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Circle C-Ranch #23: Geier über der Circle C-Ranch von Garrett, Bill (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Circle C-Ranch #23: Geier über der Circle C-Ranch

Big Miller und seine Kumpane sind auf der Flucht. Sie wollen so schnell wie möglich Mexiko erreichen, denn sie werden von einem Aufgebot aus Prescott verfolgt. Der Marshal und seine Deputies sind ihnen hart auf den Fersen, und die Distanz wird immer geringer. Miller und seine Leute haben nur eine Chance - sie brauchen dringend neue Pferde, wenn sie Mexiko sicher erreichen wollen. Und die gibt es auf der Circle C-Ranch! Buster Tom Copper wird von Millers Banditen überrumpelt und erpresst. Wenn er den Banditen keine Pferde gibt, wird seine Frau sterben. Die Situation spitzt sich zu, als der Marshal aus Prescott und das Aufgebot die Circle C-Ranch erreichen. Nun hängt Betty Coppers Leben an einem seidenen Faden ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738914627
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 564 kBytes
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Circle C-Ranch #23: Geier über der Circle C-Ranch

Roman:

Weit und trostlos lag das unter der glühenden Sonne erstarrte Land vor den Männern, die restlos erledigt, müde und zerzaust auf dem windigen Höhenrücken die Pferde angehalten hatten. Sie suchten einen Weg nach Mexiko, hielten aber zunächst nur nach einem Fetzen Schatten Ausschau, in dem sie sich ausruhen und erholen konnten.

"Ihr werdet sehen, dieses verfluchte Land ist die Hölle und bringt uns um!", ließ sich Tim Boulder vernehmen. Er war der jüngste von den fünf Männern und hatte unter der Hitze und dem erbarmungslosen Ritt am meisten zu leiden. Die Sonne hatte sein Gesicht verbrannt. Auf der Nase und den Wangen hing die Haut in Fetzen.

Nat Allison, der äußerlich von ihnen am wenigsten nach einem Straßenräuber und Strauchritter aussah, drehte sich nach dem Jungen um. "Nun kneif mal deinen Hintern zusammen, Kid!", sagte er. "Noch haben sie uns nicht, und sie werden uns auch nicht kriegen." Er lächelte dabei und sah dann Miller an, der ihr Anführer war und seit Stunden kein Wort verloren hatte. "Die Richtung stimmt, Miller. Verlass dich darauf."

Big Miller, wie er in ganz Arizona und drüben in Texas genannt wurde, verzog den Mund zu einem hämischen Grinsen.

"Darauf verlasse ich mich auch, Nat! Denn wenn wir auch nur einen Hauch vom Weg abgekommen sein sollten, reiten wir an der Wasserstelle vorbei. Du weißt selbst am besten, was das für uns bedeutet."

"Dann können wir uns selbst aufhängen", meinte der Mann neben ihm. Er sagte es zu Nat Allison, von dessen Fähigkeiten es abhing, ob sie Mexiko erreichen oder am Galgen enden würden.

Big Miller dehnte die Wangen zu einem teuflischen Lächeln. "Wenn wir uns selbst aufhängen müssen, wird Nat den Anfang machen. Das schwöre ich dir, Nat!"

Er hatte den letzten Satz förmlich hinausgeschleudert, brachte sein Pferd in Gang und ritt in die staubige Schüssel hinab, in der es außer enigen Kakteen nur Sand gab - über Meilen hinweg.

Die Männer folgten ihm dicht geschlossen und sahen sich fortgesetzt nach einem schattigen Fleck um, den es jedoch nirgends gab. Erst am späten Nachmittag, als sie das Becken verließen, nahm sie ein Klippenfeld auf, dessen wuchtige Quader und Felstürme wie riesige Grabsteine aus dem Sand ragten.

Big Miller lenkte seinen Braunen sofort hinter den ersten Felsblock und glitt dort im Schatten aus dem Sattel. Sie besaßen nichts, mit dem sie die Pferde hätten versorgen können. Weder Wasser noch Futter. Deshalb ließen sie die Pferde einfach stehen und wankten, hüftsteif und sattelwund, einer nach dem anderen, zur Felswand und ließen sich dort nieder.

Bell Rin, der ein großer und schwerer Mann war, ließ sich stöhnend an Big Millers Seite auf den Hosenboden nieder.

"Wir haben eine Fährte wie eine Herde Wildschweine hinterlassen", sagte er grollend. "Wenn wir auch nur ein Stück zurückreiten müssen, weil Nat nicht aufgepasst hat, sind wir geliefert. Ich kenne den Marshal von Prescott. Das ist ein Hundesohn, der sich hier in dieser Gegend auskennt wie kein zweiter. Und dieser Bastard wird sich nicht scheuen, uns dort aufzuknüpfen, wo er uns erwischt. Das ist seine Art, sich zu rächen."

"Hier gibt es weit und breit keine Bäume", ließ sich Lew Laslow vernehmen. Er war fast fünfzig Jahre alt, genau wie Bell Rin und Big Miller.

"Der Marshal von Prescott hängt dich auch an einer Felswand auf", brummte Bell. "Jedenfalls hat er so etwas schon fertiggebracht."

"Wir müssten andere Pferde haben, andere Kleidung", sagte Lew.

Big Miller drehte langsam den Kopf und sah den dreißigjährigen Nat Allison an. Doch Nat tat, als bemerkte er den Blick nicht und schwieg sich aus.

"Nat!", rief Tim, der Junge, von der anderen Seite herüber. "Wir sind doch noch auf dem richtigen Weg?"

Nat nickte nur.

"Wir müssten andere Pferde haben und andere Kleidung", sagte Lew wieder.

"Halt den Rand, Lew!", brummte Big Miller. "Nat kennt den Weg, und die Ri

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