text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der Mann von Marokko (Ein Fesselnder Krimi) Ein spannender Krimi-Klassiker von Wallace, Edgar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.08.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
0,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Mann von Marokko (Ein Fesselnder Krimi)

Dieses eBook: 'Der Mann von Marokko (Ein Fesselnder Krimi)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Edgar Wallace (1875-1932) war ein englischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Journalist und Dramatiker. Wallace gehört zu den erfolgreichsten englischsprachigen Kriminalschriftstellern. Die Romane von Edgar Wallace wurden in vierundvierzig Sprachen übersetzt.
Aus dem Buch:
'Plötzlich erkannte er instinktiv, in welcher Gefahr er schwebte, und eilte die Stufen wieder hinunter. Aber kaum hatte er zwei Schritte auf das Tor zu getan, als er einen Schlag erhielt, der ihm beinahe das Bewußtsein raubte. Noch ein Hieb sauste auf ihn nieder, dann wurde alles um ihn her dunkel.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 276
    Erscheinungsdatum: 18.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026822363
    Verlag: e-artnow
    Größe: 613 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der Mann von Marokko (Ein Fesselnder Krimi)

6

Inhaltsverzeichnis

"Hat es nicht eben gedonnert?" fragte Lord Creith. Er hob die Hand zum Mund, um ein Gähnen zu verbergen.

Auch Joan fühlte sich gelangweilt. Das Essen nahm kein Ende.

"Es klang fast so", erwiderte Hamon und fuhr aus seinen unangenehmen Gedanken auf.

"Im Oktober sind Gewitter sehr selten", meinte der Lord. "Ich kann mich daran erinnern, als ich noch ein Junge war ..."

Er machte einen schwachen Versuch, die andern durch eine Geschichte zu unterhalten, die jedoch niemand fesselte. Er schien es auch zu fühlen und brach bald ab. Aber dann brachte er das Gespräch plötzlich auf ein Thema, das seine beiden Tischgenossen in hohem Maße interessierte.

"Ich habe Stephens nach diesem Morlake gefragt. Ein merkwürdiger Mensch. Niemand weiß auch nur das Geringste über ihn. Vor drei Jahren kam er von irgendwoher, kaufte Wold House und ließ sich hier als Gutsbesitzer nieder. Er beteiligt sich an keiner Jagd, keinem Ball, lehnt alle Einladungen ab, die ihm geschickt werden, und hat offenbar weder Bekannte noch Freunde. Ein ganz eigentümlicher Kerl!"

"Das kann ich nur bestätigen!"

Mr. Hamon lachte laut, und Joan sah ihn erstaunt an.

"Kennen Sie ihn denn?"

"Ziemlich genau – er ist ein amerikanischer Verbrecher!"

Joan versuchte vergeblich, ihre Erregung zu verbergen. Aber anscheinend übersah Hamon das Wohlwollen und die Sympathie, die der Besitzer von Wold House hier genoß. Er freute sich über das Aufsehen, das seine Worte hervorriefen.

"Ja, er ist ein Verbrecher, einer der größten Geldschrankknacker und Erpresser! Wie er in Wirklichkeit heißt, weiß ich nicht."

"Aber dann ist die Polizei doch sicher über ihn informiert", meinte Lord Creith verwundert.

"Das mag sein, aber ein Mann wie Morlake, der so viel Geld hat, braucht die Polizei nicht zu fürchten."

Joan hatte bis jetzt sprachlos zugehört.

"Woher wollen Sie denn das alles wissen?" fragte sie, als sie ihre Stimme wieder beherrschte.

Hamon zuckte die Schultern.

"Vor einigen Jahren bin ich einmal mit ihm aneinandergeraten. Er dachte, er habe etwas entdeckt, was ihm eine gewisse Macht über mich gebe, und versuchte, mich zu erpressen. Er entkam nur mit genauer Not. Das nächstemal wird es ihm nicht glücken! Und das nächstemal –" er öffnete und schloß die Hand, als ob er jemand erwürgen wollte "– wird recht bald kommen! Ich habe ihn in meiner Gewalt."

Joan haßte Ralph Hamon in diesem Augenblick über alle Maßen, obwohl er sie eigentlich nicht beleidigt hatte.

"Ich sagte schon, daß ich nicht weiß, wie er in Wirklichkeit heißt. Die Polizei beobachtet ihn seit Jahren, aber sie hat noch nie genügend Material gegen ihn sammeln können, um ihn vor Gericht zu bringen."

"Ich habe aber noch nie etwas davon erfahren", unterbrach ihn Lord Creith, "und ich bin doch hier der Ortsvorstand. Die hiesige Polizei hat nichts gegen ihn, im Gegenteil, man spricht ganz gut von Mr. Morlake."

"Als ich eben die Polizei erwähnte, meinte ich damit Scotland Yard in London, und die Leute dort reden natürlich nicht darüber."

"Ich kann das

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen