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Dachbodengeflüster / Stimme des Blutes Zwei Romane in einem Band von Murphy, Gloria (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2015
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)

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Dachbodengeflüster / Stimme des Blutes

Dachbodengeflüster: Spannend bis zur letzten Seite - raffinierter Nervenkitzel von einer Meisterin des Psychothrillers! Als die jung verheiratete Paige ein Baby erwartet, verlassen sie und ihr Mann Jason das hektische Manhattan und ziehen in ein hübsches Haus nördlich von New York. Paige ist ein halbes Jahr zuvor, zu Beginn ihrer Schwangerschaft, in der Nähe ihrer Wohnung überfallen worden. Nun will das Paar für sich und ihr Baby eine sichere Umgebung finden; durch den Umzug aus der Großstadt in eine beschauliche Nachbarschaft wollen sie allen Gefahren entgehen. Doch irgendetwas stimmt nicht mit dem neuen Haus - es scheint einen heimlichen Mitbewohner zu geben. Schließlich entdecken Paige und Jason auf dem Dachboden ein elfjähriges Mädchen. Noch ahnen sie nicht, dass dieses Kind ihnen zum Verhängnis werden wird... Stimme des Blutes: Spannend bis zur letzten Seite - raffinierter Nervenkitzel von einer Meisterin des Psychothrillers! In einem Vorort von Boston wird der dreijährige Kevin Matthews entführt. Die Eltern sind verzweifelt; von dem Entführer fehlt jede Spur. Als Monate später die Leiche eines Kindes gefunden wird, identifiziert Neil Matthews sie offiziell als die seines vermissten Sohnes. Nur Chris, seine Frau, kann sich mit dem Verlust ihres Kindes nicht abfinden und glaubt fest daran, daß Kevin noch lebt. Und eines Tages scheint die Vergangenheit aufzuerstehen....

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 703
    Erscheinungsdatum: 30.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955307905
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 4057 kBytes
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Dachbodengeflüster / Stimme des Blutes

KAPITEL 1

W äre Paige - im zweiten Monat schwanger - nicht weniger als fünfzig Meter entfernt von ihrer Wohnung in Manhattan überfallen worden, wären sie nie auf die Idee gekommen, den Winter in Briarwood zu verbringen. Das Gebäude, in dem sich ihre Eigentumswohnung befand, war keine drei Straßen östlich vom Central Park gelegen; immer noch eine gute Wohngegend, wie ihre beste Freundin Brooke meinte. Aber für Paige schien es in der ganzen Stadt keinen sicheren Ort mehr zu geben. Und obwohl sie sich nicht zum ersten Mal mit Gewalt und Aggression konfrontiert sah - ihre Tätigkeit als Sonderschullehrerin an fünf Grundschulen im Distrikt erforderte es, daß sie oft in übelbeleumundeten Vierteln unterwegs war -, wurde sie schlagartig von Panik erfaßt, als sie die Stahlklinge aus dem Ärmel des Jungen hervorblitzen sah.

Sie schrie, trat um sich, schlug mit ihrer Handtasche nach ihm und reagierte genau so, wie ein Opfer in ihrer Lage den Ratschlägen der Polizei zufolge nie reagieren sollte. Aber sie überraschte ihn mit ihrem Verhalten immerhin so, daß er davonrannte und sie unverletzt entkam; sie zog sich nur einen oberflächlichen Schnitt an der rechten Schulter und beim Sturz auf den Marmorfußboden des rettenden Hauseingangs ein paar Schürfwunden und Kratzer an den Knien zu.

Doch die richtige Angst kam erst später, als ihr klar wurde, wie nahe daran sie gewesen war, auch dieses Kind zu verlieren; das Ergebnis waren Schlaflosigkeit, Alpträume, viel zu hoher Blutdruck und eine Schreckhaftigkeit, die täglich neue Nahrung erhielt durch die Horrorgeschichten, die sich überall in der Stadt ereigneten. Es war schließlich Dr. Lucas, ihr Frauenarzt, der sie dazu drängte, etwas dagegen zu unternehmen. "Tun Sie, was immer Sie tun müssen, um diese Belastung loszuwerden", erklärte er ihr. "Aber wenn Sie so weitermachen, riskieren Sie nur eine Fehlgeburt."

Inzwischen waren mehrere Monate vergangen; an einem Freitag nachmittag saß sie nun im Wagen und schaute aus dem Fenster, als sie gerade auf die Route 9 einbogen, die Straße, die den Hudson River entlang nordwärts zu ihrem Haus auf dem Land führte. Jason hatte es geschafft, sich noch rechtzeitig aus dem Büro davonzumachen, damit sie wenigstens nicht in den dicksten Verkehr kamen. Paige, die bei ihrer Größe von einem Meter siebzig zum Glück nicht sehr viel zugenommen hatte - was Jason zu verdanken war, der sehr darauf achtete, daß sie keine überflüssigen Kalorien zu sich nahm -, ließ sich in den weichen, ledergepolsterten Schalensitz zurücksinken, erleichtert, daß sie der Stadt wenigstens für eine Weile entronnen war.

"Ich fühle mich, als ob mein Blutdruck gerade um zehn Punkte gefallen wäre."

"Schön... hoffen wir, daß der Arzt das auch bestätigen kann", sagte Jason und setzte sich eine Kappe mit grünem Schirm auf sein widerspenstiges, kupferrotes Haar. "Du hast dich mit dem Arzt, den Dr. Lucas dir genannt hat, noch nicht in Verbindung gesetzt, oder?"

"Das eilt doch nicht so... aber wenn du willst, mache ich es gleich morgen." Manchmal neigte Jason schon sehr dazu, sie herumzudirigieren, aber Paige sah stillschweigend darüber hinweg... denn viel wichtiger war es, daß er einen aufmerksamen, ausgeglichenen, hilfsbereiten und verläßlichen Charakter hatte - alles Qualitäten, auf die Paige während ihrer chaotischen Kindheit verzichten mußte, in der ihre ganze Familie aus einer Mutter bestanden hatte, die sich nur dann um ihre Tochter kümmerte, wenn die Männer in ihrem Leben ihr Zeit dazu ließen. Jason war zuerst strikt gegen den Umzug gewesen, da er befürchtete, Paige könne außerhalb der Großstadt medizinisch nur unzulänglich versorgt werden. Aber Dr. Lucas' Lobeshymnen auf das Gesundheitszentrum in Poughkeepsie, das nur zwanzig Minuten nördlich von Briarwood lag, ließen Jason schwankend werden. Die Tatsache, daß der hochqualifizierte Chefgynäkologe des Zentrums, Milton Barry, ein früherer Klassenkamerad von Jason

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