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Coole Killer: Drei Krimis von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Coole Killer: Drei Krimis

Kriminalromane von Alfred Bekker, Horst Bieber, Peter Schrenk Der Umfang entspricht 880 Taschenbuchseiten. Krimis der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Mal provinziell, mal urban. Und immer anders, als man zuerst denkt. Dieses Buch enthält folgende Krimis: Horst Bieber: Scherenschnitte Alfred Bekker: Tote Bullen Peter Schrenk: Und dann Berlin Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden und Janet Farell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 880
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738907384
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 732 kBytes
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Coole Killer: Drei Krimis

14

Max Herter hatte uns alles, was er herausgefunden hatte, zu einem Datendossier zusammengestellt.

Rudi und ich saßen im Anschluss an die Sitzung in unserem gemeinsamen Dienstzimmer und arbeiteten die Unterlagen durch. Ich sah mir vor allem die Liste der Personen an, die damals bei der Schießerei verdächtigt worden waren, daran beteiligt gewesen zu sein. Der Einzige, in dessen Fall es immerhin zu einer Anklage gekommen war, hieß Reza Tannous. Er war mehrfach wegen Körperverletzung und illegalem Waffenbesitz vorbestraft und war damals Türsteher im 'Abraxas' gewesen. Inzwischen galt er als rechte Hand und Mann fürs Grobe in Benny Farkas' Organisation. Da seine letzte Bewährung wegen einer Schlägerei erst in einem Monat auslief, war seine Adresse bekannt.

"Steht da irgendwo, weshalb es nicht zum Prozess gekommen ist?", fragte Rudi.

"Vermutlich reichten die Beweise einfach nicht aus", erwiderte ich.

Gegen Mittag fuhren wir zu Rademachers ehemaligem Revier und besprachen uns mit seinem direkten Vorgesetzten Herrn Kassavetes, dem Leiter der Drogenabteilung.

"Thorben Rademacher war ein hervorragender Polizist, der gute Erfolge verbuchen konnte", sagte Kassavetes. "Es ist schade, dass seine Karriere diesen Knick bekam und man ihn nach Moabit abschob. Aber da war er ja nicht allein betroffen."

"Es wurde noch ein Beamter namens Sebastian Maybaum verdächtigt, Beweismittel manipuliert und Kleinkriminelle zu Spitzeldiensten erpresst zu haben", sagte ich.

"Ja. Maybaum verrichtet heute in einer anderen Dienststelle seinen Dienst. Ich habe ihn neulich beim Schieß-Training getroffen. Er arbeitet jetzt im Innendienst. Und das, obwohl gegen keinen der beiden auch nur ein Prozess eröffnet worden ist!"

"Es erschien damals wohl einigen Leuten opportun wohl, die beiden aus der Schusslinie zu nehmen."

"Ja, so kann man das auch nennen!", erwiderte er gallig.

"Man hatte bei Ihren Ermittlungen noch einen dritten Beamten im Visier", stelle ich fest. "Sein Name war Tom Subotitsch."

"Tom ist noch hier im Revier. Allerdings können Sie heute nicht mit ihm sprechen."

"Warum nicht?"

"Er ist zu einer Fortbildung nach Frankfurt gefahren. Man bringt da den Angehörigen von Drogenabteilungen im ganzen Land die Anwendung neuer Drogen-Schnelltests bei."

"Dann ist er morgen wieder hier?"

"Er hat zwei Wochen Urlaub genommen. Ich glaube, der Tod von Rademacher hat ihn sehr mitgenommen."

"Die beiden standen sich nahe?"

"Ja, sie waren eng befreundet und arbeiteten im Dienst als Team zusammen: Maybaum, Rademacher und Subotitsch. Und ich hatte selten ein so erfolgreiches Team."

"Sie haben dafür gesorgt, dass Manuel Bentz und die Führungsriege der 'Killer Bandoleros' hinter Gitter kamen!"

Kassavetes machte einen etwas überraschten Eindruck. Sein Lächeln wirkte verkrampft. "Sie scheinen ja bereits gut informiert zu sein."

"Ein Informant namens Ede Gerighauser spielte dabei eine entscheidende Rolle."

"Schon möglich!", murmelte Kassavetes. "Worauf wollen Sie hinaus?"

"Auf gar nichts."

"So?"

"Ich will es nur verstehen."

"Ah, ja..."

"Also?"

Kassavetes behauptete: "Die Sache war sauber. Gerighauser hat sich - im Gegensatz zu ein paar anderen, die sich erst bezahlen und nachher von Erpressung und Manipulation herumschwadronieren - nie an die Justiz gewandt."

"Vielleicht, weil er gesehen hatte, dass die anderen Verfahren nicht einmal vor Gericht kamen."

"Wenn man auf der einen Seite die verworrene Aussage eines Junkies und Drogendealers hat, während auf der anderen Seite die Karriere eines Musterpolizisten auf dem Spiel steht, wird man sich wohl dafür entscheiden, letzterem zu glauben."

"Ja, das könnte Gerighauser auch gedacht haben."

"Fangen Sie jetzt auch an, uns irgendetwas anzuhängen?", fragte Kassavetes etwas ungehalten. Eine tie

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