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Circle C-Ranch #31: Die Gezeichneten kommen! von Garrett, Bill (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Circle C-Ranch #31: Die Gezeichneten kommen!

Auf den umliegenden Ranches in der Gegend von Tucson häufen sich die Viehdiebstähle. Es heißt, dass die Marek-Sippe dafür verantwortlich sein soll. Die meisten Familienmitglieder sind erst seit kurzem hier, und viele von ihnen wirken sehr herunergekommen und verarmt. Deswegen hält man sie natürlich zuerst für die Schuldigen. Aber Buster Tom Copper von der Circle C-Ranch hält nichts von Vorurteilen., sondern möchte die Wahrheit herausfinden. Schon wenig später erkennt er, dass jemand ganz anderes seine Finger im Spiel hat - jemand, den er sehr gut kennt und mit dem er schon des öfteren Ärger hatte: Morrison, der Boss der Wagenrad-Ranch. Aber ihm das Handwerk zu legen, ist alles andere als einfach ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738924060
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 523 kBytes
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Circle C-Ranch #31: Die Gezeichneten kommen!

Roman:

Hep Waller, Cowboy der Circle C Ranch, wusste nicht, was kneifen ist. Er hatte es nicht gelernt. Als sich im Central Saloon von Tucson statt des einen Fremden gleich alle drei erhoben, war ihm das auch recht. Er war über die Beleidigung des jungen Burschen so in Fahrt geraten, dass er es glatt mit einem Dutzend dieser Sorte aufgenommen hätte.

Bevor die übrigen Gäste in Rip O'Hagans Saloon überhaupt begriffen, worum es ging, war eine wilde und wütende Schlägerei im Gange, flogen im Central Saloon von Tucson die Fetzen.

Hep verlor nicht ein einziges Wort mehr, zog sich den Hut in die Stirn und ließ sich aus dem Stand heraus fallen. Er bewegte sich mit einer Schnelligkeit, die ihm keiner der drei jungen Burschen zugetraut hatte. Er explodierte förmlich vor Wut. Bevor die Fremden begriffen, was über sie hereinbrach, lag der erste von ihnen schon auf dem Gesicht. Hep traf ihn so hart auf den Mund, dass er bis zur Tür flog, sich dort überschlug und liegenblieb. Kaum lag er dort, griff Hep schon über den Tisch, um den zweiten Fremden herüberzuziehen.

Doch dieser Mann war schwerer, als Hep vermutet hatte. Als sich Heps Fäuste in seine Jacke krallten, warf er sich zurück und zog Hep über den Tisch. Der andere drehte sich flink und hämmerte Hep beide Fäuste in den Nacken. Dann krachten sie alle drei zu Boden, rissen den Tisch und die Stühle mit und wälzten sich prügelnd und schnaufend über die Dielen in Richtung des Tresens.

Rip O'Hagan, der ehemalige US Marshal von Tucson, hatte gerade ein Tablett Gläser zu einem der Tische gebracht.

"Verdammt, seid ihr verrückt geworden!", brüllte er.

"Hol den Marshal, Rip!" rief jemand.

"Ach was, Rip!," rief ein anderer. "Halte nur die Tür auf, damit Hep Waller diese fremden Bastarde hinausprügeln kann."

Rip O'Hagan hinkte keuchend durch den Saloon. "Aufhören!", brüllte er. "Hört auf! Wollt ihr wohl aufhören, ihr hergelaufenen ..."

Was er sagte, ging im Getöse unter. Hep war am Tresen auf die Beine gekommen und hatte einen der Fremden mit einem schweren Leberhaken zu Boden geschickt. Der andere aber hatte sich bereits von ihm gelöst und warf einen Stuhl nach ihm.

Hep duckte sich blitzschnell. Der Stuhl sauste über ihn hinweg und krachte hinter dem Tresen in das Regal, wo der Spiegel und eine Reihe von Flaschen in Trümmer gingen. Es krachte und splitterte, Flaschen zerplatzten mit sattem Klirren auf dem Boden. Es war eine Lampe aus Schmiedeeisen mit schweren Ketten. Hep griff hinter sich in diesen Wirrwarr von Glas und Ketten hinein, holte aus und schlug die Lampe einem der Fremden auf den Kopf, dass er die Augen verdrehte und auf der Stelle zusammenbrach. Für den Bruchteil einer Sekunde sah es so aus, als wäre es das gewesen. Doch da kam der erste Fremde schon wieder hoch.

Hep stieß einen wütenden Schrei aus und rannte auf ihn zu. Dabei warf er Tische und Stühle zur Seite. Dann drosch er den Mann förmlich zur Tür hinaus.

Als die Schwingtüren zurückflappten, bekam sie Hep direkt ins Gesicht. Er kippte hintenüber und krachte auf den Rücken, wollte sofort wieder aufstehen, streckte sich aber und schloss die Augen.

Augenblicke lang herrschte tiefe Ruhe in Rip O'Hagans Saloon, bis die Tür ging und Cliff Copper, der Marshal, von draußen hereinkam.

Cliff Copper blieb unter der Tür stehen, blickte auf den Cowboy seines Vaters hinab und sah sich dann um.

"Was ist denn hier los, Rip? Das ist ja am frühen Morgen ein Radau wie am Abend des Unabhängigkeitstages!"

"Ja, ich weiß auch nicht", sagte Rip O'Hagan und blickte zum Tresen hinüber, hinter dem alles in Trümmer gegangen war. "Hep Waller hat sich mit den Fremden unterhalten, und dann sind sie sich in die Haare geraten."

"Diese drei Kanonensöhne haben Hep einen Gnom genannt und ihn als mistigen Kuhtreiber bezeichnet", rief jemand. "Dann sind sie über ihn hergefallen."

Die Gäste sprachen nun von allen Seiten

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