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Das Geheimnis des Professors SoKo Hamburg 9 - Ein Heike Stein Krimi von Barkawitz, Martin (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Das Geheimnis des Professors

Ein Toter im Tierpark ... löst eine Kette von dramatischen Ereignissen aus, die Kommissarin Heike Stein und ihre Kollegen von der SoKo Hamburg vor ein großes Rätsel stellen. Ein zweiter Mord lässt das Geschehen in einem völlig anderen Licht erscheinen, und als die Kommissarin endlich den Fall zu lösen scheint, gerät sie plötzlich allein und hilflos in die Hände von zu allem entschlossenen Fanatikern. Wird Heike Stein dieses Abenteuer überleben? Der Autor Martin Barkawitz schreibt seit 1997 unter verschiedenen Pseudonymen überwiegend in den Genres Krimi, Thriller, Romantik, Horror, Western und Steam Punk. Er gehört u.a. zum Jerry Cotton Team. Von ihm sind mehrere hundert Heftromane, Taschenbücher und E-Books erschienen. SoKo Hamburg - ein Fall für Heike Stein: - Tote Unschuld - Musical Mord - Fleetenfahrt ins Jenseits - Reeperbahn Blues - Frauenmord im Freihafen - Blankeneser Mordkomplott - Hotel Pacific, Mord inklusive - Mord maritim - Das Geheimnis des Professors - Hamburger Rache - Eppendorf Mord - Satansmaske - Fleetenkiller - Sperrbezirk - Pik As Mord - Leichenkoje - Brechmann - Hafengesindel - Frauentöter - Killer Hotel - Alster Clown - Inkasso Geier - Mörder Mama Ein Fall für Jack Reilly - Das Tangoluder - Der gekreuzigte Russe - Der Hindenburg Passagier - Die Brooklyn Bleinacht - Die Blutstraße - Der Strumpfmörder Vom gleichen Autor: Der Schauermann - ein historischer Hamburg Thriller aus dem Jahre 1892. 'Super geschriebener Roman' (Leser) Blutmühle - Dark Fantasy Roman. 'Sehr spannend und gut zu lesen' (Leser) Höllentunnel - Mystery Thriller

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 110
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739665542
    Verlag: BookRix
    Größe: 426 kBytes
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Das Geheimnis des Professors

3

Dr. Clemens Magnussen räusperte sich und schaute in die Runde. Bei der täglichen Morgenbesprechung der Mordbereitschaft waren seine Mitarbeiter vollzählig versammelt.

Melanie Russ, Heike Stein, Peter Mertens, Bernd Engel, Lutz Perchau und Ben Wilken warteten darauf, was ihr Vorgesetzter zu sagen haben würde. Etwas Gutes konnten sie nicht erwarten. Das ergab sich schon aus der nervösen Art, mit der Dr. Magnussen seine Tabakspfeife vom linken in den rechten Mundwinkel und zurück beförderte.

Eigentlich herrschte in dem Besprechungsraum absolutes Rauchverbot, aber der Kriminaloberrat zündete seine Pfeife ohnehin niemals an. Allein schon deshalb nicht, weil sie keinen Tabak enthielt. Dr. Clemens Magnussen benutzte seine Pfeife als eine Art Erkennungszeichen.

"Krugkoppelbrücke", knurrte er dann auch statt einer Begrüßung. Nun wusste sein Team, was die Stunde geschlagen hatte. Zwei Tage zuvor hatte es an dieser Brücke am Eichenpark ein versuchtes Tötungsdelikt gegeben. Und die Sonderkommission Mord hatte die undankbare Aufgabe, den flüchtigen Täter zu stellen. Die Erfolgsbilanz war bisher gleich Null.

"Was haben Sie mir vorzuweisen, Herrschaften?", fuhr Dr. Magnussen mit drohendem Unterton fort. Heike, die an den Ermittlungen nicht beteiligt war, hörte nur mit halbem Ohr den Berichten ihrer Kollegen zu. Sie war innerlich schon wieder ganz mit dem Tod von Professor Rabe beschäftigt.

"Das ist ungenügend, absolut ungenügend!", regte sich der Kriminaloberrat auf. Plötzlich fiel sein Blick auf Ben und Heike.

"Und was ist mit Ihnen, Frau Stein und Herr Wilken? Konnten Sie diese Geschichte im Zoo bereinigen?"

"Wie man es nimmt, Herr Kriminaloberrat", sagte Heike. Sie gab den Stand der Ermittlungen bekannt. Dr. Magnussen nickte beifällig.

"Natürlich, dieser drogensüchtige Taschendieb war es! Das ist doch ein Fall wie aus dem Kriminalistik-Lehrbuch!"

In welchem Kriminalistik-Lehrbuch steht denn, dass Taschendiebe ihre Opfer vergiften?, dachte Heike ironisch. Immerhin war sie clever genug, diesmal ihren Schnabel zu halten. Sie wollte nicht schon wieder von Dr. Magnussen zur Schnecke gemacht werden. Heike konnte einiges einstecken, aber manchmal wurde es ihr zu viel. Einmal hatte ihr Vorgesetzter sie sogar schon zum Weinen gebracht. Und das wollte bei ihr etwas heißen.

"Sie schließen den Fall ab, übergeben die Akte an die Staatsanwaltschaft und arbeiten bei der Krugkoppelbrücken-Sache mit!", bellte Dr. Magnussen. "Wir benötigen jede Hilfe, die wir kriegen können."

Aus der Sicht des Kriminaloberrats war es äußerst wichtig, den Täter im Krugkoppelbrücken-Fall schnell zu fassen. Immerhin kannte man seinen Namen. Es war ein gewisser Mark Schulte, der aus Eifersucht versucht hatte, eine Mitschülerin zu töten. Diese Mitschülerin war aber gleichzeitig die Tochter eines Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft, eines Parlamentariers also. Und Dr. Magnussen, der einen ungesunden Respekt vor Macht und Einfluss hatte, wollte natürlich vor dem Vater der Verletzten eine möglichst gute Figur machen.

Heike und Ben blieb nichts anderes übrig, als die dienstliche Anweisung brav abzunicken. Es sprach ja momentan wirklich nichts gegen die Täterschaft von Benjamin Vogt, auch wenn sie den Ermittlern noch so absurd erschien.

Nach der mehr als unerfreulichen Morgenbesprechung trieb Dr. Magnussen seine Leute wieder zur Arbeit. Er selbst verschwand vor sich hin grummelnd in seinem Büro, das räumlich abgetrennt vom Großraumbüro der Fahnder war.

Heike ging zu ihrem Schreibtisch und wollte gerade den Computer einschalten, als das Telefon klingelte. Sie griff zum Hörer.

"Sonderkommission Mord, Stein."

"Hier spricht Lehmann aus der Gerichtsmedizin, Frau Stein. Ich wollte Ihnen schon ein Vorab-Ergebnis zukommen lassen."

"Das ist sehr aufmerksam, Herr Dr. Lehmann."

"Für Sie tue ich das doch gerne, Frau Stein

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