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Circle C-RANCH #29: Hilferuf aus Mexiko von Garrett, Bill (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Circle C-RANCH #29: Hilferuf aus Mexiko

Zwei Cowboys von der Circle C-Ranch wurden aus dem Hinterhalt erschossen. Als Buster Tom Copper und seine Männer die Toten finden, entdecken sie Spuren, die in Richtung Grenze führen. Und die Art und Weise, wie die Cowboys ums Leben gekommen sind, sagt Buster Tom genug. Wer mit einem Gatling-Maschinengewehr wahllos auf Menschen schießt, der hat jede Menge Dreck am Stecken. Cliff Copper, der älteste Sohn des Ranchers, ist der US Marshal von Tucson, und er setzt sich sofort auf die Fährte der Mörder. Er ahnt jedoch nicht, dass in Tucson noch weitere Männer nur darauf warten, dass er die Stadt verlässt. Dann beginnt ihr Teil eines finsteren Planes, der nicht nur Cliff Copper in große Schwierigkeiten bringen wird, sondern auch die Mexikanerin Conchita Aragusta. Sie ist Cliffs Verlobte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738921892
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 374 kBytes
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Circle C-RANCH #29: Hilferuf aus Mexiko

Roman:

Der Himmel schien ein einziger greller Fetzen Sonnenlicht zu sein, in den kein Mensch hineinschauen konnte. Dabei hatte der Wind, der aus der Wüste kam, den ganzen Tag über noch zugenommen. Er trieb wahre Wolken von Sand und Staub vor sich her. Doch er brachte nicht die geringste Kühlung. Er war eher noch heißer geworden.

In dieser Gluthölle aus Hitze, Trockenheit und Staub sahen die Männer der Circle C Ranch eine kompaniestarke Patrouille der Grenzkavallerie hineinziehen und verschwinden.

Hep Waller, der kleine untersetzte Cowboy, den man nur anzusehen brauchte, um zu erkennen, was in ihm steckte, raufte sich das Haar und spuckte in den Sand. "Also, wenn ihr mich fragt, so heißt das Krieg! - Krieg gegen Mexiko! Das sieht doch ein Blinder."'

Buster Tom, der Boss der Circle C Ranch, der eigentlich Tom Copper hieß, verzog das Gesicht.

"Hep, du bist ein ziemlicher Spinner!", brummte er. "Krieg gegen Mexiko! Die ziehen zu einer Übung aus."

"Es wird Krieg geben!", sagte Hep laut und störrisch.

"Warum eigentlich nicht, Boss?", meinte Pedro, der Mexikaner, "östlich von Tucson sind die Blaujacken gestern schon südwärts gezogen. Stimmt's, Jimmy? Wir haben sie gesehen."

Jimmy, der jüngste Sohn des Ranchers, nickte. "Stimmt, Boss! Eine Abteilung soll gestern abend in Tucson Quartier bezogen haben."

"Ach, das ist doch idiotisch!", polterte Buster Tom mit Stentorstimme. "Krieg mit Mexiko! - Aber von mir aus soll sich die Schädel gegenseitig einschlagen, wer mag. Nur nicht auf meinem Land. Da ist Frieden, und den werde ich auch zu verteidigen wissen. Mit Krallen und Zähnen. Nun geht an die Arbeit!"

Die Cowboys wandten sich sofort ab und liefen zum Sattelplatz. Nur Jimmy, der jüngste Copper, und Hep Waller blieben neben Buster Tom unter dem Vordach stehen.

In Buster Toms lederhäutigem Antlitz zuckte es sofort. "Na, was ist denn mit euch? Braucht ihr beiden vielleicht einen Tritt, um endlich in Gang zu kommen?"

Er blickte von einem zum anderen und ging ins Haus. Die Tür flog hinter ihm ins Schloss, dass es wie ein Gewehrschuss knallte.

"Der Boss entwickelt sich vielleicht zum Sklaventreiber!", schimpfte Hep verdrossen und warf Jimmy einen wütenden Blick zu. "Bei dem kommt es mit dem Alter. Doch jetzt ist er erst fünfzig. Lass ihn mal siebzig werden, da scheucht er uns wie Hühner! Vergesslich wird er auch. Warum machst du denn dein Maul nicht auf und erinnerst ihn, dass er uns eine Extraarbeit aufbrummen wollte?"

Jimmy nahm den Hut ab und fächelte sich Kühlung zu. "Zu wem soll ich denn noch etwas sagen? Er ist ja schon weg! Bei dieser Affenhitze macht es mir nichts aus, hier zu warten, bis er wieder auftaucht."

"Du scheinst seinen Tritt nicht zu kennen!"

"Ach was!", schnaufte Jimmy.

"Als ob die verdammte Arbeit nicht mal einen einzigen verdammten Tag liegenbleiben könnte!", knurrte Hep gereizt. "Ich habe einmal als ganz kleiner Junge ein Buch gelesen. Ich erinnere mich noch an den ersten Satz. Er stand ganz allein auf einer Zeile: Die Hitze brüllte! Wie konnte ich den Mann, der das geschrieben hat, nur für einen Idioten halten?"

"Das kann ich schon verstehen", erwiderte Jimmy. "Und wie ging es weiter?"

"Was?", fragte Hep und sah ihn verständnislos an.

Jimmy setzte den Hut auf. "Nun, in diesem Buch!"

"Das habe ich in die Ecke gefeuert, weil ich mir gedacht habe, dass nach solchem Mist nichts Gescheites mehr kommen kann. Aber dieser Mann muss ein Schlaukopf gewesen sein."

"Die Hitze ist um uns, ich höre nicht einen Ton", grinste Jimmy.

"So?", meinte Hep gedehnt. "Aber ich höre etwas. Hufschlag!"

Sie blickten beide nach Westen. Auch die Männer, die drüben vor dem Stall die Pferde gesattelt hatten und gerade wegreiten wollten, hielten ein und schauten am Gerüst des Windrades vorbei auf die Hügelkette im Westen. Dann tauchte da oben schon ein Reiter auf. Er flo

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