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Düsseldorf Crime: Ganz alleine gegen die Mafia Hardboiled Krimis aus NRWs Hauptstadt (Heftroman Sammelband - 3 Storys in einem Band) von Night, Jack (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
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Düsseldorf Crime: Ganz alleine gegen die Mafia

In Düsseldorfs Unterwelt regiert die russische Mafia mit harter Hand! Um das Verbrechen endlich in den Griff zu bekommen, gründet die Polizei eine streng geheime Spezialeinheit, die mit allen Mitteln den Einfluss der Gangster bekämpfen soll... Hier gibt es drei harte Action-Krimis in einem Sammelband!

Jack Night ist ein erfahrener Sex- and Crime-Autor. Seine Hard-Boiled Geschichten sind voll harter Action, düsterer Charaktere und eiskalter Killer...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 252
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742786876
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 237kBytes
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Düsseldorf Crime: Ganz alleine gegen die Mafia

Die Bruderschaft - Allein gegen die Mafia

Der schwarze Mercedes fuhr in die Tiefgarage, und sein Fahrer lenkte die schwere Limousine in eine der vielen freien Parkbuchten. Der Fahrer, ein schweigsamer Usbeke namens Pjotre, drehte den Schlüssel, und der Motor erstarb. Er griff nach seiner Glock 18 und steckte sie in das Schulterholster, das unter dem dunkelblauen Jackett verborgen war. Auf dem Beifahrersitz nickte Sergey Illianow ihm zu, und die beiden stiegen aus. Sergeys stahlgrauer Anzug spannte über seinen prallen Oberarmen, und über seinen kahlrasierten Schädel verlief eine lange, hellrosane Narbe. Er war 1999 in Dagestan gewesen, hatte den Ausbruch des zweiten Tschetschenienkriegs erlebt, und dort hatte ein Streifschuss eines jungen, islamistischen Rebellen ihm dieses Souvenier verpasst. Er hatte den Jungen erschossen, bevor er gesehen hatte, dass der fast noch ein Kind war, vielleicht gerade mal ein Teenager. Damals, in einer ausgebombten Ruine, neben der Leiche seines Kameraden Dimitri, hatte er sich eines geschworen: Er würde nie wieder eine Marionette sein, die von den Mächtigen losgeschickt wurde, um die Drecksarbeit zu machen. Im Gegenteil, er wollte irgendwann einer der Mächtigen sein, die andere Leute losschickten, wenn es brenzlig wurde. Und jetzt, vierzehn Jahre später, im Alter von gerade einmal 35 Jahren, hatte er es geschafft. Er hatte eine kleine Armee unter sich, immerhin ein Dutzend treuer, skrupelloser Soldaten. Die meisten davon waren mit ihm gemeinsam in Tschetschenien gewesen, wie sein Fahrer und Bodyguard Pjotre. Und jetzt, nach fünf Jahren in Deutschland, schickten sie sich an, die Unterwelt von Düsseldorf zu erobern. In der dunklen Garage flackerte eine kümmerliche Leuchtstoffröhre, die es nicht schaffte, auch nur ein bisschen Licht in die Gänge zu zaubern. Stattdessen erschuf sie ein diffuses Gemisch aus Dunkelheit und Halbdunkel, das eigentlich nur aus Schatten bestand. Außer dem schwarzen SLK war nur noch ein anderes Auto in der Garage, ein Audi TT Cabrio. Daran gelehnt stand ein junger Mann, der eine Sonnenbrille trug. Sergey fragte sich, ob dieser Clown überhaupt etwas sehen konnte. Verdammte Kids, die versuchten, um jeden Preis cool zu sein, egal wie sehr sie sich lächerlich machten. Auch das bunte, golden glitzernde T-Shirt und die enge weiße Jeans ließen Sergey schnauben. Zuhause in Moskau verprügelte man Homosexuelle, und hier machte er Geschäfte mit ihnen. Verrückte Welt. Zum Glück würde die geschäftliche Beziehung mit dieser Tunte nicht allzu lange währen. Gemeinsam gingen sie auf den Jungen zu. "Guten Tag. Sie und ich, wir haben etwas zu besprechen?" Sein Akzent war immer noch schwer und ausgeprägt. Er hatte aber auch nicht vor, das zu ändern. Schnell hatte er die Erfahrung gemacht, dass in seiner Branche ein starker, russischer Akzent etwas war, was seine Gegenüber zu beeindrucken schien. Seltsam. Der glitzernde Kerl streckte ihm die Hand entgegen. An seinen Fingern blitzten goldene und silberne Ringe.

"Ja. Hi, ich bin Kevin. Ich versorge die Diskotheken hier in der Stadt und ein paar in Köln mit Stoff. Ihr könnt gerne einsteigen in mein Geschäft." Die Hände locker vor dem Körper verschränkt, sah Sergey runter auf die Rechte, die ratlos in der Luft hing. "Okay, Kevin. Wir steigen nirgendwo ein, wir haben eigenes Geschäft. Aber wir nehmen ihnen Ware ab. Also, sie haben etwas für uns?"

"Naja, gut, dann nicht. Ja, habe ich. Gutes Zeug, das beste. Wartet eine Sekunde." Er ging um den Wagen herum und öffnete den kleinen Kofferraum des Cabrio. Im nächsten Moment kam er zurück, zwei graue Samsonite-Koffer in der Hand. Er wuchtete sie auf die Motorhaube des Mercedes'. Mit einem Knirschen landeten sie auf dem Lack. Pjotre machte einen Schritt nach vorne, aber Sergey hielt ihn zurück.

" !" flüsterte er, und Kevin sah verwirrt zu ihnen herüber. "Sie zerkratzen unseren Lack!" sagte Sergey

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