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Cotton Reloaded - Sammelband 11 3 Folgen in einem Band von Michael Seidl, Leonhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.05.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Cotton Reloaded - Sammelband 11

Eine neue Zeit. Eine neue Mission. Ein neuer Held: Erleben Sie die Geburt einer neuen Legende! COTTON RELOADED ist das Remake der erfolgreichen Kultserie 'Jerry Cotton'. Drei spannende Thriller in einem Band: Das Pin-up-Girl: Bei der Bergung eines Trucks in Maine wurden neunzehn Leichen im Laderaum entdeckt. Die Ermittlungen führen zu dem terroristischen Geheimbund 'Ulfberth', der in New York zum großen Schlag ausholt, während gleichzeitig ein ehemaliges Pin-up-Gril für Aufruhr sorgt ... Ebene Null: In einem Kleintransporter entdecken Cops hochmoderne Waffen aus den Beständen des US-Heimatschutzministeriums, die eigentlich längst vernichtet sein sollten. Bei den Ermittlungen stößt das FBI in ein Wespennest des Department of Homeland Security und begibt sich dabei in tödliche Gefahr ... Der Zeichner: Der Tod von Senator Jason Morris sorgt für Schlagzeilen. Der Fall scheint zunächst eindeutig: Morris starb an einer Überdosis Heroin. Doch dann findet die Polizei eine Zeichnung auf dem Rücken des toten Senators, die das Porträt eines berüchtigten Drogenbosses zeigt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 335
    Erscheinungsdatum: 12.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732514717
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Cotton Reloaded 11
    Größe: 791 kBytes
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Cotton Reloaded - Sammelband 11

23

"Noch sieben Tage bis Memorial Day", sagte Mr High eine knappe Woche später, mit einem Blick auf die Morgenzeitung. Soeben hatte er Detective Joe Brandenburg vom New York Police Department am Apparat. Dessen Stimme klang aufgeregt, was sonst nicht die Art des untersetzten, mit allen Wassern gewaschenen Cops war.

Hatte es Brandenburg sonst immer als störend empfunden, wenn sich seine Fälle mit denen von Mr High überschnitten, so war es diesmal anders. Diesmal schwang unverhohlene Panik in Brandenburgs Stimme mit.

"Etwas stinkt im Staate Dänemark!", grollte er.

"Was meint Larkin dazu?"

"Der kann mich mal. Jedenfalls hat er mir den Fall angehängt. Ich muss wieder mal für ihn die Kastanien aus dem Feuer holen."

"Und was sollen wir dabei?", wollte High wissen. Brandenburgs Vorgesetzter beim NYPD, Captain Larkin, hatte die Hosen gestrichen voll, wenn er seinem Untergebenen einen solch brisanten Fall übertrug.

"Haben Sie dieses verdammte Manifest gelesen, High?"

"Natürlich habe ich es gelesen, was denken Sie denn? Die New York Times liegt direkt vor mir. Der Text ist schwarz umrandet, wie eine Traueranzeige."

"Darauf wird es wohl hinauslaufen: auf eine Art gewaltiger Trauer", knurrte Brandenburg.

Joe Brandenburg war einer der ganz wenigen Cops beim NYPD, die von der Existenz des G-Teams wussten, und davon, dass Cotton und Decker keine normalen FBI-Agenten waren.

"Haben Sie ermittelt, wer die Anzeige aufgegeben hat?", fragte High.

"Internet", knurrte Brandenburg. "Ging an alle Medien. Der direkte Absender kann nicht ermittelt werden, da die Mail aus einem Internet-Café abgeschickt wurde."

"Okay, was gedenken Sie zu tun?"

Brandenburg räusperte sich. "Die Sache mit dem Ulfbehrt-Schwert ist überprüft worden. Scheint eine Bande Verrückter zu sein, an der Spitze dieser entlassene Idiot Cunningham. So weit korrekt, Mr High?"

"Korrekt."

"Gut. Das Nächste ist der Hinweis auf den Memorial Day. Der ist in diesem Jahr bekanntlich am 29. Mai."

"Auch korrekt."

"Am Memorial Day ziehen die Menschen in großen Mengen auf die nationalen Friedhöfe, um ihrer gefallenen Soldaten zu gedenken. Wissen Sie, wie viele nationale Friedhöfe es in den Staaten gibt?"

"Nein, aber Sie werden es mir sicher gleich sagen."

"Einhundertneununddreißig Stück!", kam es grimmig zurück. "Wie sollen wir die alle gegen terroristische Angriffe schützen?"

"Nationalgarde?", schlug High vor.

"Die kriege ich vielleicht", jammerte Brandenburg, dem langsam aufging, in welcher Situation er sich befand. "Aber das sind viel zu wenige Leute."

"SWAT-Teams?", ergänzte Mr High geduldig. Er wollte sich in diesen Kuddelmuddel um Zuständigkeiten und Animositäten unter den einzelnen Polizeibehörden auf keinen Fall hineinziehen lassen. Allerdings war zu befürchten, dass sein Team schon mitten drin steckte.

"Sie meinen doch nicht etwa unsere Spezialeinheiten, die ihre arroganten Ärsche nicht unter einem Atomkrieg in Bewegung setzen? Da nehme ich doch lieber gleich die Veteranenverbände. Die sind leichter zu steuern!", entgegnete Brandenburg genervt und legte auf.

Mr High lehnte sich zurück und sah nachdenklich aus dem Fenster. In der Tat braute sich hier etwas zusammen, was in eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes münden konnte.

Erneut griff er zum Telefon und erreichte Steve Dilaggio, der gerade aus der Dusche geklettert war.

"Sir, was gibt's?"

"Sagt Ihnen der Name Lobo Cunningham etwas?"

"Natürlich."

"Ulfbehrt-Gang?"

"Ja."

"Am Memorial Day will die Ulfbehrt-Gang das ganz große Rad drehen. Wir wissen noch nicht genau, was und wo das sein wird. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Kerle sich auf einen unserer nationalen Friedhöfe konzentrieren werden, um dort Schabernack zu treiben."

"Schabernack?"

"Angeblich ist Lobo Cunningham in New York. Befragen

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