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Chiemseejazz von Wilk, Heinz von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.02.2015
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Chiemseejazz

Eine durchgeknallte Motorradgang in Spanien. Und die Rumänenmafia im Chiemgau. Stocker bleibt wirklich nichts erspart. War aber eigentlich schon immer so... Bei deiner Vergangenheit, da hast du keine Zukunft. Das hat mal einer zum Stocker gesagt. Aber, hat der sich gedacht, es ist nicht so wichtig, dass man seine Ziele erreicht. Man muss sie nur haben und sich auf den Weg machen. Eine Reise ins Licht ist es für den Stocker nicht geworden, weil zwischendurch immer wieder einer da war, der ihm ebendieses Licht ausblasen wollte. Andere Länder - andere Gangster... Ein Chiemgau-Krimi mit ungewöhnlichen Kochrezepten!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 13.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955304171
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1559 kBytes
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Chiemseejazz

Steaks, paniert mit Paprikastreifen & Kartoffelwürfeln in Balsamicodressing

Für 4 Personen, da braucht man
4 Steaks, jeweils ca. 1cm dick, jeweils 150-200 Gramm,
4 Knoblauchzehen,
eine halbe Tasse Olivenöl,
Mehl und Semmelbrösel,
Salz, Pfeffer,
3 Eier,
Kartoffeln, Paprika, ein paar Pilze.

Olivenöl, gepressten Knoblauch, Eier, Salz u. Pfeffer in eine Schüssel und gut durchrühren.

Erst die Steaks mit der flachen Hand kurz anklopfen und im Mehl wenden. In die oben genannte Mischung geben, dann im Paniermehl wenden. Anbraten (der Stocker mag's mit einer Minute pro Seite), aus der Pfanne nehmen und warmstellen. Zwei oder drei rote und gelbe Paprika in dünne Streifen schneiden, gerne auch eine Handvoll Pilze dazugeben. Die gekochten Kartoffeln, ungefähr ein Pfund, sollten schon in kleine Würfel geschnitten sein.

Alles in die Steakpfanne, kurz anbraten, salzen, pfeffern, 2 Esslöffel Balsamico und einen Esslöffel Apfelsaft hinein. Auf die Teller geben, die panierten Steaks schräg drüberlegen oder in Streifen schneiden. Dazu grünen Salat, Weißbrot (wenn der Hund was übrig lässt), Oliven, Wein oder Bier. Nachher; da gab's verschiedene Käse, Brot und Hjerbas. Das ist so ein spanischer Kräuterschnaps.

Das Essen hat ihnen geschmeckt, den alten Engländern. Weil jeder, der mal in England war, der weiß, dass Köche da nicht ausgebildet, sondern dahin strafversetzt werden. Sogar Johns Frau (Trish, jetzt fällts mir wieder ein), also die Ex-Miss Brighton oder so, sogar die hat ihren Teller leergefegt. Und permanent ihre Möpse rausgestreckt, wie sich das für eine Ex-Miss eben so gehört. Die Rosi vom Stocker war sauer. Hat auch dauernd ihren Busen rumgeschwenkt, und der Stocker hätt beim besten Willen nicht gewusst, wem von den beiden stutenbissigen Zicken er den ersten Preis hätte geben sollen.

Dann haben alle am Kamin noch eine geraucht, und da fragt der John, warum der Hirni denn ein Schizophrener ist. "Weil", sagt der Stocker "weil in dem Hund verschiedene Persönlichkeiten wohnen, so drei oder vier. Und du weißt nie so genau, wer von denen grad Zuhause ist". Der John guckt verständnislos durch den Rauch.

"Also, wenn der Hirni ein Mensch wär", sagt der Stocker "dann bräucht der mindestens zwei Lohnsteuerkarten, besser drei, verstehst?" Hat er nicht verstanden, weil die in England keine Lohnsteuerkarten haben.

"Aber mein Churchill", meint der John, "der ist sehr technikinteressiert. Er hatte sogar mal einige Zeit was mit einem japanischen Staubsauger." Schüttelt traurig seinen englischen Kopf. "Der ist aber dann kaputtgegangen. Und das hat der Churchill nie so recht verwunden."

Dann schaut der John um die Ecke vom Küchentresen, wo der Churchill immer noch den Abfalleimer rammelt. Mit nach oben verdrehten Augen. Und keucht.

"Bei dir gefällt's ihm aber", sagt der John.

Zwei Tage später, muss so um sechs in der Früh gewesen sein, da macht der Stocker die Augen auf... und sieht den John ans Schlafzimmerfenster klopfen.

Der hält eine große Sporttasche hoch und ruft: "Mach auf, du musst das für mich nehmen, schnell, steh auf." Der Stocker, schlaftrunken, sieht zur Rosi rüber. Aber die liegt auf dem Rücken und schnarcht. Wenn die erst mal schläft, könnte man alles mit der machen, denkt er sich. Da fällt ihm ein, dass die Rosi auch schon mal beim Sex eing

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