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Das Bourne Attentat Roman (und Eric Van Lustbader) von Ludlum, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.07.2012
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Das Bourne Attentat

Bourne is back! Als Jason Bourne Informationen über einen drohenden Terroranschlag auf amerikanischem Boden zugespielt werden, begibt er sich sofort auf die gefährliche Jagd nach den Killern. Doch zu spät erkennt er, wer der eigentliche Drahtzieher des Attentats ist. Ein tödlicher Wettlauf beginnt. Robert Ludlum erreichte mit seinen Romanen, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden, weltweit eine Auflage von über 300 Millionen Exemplaren. Robert Ludlum verstarb im März 2001. Die Romane aus seinem Nachlass erscheinen bei Heyne.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 624
    Erscheinungsdatum: 31.07.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641093761
    Verlag: Heyne
    Serie: Jason Bourne 6
    Originaltitel: The Bourne Sanction
    Größe: 2988 kBytes
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Das Bourne Attentat

Kapitel eins

"Wer ist David Webb?"

Moira Trevor stand vor seinem Schreibtisch in der Georgetown University und stellte die Frage so ernst, dass Jason Bourne sich verpflichtet fühlte, sie zu beantworten.

"Seltsam", sagte er, "das hat mich noch nie jemand gefragt. David Webb ist ein Linguist, er hat zwei Kinder, die glücklich bei ihren Großeltern" - Maries Eltern - "leben, auf einer Ranch in Kanada."

Moira runzelte die Stirn. "Vermisst du sie denn nicht?"

"Ich vermisse sie ganz furchtbar", antwortete Bourne, "aber es geht ihnen dort, wo sie sind, einfach viel besser. Was für ein Leben könnte ich ihnen denn schon bieten? Und dazu kommt die ständige Gefahr durch meine Bourne-Identität. Marie wurde entführt und bedroht, um mich zu erpressen. Diesen Fehler mache ich nicht noch einmal."

"Aber du siehst sie doch sicher hin und wieder?"

"So oft ich kann, aber es ist schwierig. Ich darf es nicht zulassen, dass mir jemand zu ihnen folgt."

"Das tut mir wirklich leid für dich", sagte Moira aufrichtig und lächelte. "Ich muss sagen, es ist schon seltsam, dich hier in einer Universität an einem Schreibtisch zu sehen." Sie lachte. "Soll ich dir eine Pfeife und ein Sakko mit Ellbogenpatches kaufen?"

Bourne lächelte. "Ich bin zufrieden hier, Moira."

"Das freut mich für dich. Martins Tod war für uns beide nicht leicht zu verkraften. Mein Mittel gegen den Schmerz ist, dass ich mich in die Arbeit stürze. Deines ist offenbar hier, in einem neuen Leben."

"Eigentlich ein altes Leben, genaugenommen." Bourne sah sich in seinem Büro um. "Marie war am glücklichsten, wenn ich unterrichtet habe, wenn ich jeden Tag rechtzeitig nach Hause kam, um mit ihr und den Kindern zu Abend zu essen."

"Und du?", fragte Moira. "Warst du auch glücklich damit?"

Bournes Gesicht verdunkelte sich. "Ich war glücklich, wenn ich mit Marie zusammen war." Er wandte sich ihr zu. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das zu irgendjemand anderem sagen könnte als zu dir."

"Ein seltenes Kompliment von dir, Jason."

"Sind meine Komplimente wirklich so selten?"

"So wie Martin bist du ein Meister darin, Geheimnisse zu bewahren", antwortete sie. "Aber ich habe meine Zweifel, ob das besonders gesund ist."

"Gesund ist es bestimmt nicht", bestätigte Bourne. "Aber es ist das Leben, das wir uns ausgesucht haben."

"Weil wir gerade davon sprechen", sagte sie und setzte sich ihm gegenüber auf einen Stuhl. "Ich bin ein bisschen früher gekommen, als wir eigentlich zum Essen verabredet waren, weil ich noch über eine Sache mit dir sprechen wollte, die auch mit der Arbeit zu tun hat. Aber wenn ich sehe, wie zufrieden du hier bist, weiß ich nicht, ob ich weitersprechen soll."

Bourne erinnerte sich an den Tag, als er sie zum ersten Mal gesehen hatte - eine schlanke, gut gebaute Gestalt im Nebel, mit ihrem dunklen Haar, das ihr Gesicht umrahmte. Sie stand an der Brüstung der ehemaligen Klosteranlage The Cloisters , von wo man auf den Hudson River hinunterblickte. Sie waren beide gekommen, um sich von ihrem gemeinsamen Freund Martin Lindros zu verabschieden, den Bourne mit aller Kraft zu retten versucht hatte, was ihm aber letztlich nicht gelang.

Heute war Moira mit einem Hosenanzug aus Wolle bekleidet, dazu trug sie eine Seidenbluse, die am Hals offen war. Ihr Gesicht war ausdrucksvoll, mit einer markanten Nase und intelligenten braunen Augen, und ihr Haar fiel in prächtigen Locken auf die Schultern. Sie strahlte eine ungewöhnliche Gelassenheit aus. Sie war eine Frau, die wusste, was sie wollte, und die sich von niemandem - egal ob Mann oder Frau - einschüchtern ließ.

Vielleicht war es das, was Bourne ganz besonders an ihr gefiel. Zumindest in diesem Punkt - wenn auch in keinem anderen - war sie wie Marie. Er wusste nicht, welcher Art ihre Beziehung zu Martin war, abe

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