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Circle C-Ranch #21: Trail ins Land der Geier von Garrett, Bill (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Circle C-Ranch #21: Trail ins Land der Geier

Buster Tom Copper, sein Sohn Jimmy und Matt Jackson werden von einer Horde Banditen überfallen und vom Land der Circle C-Ranch verschleppt. Sie sind aber nicht die einzigen Gefangenen, die die Banditen gemacht haben. In einem versteckten Camp befinden sich weitere Männer und Frauen, die alle nach Mexiko gebracht werden sollen. Dort wollen die Banditen sie als Sklaven verkaufen und einen ordentlichen Gewinn einstreichen. Es ist eine aussichtslose Situation, aber Buster Tom gibt so schnell nicht auf. Mit Hilfe eines Bandenmitglieds gelingt ihm, Jimmy, Matt Jackson und weiteren Gefangenen die Flucht. Der Weg zurück nach Arizona durch die glühend heiße Wüste beginnt - und es ist sicher, dass einige diesen Marsch nicht überstehen werden. Trotzdem ist und bleibt es die einzige Chance. Denn der Banditenboss Don Pedro und seine Kumpane haben bereits die Verfolgung aufgenommen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738912692
    Verlag: Uksak E-Books
    Serie: Circle C-Ranch 21
    Größe: 976 kBytes
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Circle C-Ranch #21: Trail ins Land der Geier

Roman:

Alles war zwecklos geworden. Sie saßen in der Falle und begannen sich damit abzufinden, dass das Ende so und nicht anders aussah.

Buster Tom, der Boss der Circle C Ranch, setzte das Gewehr ab und wischte sich den Schweiß aus Gesicht und Nacken, während die Geschosse ihrer Feinde über ihn hinwegfauchten und hinter ihm in den Fels klatschten. Matt Jackson, der Ranchvormann, war getroffen worden, und nun schoss auch Jimmy nicht mehr, der jüngste Sohn des Ranchers. Mochte der Teufel wissen, wo der Junge steckte. Buster Tom konnte ihn in dem unübersichtlichen Felswirrwarr nicht mehr sehen. Vielleicht lag es auch daran, dass er in dem wütenden Gewehrfeuer den Kopf nicht höher heben konnte. Er sah aber auch die Rinder nicht mehr, die sich in diese verdammte Gegend verlaufen hatten und die sie zurücktreiben wollten.

Das Gewehrfeuer brach plötzlich ab. Buster Tom schob die letzten sechs Patronen in die Waffe und richtete sich vorsichtig auf die Ellenbogen, um besser sehen zu können. Zunächst erkannte er nur Pulverschwaden, die der heiße Wüstenwind durch das Klippenfeld trieb. Dann entdeckte er im Schatten einer Felsschroffe einen Mann, der einen großen merikanischen Sombrero trug.

Einen Augenblick später sah er einen zweiten und kurz darauf einen dritten.

Doch sie waren nicht nur von Mexikanern umstellt. Unter diesen Halunken, denen es um die Rinder zu gehen schien, wie Buster Tom glaubte, befanden sich auch Amerikaner. Das hatte Buster Tom zuvor gesehen. Er erkannte bald darauf auch einen Mann, der nach Art texanischer Rinderleute gekleidet war, und sich gerade vorsichtig aus einer Deckung bewegte.

" He, ihr da!", rief er kurz darauf herüber. "Gebt jetzt auf, oder wir schießen euch gleich zusammen! Ihr habt fünf Sekunden, um über das eigene Schicksal nachzudenken."

Buster Toms Gewehr flog hoch an die Schulter. Er sah den Kopf des Mannes genau vor Kimme und Korn. Doch ein Geräusch, das von der Seite kam, hinderte den Rancher am Schuss.

Buster Tom fuhr erschrocken herum. Da begann es rings um ihre Stellung zu krachen und zu knallen.

Es war Jimmy! Wie von einer Sehne geschnellt kam er auf Buster Tom zugeflogen, überschlug sich in der Luft, wie es dem Rancher vorkam, und krachte neben ihm zu Boden.

Alle Schüsse hatten Jimmy gegolten. Als er den Kopf hob und seinen Vater angrinste, brach das Schießen so jäh ab, wie es eben aufgeflammt war.

Buster Tom war nicht einmal zum Schuss gekommen.

" Mein Gott, Junge! Bist du verletzt?", keuchte er schwer - wie nach einer durchstandenen Anstrengung.

" Viel schlimmer!", gab Jimmy krächzend Antwort und warf das Gewehr aus der Hand. "Ich habe nicht einen Schuss mehr. Und Matt liegt da vorn und hat was abbekommen."

" Ergebt euch, oder sprecht euer letztes Gebet!", tönte es vor ihnen aus den Klippen auf spanisch.

Buster Tom sah auch diesen Mann und riss das Gewehr hoch. Doch Jimmy schlug ihm die Hand auf den Lauf.

" Vater! Wir werden uns doch wegen zwanzig Rindern, die sich ohnehin verlaufen hatten, nicht abschlachten lassen. Matt ist verletzt! Er braucht schnelle Hilfe."

Buster Tom sah seinem Sohn in die Augen. "Noch nie hat ein Viehzüchter ein Rind kampflos preisgegeben und schon gar nicht freiwillig. Die Halunken kennen unsere Sorte. Die wissen, dass wir sie bis in die Hölle hinein verfolgen, sobald wir nur unsere Freiheit wiederhaben. Wir haben die Wahl, jetzt im Kampf zu sterben oder uns hinterher abmurksen zu lassen. Aber für das, was hinterher kommt, sind wir nicht gemacht."

Er schlug Jimmys Hand vom Lauf und wollte aufspringen, um den Hundesöhnen zuzurufen, dass sie endlich kommen sollten. Doch dies

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