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Circle C-Ranch #20: Terror in Tucson von Garrett, Bill (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Circle C-Ranch #20: Terror in Tucson

Einige Rancher und Geschäftsleute aus Tucson werden erpresst. Sie sollen Schutzgelder zahlen, sonst wird ihren Familien etwas zustoßen. Die meisten der Betroffenen bezahlen zähneknirschend das Geld. Deshalb erfährt US Marshal Cliff Copper erst davon, nachdem es die ersten Toten gegeben hat. Auch Cliffs Freund und Vorgänger im Amt, Rip O Hagan, gehört zu denjenigen, die aus Angst gezahlt haben. Denn seine Frau Julie wurde entführt. Erst als sie freigelassen wird, geht Cliff gegen die Erpresser rücksichtslos vor. Der Boss dieser Bande scheint aus Tucson zu stammen. Als Cliff den Verbrechern auf die Spur kommt, muss er dabei über seinen eigenen Schatten springen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738911718
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 962 kBytes
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Circle C-Ranch #20: Terror in Tucson

Roman:

Im Westen von Tucson war das Land besonders trocken. Es war so heiß, das Land war so nackt und kahl, und das Gras wuchs so spärlich, dass es fast unmöglich war, eine rentable Rinderzucht auf die Beine zu bringen. Doch Jo Challet liebte sein Stück Land, denn es ernährte seinen Mann und die Frau, die zu ihm gehörte. Wenn auch nur recht und schlecht.

Die beiden großen Ranches im Süden und Osten, die Circle C und die Wagenradranch, waren da mit ihren Wasserstellen und dem guten Gras viel besser dran. Doch Challet hatte diesen Ranches nie Konkurrenz machen wollen. Er besaß ein Heim, ein Anwesen, das es ihm ermöglichte, in Frieden und als freier Mann zu leben.

Doch das alles war nun bedroht, und zwar durch den Mann, der vor ihm im Lehnsessel saß, gemein grinste und den Colt abwechselnd auf Challet und auf dessen Frau richtete. Challet hatte diesen Mann noch nie gesehen, kannte weder seinen Namen noch etwas über dessen Herkunft, und konnte sich auch nicht vorstellen, wer diesen Burschen geschickt hatte.

" Wenn ich Ihre Forderung erfülle", sagte Challet langsam, "kann ich hier einpacken. Dann bin ich erledigt. Sehen Sie sich doch da draußen uml Und wenn ich gehen muss, haben Sie auch nichts."

Challet fielen diese Wollte verdammt schwer. Doch angesichts des Fünfundvierzigers, den der Fremde in der Faust hielt, blieb ihm einfach nichts anderes übrig. Hinzu kam noch, dass eine geladene Waffe für Challet nicht greifbar war. Challet war ein recht friedfertiger Mann. Doch in dieser Situation hätte er den anderen bedenkenlos über den Haufen geschossen, wenn er nur eine Waffe gehabt hätte.

Der Fremde rieb sich die Nase. "Hundert Dollar im Monat, Challet! Das ist doch 'rauszuwirtschaften. Erzählen Sie mir nichts. Sie müssen nicht glauben, dass ich ein blinder Sumpfbiber bin, der vom Tuten und vom Blasen keine Ahnung hat. Ich bin erstaunt, dass es Ihnen nicht hundert Dollar im Monat wert sein soll, hier in Ruhe und Frieden weiterzuleben. Challet, wir beschützen Sie! Wir liefern Ihnen doch etwas für das Geld. Sie sind wirklich der erste unvernünftige Mann, auf den wir hier stoßen."

Die Challets sahen sich an. "Wollen Sie mir weismachen, dass die Rancher in dieser Gegend Ihren Schutz erkaufen?"

" Das mache ich Ihnen nicht weis, Challet!", sagte der Fremde. "Das ist eine Tatsache."

Challet blies die Backen auf. "Auch die Coppers von der Circle C und Morrison von der Wagenradranch?"

Der Fremde nickte. "Natürlich! Die haben wir zuerst unter Vertrag genommen."

Für Challet war klar, dass dieser Hundesohn log. Darauf hätte er nicht nur einen Storch ungerupft hinuntergeschlungen.

" Ich kenne Buster Tom", sagte Challet. "Deshalb kann ich nur lachen."

" Wer ist denn das?", fragte der Fremde.

" Sie sind gar nicht aus dieser Gegend, wie?", fragte Challet und warf einen verstohlenen Blick zum Türpfosten.

Aber nicht einmal die verdammte Axt hing an Ort und Stelle. Weiß Gott, er hätte dieser Hyäne damit glatt den Schädel gespalten.

" Mr. Copper, der Boss von der Circle C Ranch, ist Buster Tom", antwortete seine Frau. "Das weiß doch jeder hier. Und der Marshai in Tucson, Cliff Copper, das ist sein ältester Sohn."

" Zu dem laufen Sie bloß nicht hin, Challet!", rief der Fremde. "Ich garantiere Ihnen, dass Sie wohl nach Tucson hineinkommen, aber nicht wieder heraus. Jedenfalls nicht lebend. Sie würden - na, sagen wir mal - drei Schritte vor dem Office spätestens lang aufs Gesicht fallen. Und das tun Sie doch Ihrer Frau nicht an, nicht wahr? Wir könnten es aber auch anders machen, Challet. Wir könnten uns an Ihre Frau halten. Sie sieht doch noch verdammt gut aus, nicht wahr. Das könnte

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