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Circle C-Ranch 13: Gewehre für Durango von Garrett, Bill (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2016
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Circle C-Ranch 13: Gewehre für Durango

Als Jimmy Copper der schönen Dolores Hunter zum ersten Mal begegnet, ist er gleich Feuer und Flamme. Dolores bittet Jimmy, sie und ihren Partner Nat Castello nach Mexiko zu begleiten. Jimmy ist sofort damit einverstanden, denn er kennt den Weg zur Hazienda Durango. Jimmy glaubt, dass er das Richtige tut. Schließlich geht es ja um eine Wagenladung Decken, Kleidung und sonstige Waren, die dort dringend benötigt werden. Jimmy ahnt nicht, dass er nur Mittel zum Zweck ist. Denn auf dem Wagen befindet sich eine ganz andere Ladung - nämlich Gewehre! Und die sind für General Durango und seine aufständischen Rebellen bestimmt. Als Jimmy schließlich die Wahrheit erkennt, ist es schon fast zu spät für ihn. Denn er steht bereits mit einem Bein im Grab...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 10.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738906202
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 645 kBytes
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Circle C-Ranch 13: Gewehre für Durango

Roman

Jimmy Copper betrat Mrs. Radstones Hotel und blieb in der Halle stehen, um sich erst einmal an das Halbdunkel des Raumes zu gewöhnen. Er war ein großer, starker Bursche von einundzwanzig Jahren mit blonden Haaren und hellen Augen, in denen sich die ganze Wildheit spiegelte, die in ihm steckte. Er glich seinem Vater, dem Boss der Circle C-Ranch, buchstäblich aufs Haar, nur dass er nicht ganz so breit und so mächtig in den Schultern war wie der alte Buster Tom. Noch nicht.

"Welcher Wind weht dich denn schon am frühen Morgen in die Stadt?", fragte Mrs. Radstone von der Rezeption her. "Wenn dich nur mal ein Hurrikan so richtig aus Tucson hinauswehen würde."

Jimmy Copper blinzelte, erkannte Julie Radstone hinter der Rezeption, grinste geradezu unverschämt und setzte sich in Bewegung.

"Es ist so verdammt heiß heute, dass es einen bei der Arbeit hinten und vorn sticht, und da habe ich mir gedacht, trinkst du zur Abwechslung mal einen bei Julie Radstone. War das nicht ein prächtiger Gedanke?"

Er schob sich den Hut aufs rechte Ohr und stützte sich auf das Pult.

Julie Radstone hatte sich an diesem Morgen bereits sorgfältig zurechtgemacht und wirkte glatt zehn Jahre jünger, als sie in Wirklichkeit war. Die etwas zur Fülle neigende Frau sah frisch aus und beinahe jugendlich. Doch ihre Augen sprühten Feuer, da sie an den Ärger dachte, den ihr Jimmy Copper in diesem Haus schon bereitet hatte.

Sie schüttelte den Kopf. "Das hier ist kein Laden, in dem etwas über die Straße ausgeschenkt wird. Hier gibt es nur etwas für Hotelgäste. Der Drink kostet fünfzig Cents. Aber zuerst vier Dollar für ein Zimmer auf den Tisch des Hauses!"

Jimmys Grinsen wurde so breit wie der Mississippi. Während er in die Hemdtasche griff, warf er einen Blick durch die offenstehende Tür in den Speiseraum, aus dem verhaltenes Stimmengewirr und Gläserklirren klang. Karten wurden auf den Tisch geschlagen.

"Da sind vier Dollar, und noch sechs für eine Flasche dazu, Julie", sagte er aufgeräumt. "Du bist verdammt gerissen und hast bestimmt schon bei meinem Eintreten erkannt, dass ich heute morgen etwas auf die Platte schlagen möchte, wie? Sind das vielleicht Hotelgäste da drüben?"

"Natürlich!", erwiderte Julie Radstone spitz und kassierte den Zehndollarschein.

"Jetzt bin ich auch einer", sagte Jimmy Copper und sah seinem Geldschein nach, der ziemlich rasch in Mrs. Radstones Kasse verschwand.

Julie Radstone lief in den Speiseraum und kehrte kurz darauf mit einer Flasche und zwei Gläsern zurück. "Hier, du Gast!", sagte sie und goss ein. Dann stellte sie die Flasche vor Jimmy auf das Pult.

Jimmy griff nach einem Glas und hob es hoch. "Auf dich, Julie, meine stille Liebe!"

"Auf Rip O'Hagan, der dich glatt drei Tage einlocht, wenn ich ihm das sage", erwiderte Julie Radstone trocken und leerte ihr Glas in einem Zug.

Auch Jimmy trank. "Ich sagte stille Liebe ", erklärte er, als er das Glas zurücksetzte. "Also rede nicht darüber."

Julie Radstone goss noch einmal ein. "Zur Sache, Junge! Was willst du?"

Im Speiseraum wurde es plötzlich laut. Zwei Männer waren in Streit geraten. Um was es ging, vermochten Jimmy Copper und Julie Radstone nicht zu verstehen. Julie Radstone wollte zur Tür laufen, um nachzusehen. Aber da war es schon wieder ruhig. Julie Radstone verdrehte die Augen. Jimmy Copper zuckte die Schultern.

"Also, was soll ich wohl wollen, he?", sagte Jimmy Copper. "Mich in deinem schattigen Haus abkühlen. Ist das kein Grund, um hier hereinzuschneien? Drüben in Madsons Laden ist es mir einfach zu voll. Deshalb habe ich mir gedacht, lass Julie Radstone etwas zukommen."

"Ja, zehn Dollar, und die bist du los", erwiderte Julie Radstone. "Aber ich meinte, was du in der Stadt willst? Gibt es bei euch draußen auf der Circle C nichts zu tun?"

Jimmy Copper grinste. "Ich habe mir hier ein Zimmer gemietet. Ist das vielle

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