text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Cheerio, Dan... von Lash, Larry (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Cheerio, Dan...

Schuldlos gerät Dan Prior auf den Trail der Geächteten. Sein Steckbrief hängt in allen Städten. Wohin er auch kommt, er ist ein Einsamer, ein Mann ohne Ruhe und Heimat und - des schnellen Colts. Doch dann trifft er auf einen Oldtimer, der ihm, dem Gejagten, sein Vertrauen schenkt. Der Alte fühlt, dass er unschuldig ist. Noch einmal stellt das Schicksal Dan Prior auf eine harte Probe. Wird er sie bestehen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 133
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738926521
    Verlag: Uksak E-Books
Weiterlesen weniger lesen

Cheerio, Dan...

1.

"Er drängt sich mir auf, Dan, hörst du ... Ich will nicht, dass er mit mir tanzt. Oh, er ist mir zuwider. Ich hasse und verachte ihn. Er ist ein aufgeblasener Kerl, grob und gemein - hält sich für den besten Schießer und den größten Mann in dieser wilden Stadt, und das nur, weil er ein Rutter ist!"

Diese Worte hatte Kate Donald vor einer halben Stunde zu Dan Prior gesagt, in der Tanzhalle der rauen Rinderstadt Midland in Texas.

Es war eine offene Stadt, Zielpunkt der Treibherden und der Digger, die aus den Llanos kamen. Fallensteller, Scouts, Cowboys, Mormonen und Geschäftemacher aller Art kamen und gingen, aber eine einzige mächtige Familie gab hier den Ton an, die der Rutters!

Die Stadt und die Weiden rings um Midland gehörten ihnen zum größten Teil. Alle Familienmitglieder trugen die Nase hoch und benahmen sich großspurig. Sie konnten es sich leisten, denn eine überaus harte Mannschaft ritt für sie. Männer, die lieber zum Colt als zur Rinderpeitsche griffen, Kerle, denen es verhasst war, hinter Kuhschwänzen zu trailen, die ihre Colts für hohen Lohn an die Rutters verkauft hatten.

Yeah, alle maßgebenden Posten in der Stadt waren an Mitglieder der Familie Rutter vergeben. Der Bürgermeister hieß Rutter, der Sheriff und der Marshal, der Mann, dem die meisten Bars und Tanzhallen gehörten, ebenfalls, und selbst der Großmietstallbesitzer hieß Rutter ...

An diese Tatsachen musste Dan denken, als er sich auf einen freien Stuhl setzte und zur Kapelle hinschaute, die gerade eine kleine Pause einlegte.

Der Saal war überfüllt. Überall standen sie herum, jene rauen Burschen, die ihr Geld loswerden, einmal eine Lady im Arm halten wollten. Sie gehörten zu Treibmannschaften, die ihren Lohn ausgezahlt bekommen hatten und nun mit dem Geld förmlich herumwarfen. Dan dachte daran, dass der Eine-Kuh-Rancher Larsen, bei dem er als Cowboy ritt, gut und gerne sein gesamtes Gut für den Verdienst eines Treibercowboys eintauschen würde und grinste vor sich hin.

Hölle, yeah, es war weit mit ihm gekommen, dass er in so einer Stellung blieb. Warum nur?

Wegen Kate? Sie stand gerade in einer Gruppe der Tanzhallenmädchen und schaute aus dunklen Augen zu ihm hin. Ah, er machte sich keine Illusionen vor. Kate gehörte zu den Frauen, die kein Herz hatten ... und wenn sie eines besaßen, immerzu bereit waren, es auf vorteilhafte Art zu verschenken. Wenn sie auch schön war, eine Figur besaß, die jedem Mann das Herz höher schlagen ließ, es war nur sein Blut, das ihn dazu zwang, sie immer wieder zum Tanz zu holen, nur um den Arm um ihre runde Hüfte zu legen, ihre Wärme zu fühlen, ihr Seidenkleid rauschen zu hören und den Duft ihrer lockigen Haare zu spüren.

Kate war stets von Männern umlagert, und es unterstrich nur die Tatsache, dass sie ohne Zweifel die ungekrönte Königin der Tanzhalle war. Kein naives, unschuldiges Mädchen mehr, sondern eine Frau, die sich ihrer Schönheit bewusst war, die genau wusste, was sie tat, und die so weit ging, ihm offen zu sagen, dass sie Jack Rutter, der sich immerzu an sie herandrängte, nicht haben wollte. Oh, Hölle, yeah, jeder hatte gesehen, wie der Bursche sie belästigte, wie er ihr nachstellte und immer wieder versuchte, andere Männer, die mit ihr tanzen wollten, auszuschlagen. Keiner hatte sich

dagegen gewehrt, und niemand hatte sie ihm verweigert, sondern stillschweigend das Feld geräumt.

"Es sind alles keine Männer", hatte Kate Dan zugeflüstert, als sie nach einem Tanz aus Jacks Armen floh und ihn aufsuchte. "Ich denke, es wird Zeit, dass ihm jemand die kalte Schulter zeigt!"

"Versuch es", gab er ihr zu verstehen.

"Oh, er weiß, dass ich ihn hasse, aber er weiß auch, dass sich kein Mensch findet, der mir hier im Tanzsaal beisteht. - Willst du es nicht versuchen, oder hast du auch Angst vor dem großen Rowdy?"

"Du weißt genau, dass ich keine Angst habe, aber was sollte es nützen? Ich gehe gern einem Kummer aus

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen