Ruhe und Abgeschiedenheit keine Spur: Kaum in Bunburry angekommen, steckt Alfie schon mitten in einem Mordfall. Denn Liz und Marge, zwei alte Ladys und die besten Freundinnen seiner verstorbenen Tante Augusta, verpflichten ihn kurzerhand dazu, sich mit ihnen auf die Suche nach dem Täter zu machen. Doch dann gibt es einen zweiten Toten und die drei Amateur-Detektive müssen all ihre Schauspielkünste aufbieten, um den wahren Mörder zu entlarven ... Folge 2: Schon nach kurzer Zeit hat Alfie McAlister in Bunburry eine ganze Reihe netter Leute kennengelernt. Doch damit ist jetzt Schluss: Bei einer unfreiwilligen Spritztour muss der arme Alfie feststellen, dass es eine sehr schlechte Idee ist, es sich mit der örtlichen Polizei in Gestalt von Sergeant Wilson zu verderben. Besonders, da er sich kurz darauf an einem Tatort wiederfindet und der Sergeant überzeugt ist, dass nur Alfie der Mörder sein kann! Jetzt gibt es nur noch eine Möglichkeit: Alfie muss den wahren Mörder selbst aufspüren - und dafür seine schlimmste Angst überwinden ... eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung! Helena Marchmont ist das Pseudonym von Olga Wojtas. Die schottische Schriftstellerin hat 2015 den 'Scottish Book Trust New Writers Award' gewonnen und bereits über 30 Kurzgeschichten veröffentlicht. Gerade ist auf Englisch ihr erster Roman 'Miss Blaine's Prefect and the Golden Samovar' erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 277
    Erscheinungsdatum: 27.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732582006
    Verlag: beTHRILLED
    Originaltitel: Bunburry
    Größe: 2090 kBytes
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Bunburry - Vorhang auf für einen Mord & Oldtimer sterben jung

2. Marge und Liz

Treu der typischen Unberechenbarkeit des englischen Klimas, brach der nächste Tag klar und frisch an. Von seinem Zimmer im ersten Stock aus blickte Alfie über sattgrüne Hügel und von Raureif gepuderte Wiesen. Als Kind hatte er die Aussicht nie richtig gewürdigt; für ihn war das Land ein riesiger Spielplatz gewesen. Oscar würde Bunburry gewiss als einen Ort abtun, an dem nie etwas passierte, doch sogar er müsste zugeben, dass hier auf eine sehr schöne Art nie etwas passierte.

Unten dirigierte man Alfie in einen kleinen hellen Speisesaal, wo er beschloss, den Wetterumschwung mit einem englischen Frühstück zu feiern. Auf seinem Teller wäre unmöglich noch mehr Essen unterzubringen gewesen: ein perfekt pochiertes Ei, Bacon, Würstchen, gegrillte Tomaten, gebackene Bohnen, ein Kartoffel-Scone und ein mysteriöser Haufen von etwas, das Alfie zunächst für Puy-Linsen hielt. Als er vorsichtig darin herumstocherte, stellte er fest, dass es Haggis sein musste. Selbst ein in London geborener McAlister sollte mit Schottlands Nationalgericht fertig werden , dachte er, kostete vorsichtig und entdeckte, dass es sehr gut schmeckte. Beinahe schaffte er den mit Landbutter und dick mit Marmelade bestrichenen Vollkorntoast nicht mehr, doch er hielt durch und spülte alles mit frisch gepresstem Orangensaft und englischem Frühstückstee herunter.

Dann zog er seinen Mantel an, der über Nacht im warmen Badezimmer getrocknet war, und ließ sich den Weg zum Jasmine Cottage beschreiben. Dies war das Zuhause von Miss Margaret Redwood und Miss Clarissa Hopkins, den besten Freundinnen und Nachlassvollstreckerinnen von Tante Augusta.

Im strahlenden Sonnenschein wirkte das Drunken Horse eher malerisch als verfallen. Der goldene Sandstein der Dorfhäuser leuchtete förmlich. Alfie schlenderte an den Grünstreifen neben den Straßen entlang, kam an gepflegten und ungepflegten Cottage-Gärten vorbei, an einem verlockenden Café sowie einem indischen Restaurant namens "From Bombay to Bunburry".

Schließlich erreichte er das Jasmine Cottage: ein hübscher zweigeschossiger Bau, dessen leicht abfallender Vorgarten von einer niedrigen Mauer eingerahmt wurde. Alfie stieg die drei Stufen hinauf zu einer weißen Gartenpforte und blieb stehen.

Er erinnerte sich an Oscars ziemlich abschätzige Äußerung über Miss Redwood und Miss Hopkins.

"Die werden stocktaub sein", hatte er behauptet, "halb blind und völlig gaga. Sie werden nicht den leisesten Schimmer haben, wer du bist, und dich wahrscheinlich wegen Hausierens verhaften lassen."

Aber es nützte nichts. Sie hatten die Schlüssel zu Tante Augustas Cottage. Alfie atmete tief durch und drückte die Klingel, die ein angenehm altmodisches Ding-Dong von sich gab.

Drinnen waren flotte Schritte zu hören, die sich dem Eingang näherten; so forsch stapfte gewiss keine gebrechliche alte Frau einher. Die Tür ging auf, und es erschien eine kleine, zierliche, weißhaarige Frau mit einer zu großen Brille.

Sie blinzelte ihn eine Sekunde lang an, ehe sie verzückt "Alfie!" kreischte und die Arme um ihn schlang. "Er ist hier! Alfie ist hier!", rief sie ins Haus.

"Woher wissen Sie, dass ich es bin?", fragte er.

"Oh, wir haben Sie gegoogelt", erklärte sie. "Und ich muss sagen, Sie sehen noch attraktiver aus als auf Ihren Fotos."

Ihm blieb die Peinlichkeit erspart, hierauf reagieren zu müssen, denn eine größere, molligere Frau mit dauergewelltem blondem Haar kam zur Tür.

"Oh, Alfie", sagte sie und ergriff seine Hand mit ihren beiden. "Es ist entzückend, Sie kennenzulernen. Ich wünschte nur, es wäre unter anderen Umständen."

Alfie hatte den merkwürdigen Eindruck, das süßliche Bunburry-Karamell zu riechen. Es musste eine Art olfaktorische Halluzination sein.

"Kommen Sie rein, kommen Sie", drängte die zierliche Frau. "Etwas zu trinken? Vielleicht einen kleinen ...?"

"Einen kleinen T

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