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Das Geheimnis von Marshall Manor Roman von Michaels, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Das Geheimnis von Marshall Manor

Die gefährliche Faszination der Macht: Der romantische Thriller »Das Geheimnis von Marshall Manor« von Barbara Michaels jetzt als eBook bei dotbooks. Wie weit würdest du gehen, um zu gewinnen? Middleburg, Virginia: Als die junge Erin sich eine begehrte Position im Team der Senatskandidatin Rosemary Marshall erkämpfen kann, glaubt sie sich am Ziel ihrer Träume - und mit ihrem neuen Kollegen Nick scheint sie sogar mehr zu verbinden als die Leidenschaft für Politik ... Doch als die heiße Phase des Wahlkampfs beginnt, verfängt Erin sich mehr und mehr in einem gefährlichen Netz aus Lügen und Intrigen. Als sich im Team mysteriöse Unfälle häufen, muss Erin sich fragen, wem sie noch trauen kann - und ob Macht jeden Preis wert ist ... »Einen Roman von Barbara Michaels kann ich nicht aus der Hand legen.« Bestseller-Autorin Marion Zimmer Bradley Jetzt als eBook kaufen und genießen: Suspense und Romance erleben mit »Das Geheimnis von Marshall Manor« von Bestseller-Autorin Barbara Michaels. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Hinter der US-amerikanischen Bestsellerautorin Barbara Michaels steht Barbara Louise Gross Mertz (1927-2013), die auch unter dem Pseudonym Elizabeth Peters erfolgreich Kriminalromane schrieb. Die Autorin promovierte an der University of Chicago in Ägyptologie. So haben auch ihre Romane, für die sie zahlreiche Preise gewann, meist einen historischen Hintergrund. Barbara Michaels veröffentlichte bei dotbooks ihre Romantic-Suspense-Romane: »Der Mond über Georgetown« »Das Geheimnis von Marshall Manor« »Die Villa der Schatten« »Das Geheimnis der Juwelenvilla« »Die Frauen von Maidenwood« »Das dunkle Herz der Villa« »Das Haus des Schweigens« »Das Geheimnis von Tregella Castle« »Die Töchter von King's Island« Außerdem erschienen bei dotboooks ihre historischen Liebesromane: »Abbey Manor - Gefangene der Liebe« »Wilde Manor - Im Sturm der Zeit« »Villa Tarconti - Lied der Leidenschaft« »Grayhaven Manor - Das Leuchten der Sehnsucht« Unter Elizabeth Peters erschienen bei dotbooks ihre Romane: »Der siebte Sünder - Der erste Fall für Jacqueline Kirby« »Der letzte Maskenball - Der zweite Fall für Jacqueline Kirby« »Ein preisgekrönter Mord - Der dritte Fall für Jacqueline Kirby« »Ein todsicherer Bestseller - Der vierte Fall für Jacqueline Kirby« »Vicky Bliss und der geheimnisvolle Schrein« »Vicky Bliss und die Straße der fünf Monde« »Vicky Bliss und der blutrote Schatten« »Vicky Bliss und der versunkene Schatz« »Vicky Bliss und die Hand des Pharaos«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 463
    Erscheinungsdatum: 01.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966551762
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1971 kBytes
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Das Geheimnis von Marshall Manor

Kapitel 2

Erin starrte empört auf den Brief. Geschrieben war er auf einen Fetzen braunes Papier, das von einer Einkaufstüte abgerissen worden war, der Kugelschreiber hatte sich tief in die rauhe Oberfläche eingedrückt. »Probleme?«

Sie hob den Kopf, Nick stand neben ihrem Schreibtisch. Er war eigentlich immer zur Stelle. Sie arbeitete nun fast eine Woche hier, und bis jetzt hatte er noch nicht einen einzigen Tag gefehlt. Sie bildete sich nicht ein, daß es an ihr lag.

Die behelfsmäßig hergerichteten Büroräume in Arlington, in denen sich die Wahlkampfzentrale befand, waren Rosemary von einem ihrer Anhänger zur Verfügung gestellt worden, der ohnehin keinen anderen Mieter dafür hatte finden können. Alles wirkte provisorisch, die hastig getünchten Wände, die nur oberflächlich verlegten Leitungen und Kabel, die schäbigen, angemieteten Schreibtische und Drehstühle. An allen Wänden hingen Portraits von Rosemary Marshall, umrahmt von rot-weiß-blauen Girlanden schaute sie in den Raum. Die Akustik war fürchterlich: Telefone schrillten, Computer brummten, Schreibmaschinen klapperten, alles vermischte sich zu einem nicht endenden Geräuschbrei. Diesmal hatte sie nichts dagegen, daß Nick sich ihr gegenüber als Autoritätsperson aufspielte. Wortlos reichte sie ihm das Stück Papier. Er warf einen Blick darauf und verzog angeekelt die Lippen.

»Entzückend. Rechtschreibung ist wohl nicht gerade seine starke Seite, was?«

»Immerhin beherrscht er die geläufigsten Kraftausdrücke.«

»Wahrscheinlich hat er sie oft genug auf Toilettenwänden gesehen.« Nick ließ den Brief fallen und wischte sich übertrieben sorgfältig die Finger ab. »Heften Sie es unter S ab, wie gewöhnlich.«

»Unter S wie Schwachsinn?« Erin legte den Brief in den entsprechenden Ablagekorb. Die eingehende Post wurde nach Kategorien geordnet: Wahlkampfspenden, Bittschriften, Informationsgesuche, Beschwerden und so weiter. Da Rosemary einerseits für den Senat kandidierte, andererseits aber auch noch bis zum Ende des Wahljahres als Kongreßabgeordnete im Repräsentantenhaus saß, war es nicht immer ganz leicht zu entscheiden, in welche Kategorie ein Brief eigentlich gehörte. Trotzdem bestand Rosemary darauf, daß sie aussortiert wurden. Briefe, die Probleme ihrer Wähler behandelten, wurden an ihr Büro in Washington weitergeleitet, von wo aus wiederum die Wahlkampfpost nach Arlington geschickt wurde. Erst heute Morgen wir Erin auf diesen Posten befördert worden, der ihr allemal besser gefiel als stumpfsinniges Tippen. Wenigstens brauchte man dazu ein gesundes Urteilsvermögen - und allzu zimperlich durfte man auch nicht sein, das hatte sie bereits gemerkt.

»Oder unter S wie Sauerei«, sagte Nick. In der S-Ablage lag noch ein halbes Dutzend anderer Schreiben. Er nahm eines heraus und fing an zu lesen. An seinem ausdrucksstarken Mienenspiel ließen sich seine Emotionen deutlich ablesen.

»Was will Rosemary eigentlich mit dem Zeug?«, fragte Erin.

»Was würden Sie denn damit anfangen?«

»Ich würde es in den Papierkorb werfen.«

»Ach, solche Briefe kriegt doch jeder«, sagte Nick abwesend. Dann erst wurde ihm bewußt, was er da von sich gegeben hatte, und er mußte lachen. »Ich meine natürlich, jede Person des öffentlichen Lebens. Man bekommt allmählich ein dickes Fell. Aber man darf diesen Quatsch nicht einfach ignorieren. Es laufen zu viele Verrückte durch die Gegend, und dank der Selbstverteidigungslobby sind viel zu viele von ihnen bewaffnet.«

»Aber es würde doch sicher niemand auf die Idee kommen ...«

Sie verstummte von selbst. Dazu hätte es nicht einmal des zweifelnden Blickes bedurft, den Nick ihr von der Seite zuwarf. Sie wußte, sie war naiv. Natürlich kamen solche Anschläge vor.

Ihr lief ein kalter Schauer über den Rücken, und sie schüttelte sich. Verständnisvoll sagte Nick: »Vielleicht wäre Ihnen eine andere Aufgabe lieber.«

»Natürlich nicht! Ich werde damit schon fertig. Machen S

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