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Cherringham Sammelband VI - Folge 16-18 Landluft kann tödlich sein von Richards, Neil (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.01.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Cherringham Sammelband VI - Folge 16-18

Very British - drei England-Krimis in einem Band.
Diese E-Book-Sonderausgabe beinhaltet die Fälle 13 -15 der Cosy Crime Serie 'Cherringham - Landluft kann tödlich sein' - ein Muss für Fans von Miss Marple und Sherlock Holmes!

Folge 16: Das letzte Rätsel.
Als der liebenswerte alte Exzentriker Quentin Andrews stirbt, staunt ganz Cherringham über die Massen, die zu seiner Beerdigung angereist kommen. Noch erstaunlicher sind die Begünstigten in seinem Testament: Quentin hinterlässt sein wahrhaft beträchtliches Vermögen demjenigen, der als Erster ein raffiniertes 'Cherringham-Kreuzworträtsel' löst. Und Letzteres ist nur eines von vielen Rätseln, die Jack und Sarah zu knacken haben, als sie die Schatzsuche verfolgen, Hinweisen nachgehen und allmählich zutage fördern, wer Quentin Andrews wirklich war und - das größte Rätsel von allen - ob er womöglich ermordet wurde.

Folge 17: Gefährlicher Erfolg.
Als Cherringham zum Drehort einer großen Filmproduktion mitsamt Lords, Ladys und blitzenden Schwertern wird, ist das ganze Dorf aus dem Häuschen. Bald jedoch bedrohen eine Reihe von gefährlichen Unfällen das Leben der jungen Hauptdarstellerin Zo? Harding, und Sarah und Jack werden eingeschaltet. Handelt es sich bei diesen Vorgängen wirklich um Unfälle? Oder könnte etwas weit Unheilvolleres, gar Tödliches dahinterstecken? Wer versucht, die Karriere eines schönen, jungen Stars zu zerstören - und warum?

Folge 18: Der verschwundene Tourist.
Als ein amerikanischer Tourist in Cherringham als vermisst gemeldet wird, sieht die örtliche Polizei zunächst keinen Grund zur Sorge, da sich bei geführten Touren häufiger Leute absetzen. Dann aber reist die Schwester des Touristen aus New York an, verzweifelt auf der Suche nach ihrem Bruder. Auch Jack und Sarah sind schließlich überzeugt, dass an dem Verschwinden des Mannes mehr dran ist, als es zunächst schien. Bald stecken sie knietief in einem Fall, bei dem es um heimlichen Betrug, Opfer, Schmach ... und Tod geht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 07.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732517534
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2851kBytes
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Cherringham Sammelband VI - Folge 16-18

1. Schachmatt

Brrr... , dachte Michael Edwards, als er aus seinem BMW-Kombi stieg und die Stufen zum eleganten Stadthaus seines guten Freundes Quentin Andrews hinaufging - eines von fünf Gebäuden der Cherringham Crescent.

Der klassische Eingang des Hauses wurde von zwei weißen Säulen flankiert und hätte besser zu einer der Straßen im vornehmen Londoner Stadtteil Holland Park gepasst als zum stillen Dorf Cherringham.

Doch für Bessergestellte, die es gern nicht ganz so ländlich hatten, dürften diese Häuser, die inmitten sich sanft wellender Hügel und nahe der sich malerisch schlängelnden Themse lagen, eine ideale Alternative darstellen.

Und Michael liebte geradezu diese Straße und ihre Häuser.

Wenn er zu seinem wöchentlichen Schachspiel mit Quentin herkam, das sie stets bei einem erlesenen Single-Malt genossen, hatte er jedes Mal das Gefühl, wieder in London zu sein.

So gern er das Dorf auch mochte, bisweilen vermisste Michael den Puls und die Hektik der Großstadt.

Auf ihn traf das berühmte Samuel-Johnson-Zitat perfekt zu: Ist ein Mann Londons überdrüssig, ist er des Lebens überdrüssig.

Nun, nach einem kurzen Abendessen mit seiner Frau, klopfte Michael zunächst an die Tür, bevor er den Klingelknopf drückte.

Er wusste, dass Quentin diese wöchentlichen Treffen genauso schätzte wie er selbst.

Denn letztlich ging es nicht nur um Schach, auch wenn sie bereits manch epische Schlacht auf den vierundsechzig Quadraten gefochten hatten.

Hauptsächlich jedoch ging es um die Gespräche. Mit seinem Freund diskutierte Michael leidenschaftlich gern über Innen- und Außenpolitik sowie die allgemeine Weltlage. Quentin war früher für die Regierung tätig gewesen - was genau er gemacht hatte, schien er nicht näher ausführen zu wollen -, und Michael hatte sein Leben lang beim Militär gedient. Dessen ungeachtet bewegten sich ihre Gespräche auf einer, nun ja, abstrakteren Ebene.

Sie unterhielten sich über die aufstrebenden afrikanischen Volkswirtschaften oder über die Herausforderung, in Zeiten einer schwächelnden Wirtschaft eine funktionstüchtige Streitmacht zu erhalten. Amerika und dessen Rolle in der Welt war allzeit ein Lieblingsthema: Befand sich die Supermacht auf einem Irrweg, und, falls ja, könnte sie von dort wieder zurückfinden?

Das sowie das Schachspiel und der Single-Malt versprachen Woche für Woche einen überaus anregenden Abend.

Nun aber stand Michael in der Kälte vor der Tür, und es tat sich nichts.

Er drückte noch einmal auf die Klingel und hörte ihr Läuten durch das georgianische Haus hallen. Anschließend klopfte Michael, der seine Handschuhe noch nicht ausgezogen hatte, mehrmals fest an die Tür.

Sein Atem stieg in kleinen Wolken vor seinem Gesicht auf, als bräuchte Michael noch einen zusätzlichen Hinweis, wie eisig es an diesem Februarabend war.

"Komm schon, Quentin", murmelte er vor sich hin. "Jetzt mach die verdammte Tür auf."

Immer noch nichts.

Michael blickte sich um. Sollte er Quentin mit seinem Handy anrufen? Vielleicht war er nach dem Abendessen eingenickt?

Da Michaels Finger von der Kälte steif geworden waren, holte er recht ungelenk sein Mobiltelefon hervor - ein Ding, das so ziemlich alles konnte, außer Tee zu kochen.

Die meisten Funktionen nutzte Michael nie, denn er blieb in seinem Herzen noch jener Zeit verbunden, als ein Telefon eben nur ein Telefon war.

Er zog einen Handschuh aus, tippte "Kontakte" an, dann Quentins Namen und schließlich das "Anrufen"-Symbol.

Mit dem kleinen Gerät am Ohr wartete er darauf, dass etwas passierte, und machte sich bereit, seinen Freund zu schelten, weil der ihn hier draußen stehen ließ, wo er sich sonst was abfror ...

Doch es klingelte und klingelte - bis nach dem siebten Mal der Anrufbeantworter ansprang.

Michael sprach keine Nachricht drauf.

Nachdem sein Klopfen, Klingeln

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