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Cherringham Sammelband III - Folge 7-9 Landluft kann tödlich sein von Costello, Matthew (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.07.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Cherringham Sammelband III - Folge 7-9

Very British - drei England-Krimis in einem Band. Diese E-Book-Sonderausgabe beinhaltet die Fälle 7 - 9 der Cosy Crime Serie 'Cherringham - Landluft kann tödlich sein' - ein Muss für Fans von Miss Marple und Sherlock Holmes! Folge 7: Die Leiche im See. Der Gemeinderat von Cherringham lädt Laurent Bourdain, Bürgermeister eines französischen Dorfs an der Bretagne-Küste, zu einem Galaempfang ein, um eine Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden zu besiegeln. Der Veranstaltungsort soll Lady Reptons Herrenhaus sein, das ihr Enkel in ein Tagungszentrum von Weltrang zu verwandeln hofft. Zu Ehren des französischen Würdenträgers wird ein prächtiges Dinner vorbereitet. Doch während der Abend dahingeht und der Wein fließt, verschwindet der Bürgermeister von der Feier, um bald darauf tot im nahen See gefunden zu werden. Ein Unfall, so scheint es - bis Jack und Sarah herausfinden, was wirklich mit dem Toten im See geschah ... Folge 8: Ein frostiges Verbrechen. Einer der bedrohlichsten Schneestürme seit Jahren sucht Cherringham heim und schneidet es von der Außenwelt ab. Am Rande des Dorfes kämpft Broadmead Grange, ein finanziell angeschlagenes Altersheim, ums Überleben. Einer der Bewohner, der arme alte Archy, verirrt sich im Schneetreiben und wird zu Cherringhams jüngstem Opfer. Doch sind wirklich die Elemente schuld an Archys Ableben, oder ist hier etwas faul? Jack und Sarah übernehmen den Fall und machen sich auf die Suche nach der Wahrheit. Folge 9: Totentheater. Als die Laientheatergruppe von Cherringham eine örtliche Fernsehberühmtheit einlädt, bei ihrem Weihnachtsstück Regie zu führen, bekommen sie mehr Publicity, als sie erwartet hatten. Jemand will die Aufführung sabotieren, und die Proben geraten außer Kontrolle. Jack und Sarah werden gebeten, in der Sache zu ermitteln, und entdecken bald ein dunkles Geheimnis hinter den Kulissen ... Jack und Sarah ermitteln weiter - jeden Monat erscheint ein neuer, in sich abgeschlossener Fall mit Cherringhams Ermittlerduo.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 02.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732505739
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2867kBytes
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Cherringham Sammelband III - Folge 7-9

1. Kultivierte Gastgeber

Sarah bog von der Hauptstraße zum hohen Tor von Repton Hall ein. Sie blickte an den Steinsäulen hinauf, auf denen oben jeweils ein bronzener Hirsch prangte. Die riesigen Pforten aus Schmiedeeisen dazwischen waren geschlossen, doch als Sarah sich schon bereit machte, auszusteigen und ...

... was zu tun? Klingeln? Hatten solche Anwesen überhaupt Türklingeln?

... öffnete sich das Tor wie von Zauberhand.

Sarah sah wieder zu den stuckverzierten Torbögen. Unter einem der Hirsche bemerkte sie eine unauffällig angebrachte Kamera. Jemand auf dem Anwesen, ein Sicherheitsmann vermutlich, hatte sie also auf seinem Monitor.

Offenbar hatte ihr alter RAV4 den Test bestanden, und jetzt begriff Sarah auch, warum Simon Reptons Sekretärin sie darum gebeten hatte, ihr Autokennzeichen mitzuteilen.

Als sie durchs Tor fuhr und an einem stilvollen Metallschild mit der Aufschrift "Repton Hall Country House and Conference Centre" vorbeikam, erinnerte sie sich wieder, dass erst vor ein paar Jahren das Gerücht umging, die Repton-Familie stehe kurz vor dem Bankrott und sei im Begriff, Haus und Grund zu verlieren.

Dies hier zeugte von einer beachtlichen Wende der ökonomischen Situation.

Wie es aussah, war die lange Auffahrt unlängst neu gepflastert worden, und als Sarah sie zum eindrucksvollen Queen-Anne-Herrenhaus hinauffuhr, das im nachmittäglichen Sonnenschein leuchtete, konnte sie außerdem sehen, dass man ein Vermögen in die Parkanlage gesteckt hatte.

Die Bäume waren in Form gestutzt, die weich abfallenden Rasenflächen säuberlich getrimmt und die Zäune frisch gestrichen. Seitlich vom Haus glitzerte der berühmte künstliche See.

Als Sarah das letzte Mal hier gewesen war - zu einer recht trübseligen Landwirtschaftsschau vor zwei Jahren -, war der See tot und von Algen bedeckt gewesen. Jetzt hingegen war das Wasser klar, und der georgianische Pavillon - ein klassischer Ziertempel - erhob sich wieder stolz auf der kleinen Insel in der Mitte des Gewässers.

Sarah lächelte. Zum Teil dürften Jack und sie mitverantwortlich sein für diese verblüffenden Neuerungen. Vor einiger Zeit hatten sie das geheimnisvolle Verschwinden eines römischen Artefakts aufgelöst, das auf Repton-Land gefunden worden war. Und die erfolgreiche Aufklärung des Falls hatte der gefürchteten Lady Repton angeblich eine halbe Million eingebracht.

Doch als Sarah nun seitlich am Haus vorbei zum "Gäste-Parkplatz" fuhr, vermutete sie, dass die Reptons zusätzlich noch mindestens eine Million aufgetrieben haben mussten, um diese Verwandlung möglich zu machen.

Hinter dem eleganten Herrenhaus erstreckte sich nämlich ein niedriger Anbau aus Ziegeln und Holz, der sich durch kühle, klare Linien auszeichnete, was auf einen teuren Architekten hindeutete.

Es war das Tagungszentrum, in dem Sarah in wenigen Stunden ihren kleinen Auftritt haben würde ...

Der Parkplatz war beinahe voll. Doch sie erspähte noch eine Lücke, schnappte sich ihren MacAir, schloss den Wagen ab und ging zum Seiteneingang.

"Hey, gutes Timing!", rief eine Stimme hinter ihr.

Sie drehte sich um und sah Simon Repton vom Haus her auf sie zukommen. Schlank, braun gebrannt und in einem maßgeschneiderten anthrazitfarbenen Anzug, strahlte Simon Geld, Selbstvertrauen, Charme und Erfolg aus.

Wenigstens glaubt er das , dachte Sarah.

Schleimi-Simey nannte ihre Assistentin Grace ihn immer, und Sarah musste aufpassen, ihn nicht versehentlich so anzusprechen.

"Simon", sagte sie. "Wie nett, Sie wiederzusehen."

Simon kam näher und küsste sie auf beide Wangen, wobei seine Lippen ein wenig länger als nötig ihre Haut berührten.

"Wir sind noch immer beim Schampus-Schlürfen, also haben Sie reichlich Zeit für den Aufbau."

"Ist alles okay?"

" Absolument parfait! ", antwortete er mit einem übertriebenen typisch französisch

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