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Der Feind im Dunkeln Thriller von Baldacci, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Der Feind im Dunkeln

Will Robie und Jessica Reel sind die zwei tödlichsten Auftragskiller der US-Regierung. Während ihrer gefährlichen Missionen in Übersee hält ihnen ein Mann zu Hause den Rücken frei: Blue Man, ihr Führungsoffizier bei der CIA. Als Blue Man im Heimaturlaub spurlos verschwindet, machen Robie und Reel sich sofort auf den Weg nach Colorado. Dort, in dem kleinen Kaff Grand, stoßen sie rasch auf gewaltbereite Hinterwäldler. Im Hintergrund jedoch zieht ein weitaus gefährlicherer Gegner die Strippen, ein Mann, der über Leichen geht, um sein kriminelles Imperium zu schützen. Was als Suche nach ihrem Boss beginnt, wird für Robie und Reel bald zum nackten Kampf ums Überleben ...

David Baldacci, geboren 1960, war Strafverteidiger und Wirtschaftsanwalt, ehe er 1996 mit Der Präsident (verfilmt als Absolute Power) seinen ersten Weltbestseller veröffentlichte. Seine Bücher wurden in fünfundvierzig Sprachen übersetzt und erscheinen in mehr als achtzig Ländern. Damit zählt er zu den Top-Autoren des Thriller-Genres. Er lebt mit seiner Familie in Virginia, nahe Washington, D. C.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 492
    Erscheinungsdatum: 26.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732563241
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Will Robie 5
    Originaltitel: End Game
    Größe: 662 kBytes
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Der Feind im Dunkeln

KAPITEL 1

Als Will Robie aus dem Flugzeugfenster blickte, war ihm bewusst, dass die nächsten vierundzwanzig Stunden die letzten auf Erden für ihn sein konnten.

Aber so war es für ihn an jedem normalen Arbeitstag.

Das Fahrwerk setzte sanft auf der Rollbahn auf. Der Pilot leitete die Schubumkehr ein, und das größte Passagierflugzeug der Welt rollte ans Gate und hielt. Die riesigen Türen öffneten sich, und die Passagiere aus Washington, D. C. strömten ins Terminal 5 des Flughafens von Heathrow.

Der Himmel über London war voller dunkler Wolken, und es regnete in Strömen - ein Wetter, mit dem die Briten bestens vertraut waren.

Robie, der einen marineblauen Zweiteiler und ein maßgeschneidertes weißes Hemd trug, befand sich mitten unter den Hunderten von Fluggästen, die nun von Bord des A380 der British Airways gingen.

Mitten über dem Atlantik war der Flug ziemlich unruhig gewesen, was Robie aber kaum aufgefallen war. Dank seines bequemen Sitzes in der Business Class hatte er fast die ganze Zeit geschlafen.

Robie gelangte zum Zoll, erklärte den Kontrollbeamten, er sei auf Studienreise, und durfte unbehelligt passieren. Da er nur eine kleine Tasche bei sich trug, musste er gar nicht erst zur Gepäckausgabe. Alles, was er brauchte, war bereits in London, denn nichts davon hätte er im Flugzeug transportieren können.

Als Robie den Flughafen verließ, war es halb acht morgens.

Er ließ sich von einem Taxi in die Stadt fahren, was wegen des dichten Verkehrs und des strömenden Regens mehr als eine Stunde dauerte. Schließlich ließ er den Fahrer an einer Adresse unweit der Marylebone Road anhalten und stieg aus.

Seine Unterkunft war ein unscheinbares Reihenhaus nahe der Kreuzung Marylebone und Baker Street. Dort angekommen, tippte Robie eine Zahlenfolge in das elektronische Schloss, und die verstärkte Tür sprang auf. Er sicherte sie von innen und stieg die Treppe hinauf, tauschte Anzug und Hemd gegen legere Kleidung, öffnete einen Wandsafe im Schrank und nahm einen USB-Stick heraus. Normalerweise verwendete die Agency, für die Robie arbeitete, Cloudserver, doch die Chefetage fürchtete sich vor Hackern - eine Angst, die nicht ganz unbegründet war.

Robie holte seinen Laptop aus der Reisetasche und steckte den USB-Stick ein. Dann drückte er ein paar Tasten, und auf dem Display erschien der wahre Grund für seinen Londonbesuch.

Es war ein schreibgeschütztes Dokument, das rein gar nichts mit einer Studienreise zu tun hatte.

Robie nahm die Informationen, die auf dem Bildschirm erschienen, in sich auf. Das Dokument endete mit einer Notiz von Roger Walton, genannt »Blue Man«, Robies direktem Vorgesetztem, wobei Blue Man eine Bezeichnung war, die von Waltons hervorgehobener Position in der Agency herrührte.

Die Notiz, geschrieben vor etwas mehr als einer Woche, war kurz und kam direkt auf den Punkt, typisch für Blue Man:

Ich weiß, es ist kaum zu schaffen, aber Sie machen das schon, denn Sie sind Will Robie. Wir sehen uns, wenn wir beide zurück sind. Und jetzt los!

Die paar Worte sprachen Bände.

Ich bin Will Robie. Ich bin durch die Hölle gegangen und habe überlebt. Ich werde auch das hier überleben.

Und jetzt los!

Als Nächstes löschte Robie den USB-Stick so gründlich, dass nicht einmal die NSA-Spezialisten die Daten hätten wiederherstellen können. Der Löschvorgang war dermaßen gründlich, als hätte Robie den Stick eingeschmolzen. Sämtliche Informationen waren unwiderruflich zerstört und existierten nur noch in Robies Kopf.

Er streckte sich auf dem Bett aus und starrte an die Decke.

Mississippi schien endlos weit weg zu sein.

Sein Vater schien endlos weit weg zu sein.

Alles schien endlos weit weg zu sein.

Er, Will Robie, ging endlich wieder seinem gewohnten Job nach. Er war froh darüber, erleicht

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