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Das große Buch der Dorf-Morde: 1100 Seiten Krimi-Spannung von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
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Das große Buch der Dorf-Morde: 1100 Seiten Krimi-Spannung

Das große Buch der Dorf-Morde! Von Alfred Bekker, Peter Haberl, A. F. Morland & Albert Baeumer Der Umfang dieses Buchs entspricht 1119 Taschenbuchseiten. Spitzen-Krimis mit Tatorten in dörflicher Idylle. Mordfälle weit ab der großen Metropolen. Genau dort, wo man glaubt, dass die Welt noch in Ordnung und das Böse so fern sei... Krimis aus der vermeintlichen heilen Provinzwelt - mit skurrilen Ermittlern, ungewöhnlichen Fällen und Typen, wie sie nur noch in Dörfern vorkommen. Dieses Buch enthält folgende Krimis: Alfred Bekker: Zweisam in Sonsbeck Alfred Bekker: Hinter dem Mond Peter Haberl: Geburtstag - Sterbetag Alfred Bekker/ Albert Baeumer: Mercator, Mord und Möhren Alfred Bekker/ Albert Baeumer: Kaffee, Kunst und Kaviar Peter Haberl: Die Tote im Unterholz Peter Haberl: Der Satan hat noch einen Trumpf im Ärmel A. F. Morland: Ein Mörder in Bergesfelden A. F. Moland: Flucht in die Berge Titelbild: STEVE MAYER.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1170
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738902792
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 965 kBytes
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Das große Buch der Dorf-Morde: 1100 Seiten Krimi-Spannung

1. Kapitel

Am Montag, dem 9. November, war die verwitwete Anna Scholz von ihrem Sohn Bruno gegen 9:00 Uhr morgens tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Sehr schnell war klar, dass sie keines natürlichen Todes gestorben, sondern dass ihrem Ableben nachgeholfen worden war. Jemand hatte sie mit einer schweren Vase aus Bleikristall niedergeschlagen und dann erwürgt. Klarheit bestand auch dahingehend, dass es sich nicht um einen Raubmord handelte.

Makaber an der ganzen Sache war, dass Anna Scholz an diesem Tag ihren fünfundsiebzigsten Geburtstag feierte. Ihr Geburtstag war also auch ihr Sterbetag.

Hauptkommissar Walter Degenhart und Oberkommissar Karl Kutzer aus dem Kommissariat 1 bei der Kriminalpolizei Weiden wurden mit den Ermittlungen beauftragt. Zunächst einmal machten sich die beiden Beamten daran, die Ergebnisse der Spurensicherung in der Wohnung der Getöteten auszuwerten. Es gab natürlich eine Reihe von Fingerabdrücken sowie DNA-Resultate, aber keine dieser Spuren ließ einen Hinweis auf den Täter zu, denn sie stammten von der Getöteten selbst oder ihren nächsten Angehörigen, die regelmäßig in der Wohnung verkehrt waren.

Die Kommissare hatten auch mit einigen Nachbarn der Getöteten gesprochen, aber auch aus diesen Aussagen ergaben sich keine verwertbaren Hinweise. Fakt war, dass laut Gerichtsmedizin der Tod gegen 8:00 Uhr morgens eingetreten und dass Anna Scholz erwürgt worden war.

Degenhart und Kutzer standen im Moment also noch vor einem Rätsel. Sie befanden sich in Degenharts Büro, es war Freitag früh und gegen das Fenster prasselte Regen. Es war viel zu warm für die Jahreszeit, und wenn man den Meteorologen glauben durfte, dann war der Winter noch lange nicht in Sicht. Für die kommende Woche waren schon wieder Temperaturen im zweistelligen Bereich angesagt, der 20-Grad-Marke näher als der 10-Grad-Marke.

"Was wir wissen, ist gar nichts", gab Hauptkommissar Degenhart zu verstehen und schaute etwas frustriert drein, vielleicht war es auch nur Ratlosigkeit, die seinen Blick beherrschte.

"Außer, dass die Getötete bei ihren Mitmenschen nicht gerade beliebt war", wandte Oberkommissar Kutzer ein. "Den Bekundungen einiger Hausbewohner entsprechend war sie ziemlich rechthaberisch und unduldsam, aber auch missgünstig und neidisch. Sie hat sich selbst und ihre Familie für weitaus besser als den Rest der Welt gehalten."

"Von dieser Spezies gibt es eine ganze Menge", knurrte Degenhart. "Wenn man die alle wegen ihres Charakters umbringen würde, dann wären wir von der Polizei ganz schön gefordert. Aber es ist wohl so, dass das Motiv für die Gewalttat, der Anna Scholz zum Opfer fiel, in ihrem Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber gesucht werden muss. Zu ihren Kindern scheint sie ja ein ganz passables Verhältnis gehabt zu haben. Ich schlage vor, dass wir uns mit ihrem Sohn Bruno unterhalten, der sie tot aufgefunden hat. Was meinst du?"

"Warum nicht? Irgendwo müssen wir ja versuchen, einen Ansatz zu finden. Also sprechen wir mit Bruno Scholz. Ich ruf ihn an, um zu sehen, ob wir ihn in seiner Wohnung erreichen."

Karl Kutzer holte einen kleinformatigen Notizblock aus der Innentasche seiner Jacke, klappte ihn auf, fand die Telefonnummer von Bruno Scholz und griff nach Degenharts Telefon. Nachdem er die Nummer getippt hatte, musste er kurze Zeit warten, dann erklang eine Frauenstimme: "Hier bei Scholz. Sie sprechen mit Waltraud Scholz."

"Oberkommissar Kutzer, Kripo Weiden", stellte sich Karl Kutzer vor, hörte seine Gesprächspartnerin scharf die Luft durch die Nase ausstoßen und fügte hinzu: "Ist Ihr Mann zu Hause, Frau Scholz? Wir hätten gerne noch einmal mit ihm gesprochen."

"Bruno ist noch nicht in der Lage, arbeiten zu gehen", erklärte Waltraud Scholz. "Der Mord an seiner Mutter hat ihn ziemlich mitgenommen, er ist regelrecht traumatisiert. Ich weiß nicht, ob es gut ist, wenn Sie mit ihm über das Verbrechen sprechen."

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