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Chaco #7: In der Falle der Comancheros von Warren, Earl (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.07.2016
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Chaco #7: In der Falle der Comancheros

Es beginnt mit einer Pokerpartie in der Stadt Portales am Rande des Llano Estacado. Chaco lässt sich auf ein Spiel mit Ritchie Oakes ein, dem Sohn des mächtigsten Ranchers in der Region. Ritchie ist jedoch ein schlechter Verlierer und legt sich mit Chaco an. Schüsse fallen, und der Rancherssohn stirbt. Gordon Oakes schwört blutige Rache und verfolgt mit seinen Männern Chaco. Das sind aber nicht die einzigen Probleme, die Chaco hat. Denn im Llano Estacado lauern die Comancheros...und Chacos weiteres Schicksal liegt in deren Hand.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 04.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738904314
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 239kBytes
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Chaco #7: In der Falle der Comancheros

Roman

D as Städtchen hieß Portales und lag in New Mexiko, am Rand des Llano Estacado. Es hätte Oakes City heißen sollen, denn alles hier gehörte dem Rancher Gordon Oakes. Auch die Menschen.

Chaco pokerte mit Ritchie Oakes, dem einzigen Sohn des Ranchers. Seit zwei Tagen saßen sie am Spieltisch. Chaco hatte das Spiel mehrmals beenden wollen, doch Ritchie Oakes hatte es verhindert. Zweimal war ein Mann in seinem Auftrag zur Bank gegangen, um Geld zu holen.

Geld, das Chaco gewann, obwohl ihm an dem Spiel längst nichts mehr lag. Jetzt hatte das Halbblut über zehntausend Dollar vor sich, und Ritchie Oakes war pleite.

Stille herrschte im Saloon. Die Spannung war fast körperlich zu spüren. Ritchie Oakes hatte den Saloon schon am Vormittag für die Öffentlichkeit schließen lassen.

Bei ihm waren drei Cowboys von der Oakes-Mannschaft. Ein säbelbeiniger, kleiner Kerl mit rotem Bart, ein großer Bulle, der ziemlich stupide aussah, und ein zäher, hagerer Hombre mit sandfarbenem Haar. Sein linkes Auge war grün, das rechte schillerte bläulich.

Er grinste tückisch.

Ritchie Oakes selber war ein Bild von einem Mann. Anfang Zwanzig, groß, breitschultrig, gutgekleidet und blondlockig. Seine weißen Zähne blitzten, wenn er lachte, und er redete laut und prahlerisch.

Chaco wusste längst, dass er nur ein Blender war, den der Schatten seines Vaters deckte.

Hinter dem Tresen lehnte der unrasierte Keeper. An einem der Tische saß ein schwarzhaariges Mädchen und legte sich Patiencen. Das Girl schaute manchmal zu der Spielrunde hinüber und gähnte vernehmlich.

Chaco türmte die Dollarscheine und Münzen aufeinander.

"Nichts geht mehr", sagte er. "Mir reicht es jetzt. Ich habe dir Revanche gegeben, so oft du es wolltest, Junge. Jetzt ist es genug."

Ritchie Oakes stierte auf den Geldhaufen. Er schluckte. Es war, als begreife er erst jetzt, dass er soviel Geld an einen Fremden verloren hatte. An einen Mann, der nur auf der Durchreise war - der aus der Stagecoach geklettert war, um sich einen oder zwei Tage auszuruhen.

An ein Halbblut.

"Dieses Geld gehört meinem Vater", sagte Ritchie Oakes. "Das meiste davon jedenfalls. Ein Oakes verliert nie."

"Jetzt gehört es mir", antwortete Chaco. "Es war ein ehrliches Spiel. Du hättest aussteigen können, Ritchie Oakes. Du hattest oft genug die Gelegenheit dazu."

Chaco war nicht versessen auf das Geld. Aber er hatte es nun einmal gewonnen, also behielt er es auch. Es gehörte zu seiner Lebenseinstellung, sich nichts wegnehmen zu lassen. Er stand auf.

Auch Ritchie Oakes erhob sich. Seine Rechte hing hinter dem Colt mit den Elfenbeingriffschalen.

Die große Standuhr im Saloon zeigte zehn Minuten nach acht Uhr abends. Aber es war draußen noch hell.

"Du hast falsch gespielt", sagte Ritchie Oakes. Er wandte sich an die drei Cowboys. "Ihr habt es gesehen, ihr seid Zeugen."

Der Hagere mit den beiden verschiedenfarbigen Augen nickte. Eine böse Vorfreude stand in seinem Gesicht. Chaco ließ das Geld auf dem Tisch liegen. Vier Männer standen ihm gegenüber.

Der Hagere sah ganz so aus, als könnte er sehr gut mit seinem Revolver umgehen.

"Versucht es lieber nicht", sagte Chaco, der einige Narben in seinem Gesicht trug, obwohl er noch jung an Jahren war. "Big Gordon Oakes wird die zehntausend Dollar verschmerzen können, die sein einziger Sohn am Spieltisch durchgebracht hat. So etwas kann geschehen. Ich habe schon gegen clevere Spieler gewonnen."

"Ihr solltet ihn gehen lassen", sagte der Saloonkeeper hinter Chaco. "Der Mann ist gefährlich. Ich erkenne einen zweibeinigen Wolf, wenn ich einen sehe. Besser, ihr lasst ihn in Ruhe! Big Gordon kratzen die zehntausend wirklich nicht."

"Ein Oakes verliert nie!", sagte der blonde Junge, als wolle er sich selber rechtfertigen.

Dann stieß er einen schrillen Schrei aus. Hände zuckten zu den Waffen. Der Hager

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