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Der Näher von Löffler, Rainer (eBook)

  • Erschienen: 24.04.2017
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der Näher

Ein Thriller wie ein Stich ins Herz

In der Nähe von Köln verschwinden zwei schwangere Frauen. Martin Abel, Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, übernimmt die Ermittlungen. Kurz darauf werden die Leichen einer Mutter und ihres Kindes in einem unterirdischen Hohlraum entdeckt. Es handelt sich um eine Frau, die vor Jahren verschwunden ist. Dann taucht eine der beiden vermissten Frauen wieder auf und gibt erste Hinweise auf den Täter. Martin Abel muss sich in eine Welt zerstörerischer Fantasien hineindenken. Denn der Mörder tötet nicht nur, sondern platziert etwas im Körper der Toten ...

Der dritte Band aus Rainer Löfflers fesselnder Thriller-Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel.

Produktinformationen

    Größe: 1513kBytes
    Reihe (Teil): Martin Abel Bd.3
    Herausgeber: Bastei Lübbe AG
    Untertitel: Thriller
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 463
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9783732541201
    Erschienen: 24.04.2017
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Der Näher

Erster Tag

Zwei einatmen, zwei ausatmen! Zwei einatmen, zwei ausatmen!

Mit federnden Schritten und nur mäßig beschleunigtem Atem lief Saskia Mayen den geschotterten Weg entlang und auf das weitläufige Waldgebiet zu, der letzten Etappe ihres heutigen Trainingslaufs. Sie wollte unbedingt einen neuen Rekord auf dieser Strecke schaffen, da hieß es Kräfte einteilen und ein möglichst gleichmäßiges Tempo wählen. Vor allem bei dem eisigen Wind, der ihr heute um die Ohren pfiff.

Als sie vor zehn Jahren als Teenager mit dem Laufen begonnen hatte, war sie in der zweiten Streckenhälfte regelmäßig eingebrochen, weil sie auf den ersten Kilometern zu viel Energie verbrannt hatte. Typischer Anfängerfehler. Aber auch ihren letzten Marathon in Berlin war sie wieder zu schnell angegangen, sodass sie die Ziellinie quasi mit heraushängender Zunge und fast fünfzehn Minuten über ihrer Bestzeit überquert hatte. So trat man das Training eines ganzen Jahres durch puren Übereifer in den Gully!

Das sollte ihr beim nächsten Mal nicht mehr passieren, hatte sie sich geschworen. Bei den langen Läufen der vergangenen Wochen hatte sie sich besser im Griff gehabt und auf den letzten Kilometern tatsächlich einen ordentlichen Zahn zulegen können. Wenn sie sich also weiter an die Basics hielt, konnte aus ihr also vielleicht doch noch etwas werden.

Zwei einatmen, zwei ausatmen! Zwei einatmen, zwei ausatmen!

Achtzehn Kilometer standen heute auf dem Programm, eine mittlere Strecke, für die sie maximal neunzig Minuten benötigen wollte. Wie immer lief sie mit MP3-Player, den sie in ihrem Oberarmgurt trug. Früher hatte sie Leute mit diesen Geräten bedauert. Wie konnte man die erholsame Stille der Natur nur so brutal übertönen? Inzwischen verzichtete sie nur noch in Wettkämpfen darauf, sich den Knopf ins Ohr zu stecken. Mit der richtigen Musik lief sie eindeutig schneller.

Als würde sie einen Haken schlagen, bog sie kurz darauf in das Waldstück ein. Die letzten Kilometer zurück zum Parkplatz, wo ihr Auto stand, wollte sie nun Vollgas geben. Sie erhöhte das Tempo und brachte sich innerhalb weniger Sekunden in Wettkampfmodus.

Dies war der schönste Teil des Laufs. Der Moment, in dem man von Sauerstoff durchflutet wurde, weil die Belastung durch das abnehmende Gefälle für kurze Zeit nachließ. Die gleichzeitig ausgeschütteten Endorphine gaben ihr das Gefühl, plötzlich zehn Kilogramm weniger zu wiegen und quasi über den Asphalt zu fliegen. Wenn sie nur immer so schnell sein könnte ...

Im nächsten Moment ließ sie ein lautes Knacken hinter ihrem Rücken zusammenzucken. Erschrocken drehte sie sich um und erblickte einen Mountainbiker, der etwa dreißig Meter hinter ihr fuhr. Ohne Lenny Kravitz auf den Ohren hätte sie ihn sicher schon früher bemerkt. Durch den Helm und ein über den Mund gezogenes Halstuch konnte sie das Gesicht des Fahrers nicht erkennen, aber sie war sich sicher, dass es sich um einen Mann handelte.

Saskia Mayen sah nach vorn und lief am Rand des Weges weiter, um den Radfahrer vorbeiziehen zu lassen. Sie hasste das Gefühl, jemanden im Nacken zu haben - und sie hasste es erst recht, wenn ihr jemand ungefragt auf den Hintern starrte, zumal in diesen engen Laufhosen.

Da der Weg jetzt bergab führte, musste der Biker gleich an ihr vorbeikommen. Die Ohrstöpsel hatte sie herausgenommen und lauschte auf das zu erwartende Abrollgeräusch der Stollenreifen. Doch außer ihren eigenen Laufschritten blieb es still. Hatte der Biker angehalten, oder war er abgebogen? Unsicher drehte sie sich noch einmal um.

Der Kerl fuhr immer noch im gleichen Abstand hinter ihr her - und er sah eindeutig in ihre Richtung!

Ein kalter Schauer lief über ihren Rücken. Was wollte der Typ? So vermummt sah er richtig unheimlich aus. Sie überlegte nicht lange und holte ihr Handy aus der Tasche am Bauchgurt hervor. Ihr Freund Chris war zwar bei der Arbeit in der Bäckerei, konn

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