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Das Teehaus in Mentone (Kriminalroman) von Fletcher, Joseph Smith (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2014
  • Verlag: e-artnow
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Das Teehaus in Mentone (Kriminalroman)

Dieses eBook: 'Das Teehaus in Mentone (Kriminalroman)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Joseph Smith Fletcher (1863- 1935) war ein Britischer Journalist, Lokalhistoriker und Kriminalschriftsteller. Neben historischen und wirtschaftlichen Betrachtungen seiner näheren und weiteren Heimat veröffentlichte Fletcher auch über 200 Kriminalromane. 1914 debütierte er mit einem solchen; seine erfolgreichsten waren eine Reihe mit Abenteuern des Privatdetektivs 'Ronald Camberwell'. Aus dem Buch: 'Obwohl ich also stets zur Stelle war, kann ich mich nicht erinnern, daß man mich jemals außerhalb der Bürostunden gerufen hätte; erst Anfang Februar 1921 wurde ich eines Morgens um halb sieben von jemandem angeläutet, der sich als Mr. Watson Paley, Privatsekretär Lord Cheverdales, vorstellte. Er wollte wissen, ob er mich in einer höchst dringlichen Geschäftsangelegenheit um dreiviertel acht aufsuchen könne. Ich antwortete, daß ich zu seiner Verfügung stehe.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 29.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026808725
    Verlag: e-artnow
    Größe: 609 kBytes
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Das Teehaus in Mentone (Kriminalroman)

3

Inhaltsverzeichnis

Als wir wieder in unserem Auto saßen, lehnte sich Chaney mit einem Seufzer der Befriedigung in die Ecke des Wagens.

"Also Miß Hetherley", bemerkte er. "Ausgezeichnet! Tüchtige Geschäftsfrau - wir werden mit ihr gut auskommen."

"Wer ist Miß Hetherley?" fragte ich.

"Hanningtons Privatsekretärin", antwortete er. "Seine rechte Hand. Ich bin ihr öfter begegnet."

"Sie wissen anscheinend eine ganze Menge von diesen Leuten, Chaney", sagte ich. "Wie kommt das?"

"Einfach daher", erwiderte er, "weil mein Schwager Abteilungsleiter in Chevers Teestuben ist; so höre ich allerhand. Ja, ich weiß eine Menge von Lord Cheverdale und seinen Geschäften ... und höre so manches, wie Sie sich vorstellen können. Sie haben doch eben Miß Chever, oder um ihr den ihr gebührenden Titel zu geben: die Honourable Miß Chever gesehen. Was halten Sie denn nach dieser flüchtigen Begegnung von ihr?"

"Ich glaube, sie hat nicht den Verstand, den man ihrem Vater nachrühmt", antwortete ich.

"Da fehlt's allerdings ein bißchen, nicht viel, aber eben ein bißchen", sagte er. "Also die Honourable Miß Chever verheiratet sich demnächst. Die Anzeige erschien vor kurzem in der ›Times‹ und in der ›Morning Post‹. Ganz feine Sache. Der Mann, den sie heiratet, Mr. Francis Craye, gilt wirklich soviel wie Chever selbst, wenigstens in der Teebranche. Der alte Herr überläßt alles Geschäftliche Crayes Händen, wie mir mein Schwager erzählte. War ein paar Jahre dort im. Geschäft, dieser Craye - kam als Abteilungsleiter und wurde bald der allmächtige Chef. Jetzt heiratet er Lord Cheverdales einziges Kind - sie bekommt ja einmal das ganze Geld des alten Herrn; kann froh sein, der Bursche, aber mein Schwager meint, das habe noch seine besonderen Gründe. Ich möchte das auch annehmen. Bestimmt!"

"Was denn für Gründe?" fragte ich.

"Das ist doch klar", antwortete er. "Nicht jeder heiratet eine Frau, die ein bißchen schwach im Kopf ist, die obendrein nicht von Schönheit geplagt und schon beinahe vierzig ist. Aber Craye wird sie heiraten, Lord Cheverdale vertraut ihm seine Tochter und sein Riesenvermögen an. Verstehen Sie jetzt?"

"Ich verstehe - stillschweigendes Übereinkommen!"

"So ist es! Man sagt, Craye sei ein Finanzgenie er wird Cheverdales Millionen schon gut verwalten. Die Frau ist der Preis. Ihre einzige Liebhaberei ist, wie ich höre, die Hundezucht - na, das ist ja eine harmlose Sache."

Wir ließen dies Thema wieder fallen und kamen auf den Mord zurück.

"Schon eine Vermutung, Chaney?" fragte ich.

"Bis jetzt noch nicht", antwortete er. "Ich reime es mir aber so zusammen, daß Hannington trotz der späten Stunde noch Lord Cheverdale aufsuchen wollte und daß man ihm folgte oder ihm auflauerte. Wichtig wäre es nun, gerade hierüber Klarheit zu bekommen. Wenn man ihm auflauerte, mußte jemand wissen, daß er hierher kam; und wenn man ihm folgte - aber es ist müßig, sich jetzt darüber den Kopf zu zerbrechen. Wir müssen zu allererst wissen: wo war Hannington gestern nacht? Wir beginnen mit unseren Nachforschungen natürlich im Büro der ›Morning Sentinel‹. Wir sind ja gleich da. Der Mann soll an der Ecke halten - wir können das Stückchen hinunter zu Fuß gehen."

Wir waren jetzt in Fleet Street und stiegen aus. Chaney b

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